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    Durch den Gugelhupf

    Hajo Brunken
    Der Wassermeister
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    Hajo Brunken, 54, arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Wasserwerk Varel. Der Maschinenbauingenieur ist in Obenstrohe aufgewachsen. „Nur wenige Kilometer vom Wasserturm entfernt“, sagt Brunken. Heute lebt er an seinem Arbeitsplatz: in der Wohnung für den Wasserwerkmeister direkt im Wasserturm.

    Was ausschaut wie ein Heißluftballon, ist der alte Wasserbehälter im Wasserwerk Varel.
    Seit 1914 ist die Anlage im Einsatz, um die Bürger der frieischen Stadt mit frischem Trinkwasser zu versorgen. „Ein enormer Aufwand war das damals, alles ist genietet, nichts geschweißt“, sagt Wasserwerkmeister und Ingenieur Hajo Brunken anerkennend. 300 Kubikmeter fasst der Behälter – das sind mehr als 2.100 volle Badewannen. 1981 sind weitere, unterirdische Behälter mit zusammen 1.500 Kubikmetern Fassungsvermögen hinzugekommen. „Der Hochbehälter leistet aber weiter seine Dienste – der ist Gold wert“, sagt Brunken. EWE kümmert sich seit 1956 für die Stadt Varel um den Betrieb des Wasserwerks.

    Übrigens: Die Leiter am Behälter führt nicht etwa in die Wasserwanne hinein, sondern querdurch zur Spitze des 50,5 Meter hohen Turms. „Wie bei einem Gugelhupf“, sagt Brunken. „Und von oben hat man einen fantastischen Blick über die Stadt und den Jadebusen!“

    Aussichtsplattform im Wasserwerk Varel, Öffnungszeiten im Sommer 8 bis 17 Uhr, im Winter bis 16 Uhr.

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