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    Herdgeschichten #1: Kassler Bohnensuppe

    Jede Menge Platz zum Speichern

    Auf den ersten Blick sieht es hier aus wie in einem futuristisch anmutenden Containerdorf. Das dachten wahrscheinlich auch so manche Autofahrer, die im vergangenen Frühling und Sommer auf der A29 in Höhe Varel vorbeifuhren. Dahinter verbirgt sich eine hochmoderne Hightech-Anlage – ein Batteriegroßspeicher
    einmaliger Bauart. Mit der Energiewende werden Speicher wichtiger: Immer häufiger ist zuverlässige Ausgleichsenergie nötig, um Strom aus erneuerbaren Energien mit gleichbleibender Spannung und Frequenz im regionalen Stromnetz zu transportieren. Der Batteriespeicher kann bei Bedarf durch zwei kombinierte Batteriearten in Sekundenschnelle einspringen, aber auch mehrere Stunden lang Strom ins Netz einspeisen oder zwischenspeichern. Großer Vorteil: Konventionelle Großkraftwerke
    müssen weniger für den Ausgleich eingesetzt werden. Als Demonstrationsanlage soll der Batteriespeicher zeigen, ob Speicher wie dieser zu einer kostengünstigeren Energiewende beitragen können. Warum in Varel? „Die ostfriesische Halbinsel ist eine Paraderegion für die Energiewende: Hier wird schon jetzt knapp doppelt so viel Strom aus erneuerbaren Energien produziert, wie verbraucht wird“, sagt Dr. Magnus Pielke von der be.storaged GmbH, einer EWE-Tochtergesellschaft. In den Containern kommen Lithium-Ionen- und Natrium-Schwefel-Batterien zum Einsatz. Sie können bei Bedarf 11,5 Megawatt ins Stromnetz abgeben oder aufnehmen und 22,5 Megawattstunden zwischenspeichern. Mit dieser Menge könnten alle Haushalte in Varel fünf Stunden mit Strom versorgt werden.

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