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    Grüner, günstiger, Zukunft: Elektromobilität

    Elektrofahrzeuge und Hybridautos liegen im Trend. Aber: Gibt es überhaupt genug Ladestationen? Und wie war das nochmal mit den Subventionen?

    Hannah Lamers
    Hannah Lamers
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    ist seit 2016 bei EWE im Kompetenz-Center Mobilität. Die Betriebswirtin ist dort Schnittstelle zwischen dem Konzernmarketing, verschiedenen Dienstleistern und dem Kompetenz-Center Mobilität. Sie steuert in dieser Funktion die werbliche Kommunikation rund um das Thema Elektromobilität.

    Renko Feldmann
    Renko Feldmann
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    ist seit 2014 bei EWE. Als Vertriebsmanager berät er im Kompetenz-Center Mobilität bundesweit Unternehmen, die für ihre geschäftlich genutzten Elektrofahrzeuge Ladelösungen benötigen. Zusammen mit den Kunden entwickelt er ganzheitliche Mobilitätskonzepte für das Laden zu Hause, unterwegs und am Arbeitsplatz.

    Dieselskandal, Umweltzone und grüne Plakette: Angesichts drohender Fahrverbote in den Städten denken immer mehr Autofahrer über einen Umstieg auf ein Elektrofahrzeug oder Hybridauto nach. hallonachbar.de erklärt, was Sie aktuell wissen müssen und wie EWE Ihnen beim Umstieg auf Elektromobilität helfen kann. 

    Elektroauto oder Plug-in-Hybrid?

    Sei es aus persönlichen, vom Umweltbewusstsein geprägten Erwägungen, oder aufgrund drohender politischer Sanktionen, Stichwort „Dieselskandal“ – immer mehr Autofahrer erwägen den Kauf eines Elektroautos oder eines Plug-in-Hybrids. Doch wo genau liegen eigentlich die Unterschiede? Und wie findet man heraus, welches Auto für einen geeignet ist? Die Antwort auf die erste Frage ist weit weniger kompliziert als erwartet: Ein Plug-in-Hybrid ist die Kombination aus einem Auto mit Verbrennungsmotor und einem extern ladefähigen Elektromotor. Bekanntester Vertreter der Hybridfahrzeuge ist der Toyota Prius. Das Elektroauto hingegen verfügt nicht über einen Verbrennungsmotor und fährt komplett mit Strom.

    Doch wie findet man nun unter diesen Fahrzeugen das richtige für sich? Renko Feldmann vom EWE Kompetenz-Center Mobilität rät dazu, zunächst das eigene individuelle Fahrprofil zu analysieren und dann je nach Nutzungsverhalten das Fahrzeug auszuwählen: „Wer überwiegend Kurzstrecken fährt, kann seine Mobilität reibungslos mit einem reinen Elektrofahrzeug abbilden. Hier gibt es immer mehr Modelle auf dem Markt, die Werte über 150 km Reichweite erreichen und schnell bei einem Stopp an einer Ladestation zwischengeladen werden können. Bei einem Fahrprofil mit vielen Langstrecken empfiehlt sich dagegen ein Hybridauto.“

    Deutschlandweit immer mehr Ladestationen

    Frau mit Stromtankkarte an Elektroladesäule
    Einfach hinfahren und losladen: Mit der Stromtankkarte von EWE gibt es die Jahres-Flatrate für das Stromtankstellennetz von EWE und seinen Partnern

