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    Winterfest! Barcamp Premiere für EWE - Die Wundertüte tut sich auf

    Gigantisch!

    Beim Fußball kennt man viele Spieler, beim Basketball vielleicht auch noch – aber die Handballerinnen vom VfL Oldenburg? Spielen tatsächlich in der ersten Bundes­liga. Torfrau Madita Kohorst gehört sogar zur Nationalmannschaft. Die 21-Jährige gibt’s jetzt auch virtuell als riesiges 3D-Modell. Wer will, kann sich zusammen mit ihr fotografieren. Das geht ganz einfach mit der EWE ARENA-App.

    Madita Kohorst
    Madita Kohorst, 21,
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    spielt seit 2013 beim VfL Oldenburg. Obwohl sie erst spät zum Handball kam, war sie sofort erfolgreich. Schnell stand fest: Madita gehört ins Tor. „Ob ich im Tor so gut war oder auf dem Feld so schlecht, weiß ich nicht“, lacht die 21-Jährige. „Auf jeden Fall ist es gut so, wie es ist.“ Wenn sie nicht gerade studiert oder Sport macht, backt sie gerne. „Allerdings nur in der Küche meiner Mutter. Die hat einfach die besseren Geräte.“

    Madita, was passiert da mit Ihrem virtuellen Abbild und wie funktioniert das genau?

    Man öffnet die App und richtet seine Handykamera auf den Vorplatz der EWE ARENA und dann erscheinen entweder Philipp Schwethelm von den EWE Baskets oder ich in Riesengroß. Man kann die Spieler vorher auswählen. Wir spielen dort auf dem Platz und man kann Bilder mit uns machen.

    Ist das nicht seltsam, sich selbst so groß zu sehen?

    Ja, voll. Aber auch faszinierend.

    Haben Sie sich die Bilder mit Fans schon angesehen?

    Bisher nur ein paar. Aber ich werde da bestimmt mal ab und zu reingucken, auch wenn ich eigentlich nicht so der Typ bin, der überall Bilder von sich hat.
    Aber es ist sehr schön, dass EWE für diese Aktion gesagt hat, wir machen das mit Madita. Das ist eine tolle Wertschätzung für unseren Sport.

    Wie haben Sie reagiert, als der Anruf kam, dass es um Augmented Reality geht? Wussten Sie, was das ist?

    Ähm …, also so haben sie es am Telefon nicht formuliert. Sie haben gefragt, ob man mit mir einen 3D-Scan machen kann, der dann animiert wird. Und das fand ich spannend. Ich bin sonst eher nicht so der Techniktyp, aber es funktioniert zum Glück recht einfach.

    Madita Kohorst vor der EWE ARENA.

    Wenn man beim VfL und in der Nationalmannschaft Handball spielt, kann man dann davon leben?

    Nein, das ist ganz anders als beim Herren-Fußball, leider, aber mir macht es halt großen Spaß. Mich ärgert es nur, wenn sich die Fußballer auch noch über ihre Gehälter beschweren. Wir spielen Handball und haben alle noch richtige Jobs. Ich studiere nebenher.

    Sport?

    Nee, Deutsch und Bio.

    Warum nicht Sport?

    Weil ich noch ein zweites Standbein brauche. Sollte ich mich verletzen, könnte ich nicht mehr Hand-ball spielen und meinen Beruf nicht mehr ausüben. Das wäre dann ja schlecht.

    Stimmt. Bekommen Sie als Torhüterin häufiger Bälle ins Gesicht?

    Das kommt schon vor. Ich hatte diverse Male blaue Augen und auch Gehirnerschütterungen. Manchmal muss ich im Spiel halt aufs Ganze gehen. Im Training versuche ich solche Verletzungen zu vermeiden. Und wenn doch mal eine Teamkollegin ins Gesicht trifft, muss sie mir einen Kuchen backen … Diese Saison gab es schon den einen oder anderen. (lacht)

    Fürchten Sie sich nie?

    Doch, aber eher davor, schlecht zu spielen. Das ist eine Kopfsache, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt.

    Was ist das Tolle am Handball?

    Dass es ein Teamsport ist. Man kann man sich seine Kolleginnen unter Profis zwar nicht aussuchen, aber wir hier in Oldenburg sind wirklich als Mannschaft so toll zusammengewachsen, dass jeder auch für den anderen spielt, und das macht einiges wett tanken Sie Kraft vor wichtigen Spielen?

    Wenn ich kann, fahre ich nach Hause zu meinen Eltern nach Dinklage. Ich komme vom Bauernhof und genieße es, dort zu sein. Es entspannt mich total, mit den Hunden draußen zu sein. Wir haben einen Jagdhund und zwei Dackel.

    Augmented Reality

    Das bedeutet so viel wie "erweiterte Realität". Durch Einblenden von computergestützten zusätzlichen Informationen wird die Realität angereichert. So werden zum Beispiel bei einer Fußballübertragung die Abseitslinien digital angezeigt, oder die Torentfernung beim Freistoß. Bei der EWE GIGANTENBURG-App erscheinen so Madita Kohorst und Philipp Schwethelm auf dem Vorplatz der EWE ARENA. Gigantisch groß und toll zum Fotografieren.

    EWE GIGANTENBURG - SO GEHT'S: Einfach die App herunterladen (Apple Store/Google Play), das Smartphone auf den gelben Marker vor der EWE ARENA halten und schon erscheint der gewünschte Spieler: Nun knipsen und Glück haben. Wer ein Foto mit dem virtuellen Spieler bei Twitter oder Instagram postet, kann etwas gewinnen. Unter den besten Bildern werden Dauerkarten für die Clubs oder ein Smartphone verlost. Die Aktion ist zum Saisonbeginn gestartet und wird während der gesamten Saison laufen.

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