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    Basteln wie die Profis!

    Basteln, tüfteln, werkeln: Cord Rademacher und sein Team sind im neuen Schulmobil unterwegs und bauen mit Kindern tolle Mini-Energiemodelle.

    Caren Detje Photographie
    Cord Rademacher
    Der Bastel-Profi
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    Der gebürtige Oldenburger Cord Rademacher ist bereits seit 2006 mit dem Schulmobil im Einsatz und baut mit Schülern kleine Energiemodelle. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist ganzjährig unterwegs und fährt bis zu 60 Schulen im gesamten EWE-Gebiet an. "Die Zusammenarbeit mit den Schulen und den Jugendlichen klappt wirklich sehr gut."

    Wenn das 14 Meter lange EWE-Mobil auf den Schulhof rollt, dann bleibt den meisten Schülern erst mal die Spucke weg. Wie an diesem Septembermorgen, an dem die Kids den nagelneuen Energietruck mit neugierigen Blicken begutachten. An Bord des Trucks ist immer ein erfahrenes zweiköpfiges Team. Dazu gehört auch Cord Rademacher. Mit Schülern der Klassen 7 bis 10 bauen er und seine Kollegen kleine Modelle, ganz getreu dem neuen Motto „Entdecke dein Technik-Herz“.

    Schüler sitzen an einem Tisch und bauen Modelle zusammen.
    Caren Detje Photographie
    Cord Rademacher hilft den neugierigen Jugendlichen. (Bild: Caren Detje)

    Der 25 Quadratmeter große Raum funktioniert ein bisschen wie ein Showroom, in dem die Schüler begrüßt werden und über Bildschirme und Broschüren erste Infos zu Technikberufen bekommen. Die Projekttage finden im Anschluss in den Schulräumen statt. „Wir fragen die Jugendlichen zunächst, welche regenerativen Energien sie eigentlich kennen und warum sie so sinnvoll sind. Wenn sie aber unser mitgebrachtes Werkzeug sehen, werden sie irgendwann hibbelig und wollen endlich loslegen“, sagt Cord Rademacher. Ob  Drehmaschine, Säge oder Ständerbohrmaschine: Das komplette Werkzeug stammt aus dem EWE-Schulmobil und kommt in den Klassenräumen zum Einsatz. „Manche sind gleich Feuer und Flamme, andere eher schüchtern. Aber es ist toll zu sehen, wie sich die Kids gegenseitig helfen“, berichtet Rademacher. Je nach Schwierigkeitsgrad können die Schüler ein Windstärkemessgerät, eine Kurbelleuchte oder einen Solar-Buggy bauen, um sie für die Themen Wind- und Solarenergie sowie Energieumwandlung zu sensibilisieren. Wer Blut geleckt hat, kann bei einem speziellen Nachmittagsangebot von 14 bis 17 Uhr seiner Technikliebe ein bisschen länger nachgehen. „Handwerklicher Unterricht ist für viele Schulen mittlerweile leider schwer umzusetzen, daher leisten wir einen tollen Beitrag“, erklärt Rademacher. Spätestens, wenn die Kinder ihr Modell fertig gebaut haben, freuen sich viele auf den Besuch vom EWE-Mobil im nächsten Jahr.

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