    Liegenbleiben, weil dem Auto der Strom ausgeht? Die Sorge vor der geringen Reichweite ist unter anderem, was viele potenzielle Käufer heute noch abschreckt. Doch auch hier wird in die Zukunft investiert, denn deutschlandweit werden mehr und mehr Ladestationen installiert. Dabei ist EWE Vorreiter: „EWE betreibt etwa 440 Ladepunkte im Nordwesten und ist in der Region damit der größte Ladeinfrastrukturbetreiber“, erklärt Hannah Lamers vom EWE Kompetenz-Center Mobilität. Ob an Supermärkten, bei Autohäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen: An immer mehr Ladestationen haben nicht nur EWE-Kunden die Möglichkeit, ihr Elektro-Auto aufzuladen. Allerdings bietet sich hier für EWE-Kunden ein besonderer Vorteil, erklärt Hannah Lamers weiter: „Mit der EWE Stromtankkarte können sie dank verschiedener Kooperationen mit anderen Ladeinfrastrukturbetreibern aus anderen Regionen an über 5.500 Ladepunkten in Deutschland und über 23.000 Ladepunkten in Europa laden. Das Ganze in einem Flatrate Modell für einen monatlichen Preis von 15€ für EWE Kunden.“ Für Nicht-EWE-Kunden sind die monatlichen Flatrate Kosten mit 35€ mehr als doppelt so hoch.

    Ladeplatz für Elektrofahrzeuge von EWE

    Deutschlandweit gibt es laut Informationen der Bundesnetzagentur derzeit rund 4.400 Ladesäulen. Und die Bundesregierung treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter voran und stellte dafür Subventionen bereit: ein 300 Millionen-Euro-Förderprogramm, die sogenannte „Ladesäulenoffensive“. Das vor einigen Jahren gesteckte Ziel von 1 Million Elektroautos, die bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren sollen, wird dennoch wahrscheinlich nicht erreicht werden können. Auch wenn es für Käufer inzwischen zusätzlich eine staatliche Förderung von insgesamt 600 Millionen Euro für E-Autos gibt. Wer sich ein Hybridauto oder ein E-Auto kauft, kann vom Staat mit einer Prämie bezuschusst werden. Für ein Elektrofahrzeug gibt es eine Subvention von insgesamt 4.000€, wovon der Staat 2.000€ übernimmt und der Hersteller 2.000€ vom Kaufpreis erlässt. Für ein Auto mit Hybridantrieb gibt es immerhin noch 3.000€, die sich auch jeweils zur Hälfte auf Staat und Hersteller aufteilen. Bislang wurden davon allerdings erst rund 82 Millionen Euro bewilligt. Immerhin: Das Interesse an der E-Mobility wächst stetig. 

    Fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit

    Zumal Elektro- und Hybridautos auch in Sachen laufender Kosten die Nase vorn haben, denn sie sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch sparsamer: Vergleicht man die Verbrauchswerte auf 100 km Reichweite, betragen sie bei einem Auto mit Elektromotor nur 5€, ein vergleichbarer Benziner hat einen Verbrauch von 9€ pro 100 Kilometer. Und noch ein Vorteil lohnt sich auf lange Sicht: Auch die Wartungskosten von E-Fahrzeugen sind niedriger. Keine Kupplung, die verschleißen, kein Zahnriemen, der reißen kann. Derzeit sind die Anschaffungskosten für ein Elektromobil zwar noch höher als für klassische Verbrennungs- und Dieselmotoren, aber Experten beobachten eine negative Preisentwicklung bei den in Elektrofahrzeugen verbauten Batterien, also bei genau der Komponente, die die Autos bislang so teuer gemacht hat.

    Übrigens: Wer sich bis Ende 2020 ein Elektroauto anschafft, kann sogar mit Steuervergünstigungen rechnen: Wer das „E“ auf dem Kennzeichen führt, wird für fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit. 

    Stromtanken ganz bequem zu Hause

    EWE ist beim Umstieg auf ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid an Ihrer Seite: Mit der Wallbox, der Stromtankstelle in ihrer Garage oder direkt am Haus, unterstützt EWE Sie von der ersten Minute an. Wenn gewünscht, übernimmt EWE dabei auch die Lieferung, Errichtung, Wartung und Instandhaltung der Wallbox für Ihr Elektroauto.  

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