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    Einbruchschutz - Sicher in den Urlaub Die Zukunft beginnt jetzt

    Warum setzt EWE auf Elektromobilität?

    EWE verfügt im Nordwesten schon jetzt über ein flächendeckendes Netz an Ladestationen und baut sein Netz immer weiter aus. Was sind die Beweggründe? Was hat der Konzern vor? Und welche Rolle spielt die Elektromobilität in Zukunft? Fragen an EWE-Vorstandsmitglied Michael Heidkamp.

    Michael Heidkamp
    Michael Heidkamp
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    51, ist seit 2015 Vorstand Markt der EWE AG: Der gebürtige Ostwestfale hat in Bielefeld Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner Freizeit geht er gerne laufen, schwimmen oder Ski fahren.

    Warum stellt EWE im Nordwesten so viele Ladesäulen auf? Es gibt doch kaum Elektroautos.

    Wir sehen in der Elektromobilität einen Motor der Energiewende, und die möchte EWE aktiv mitgestalten. Außerdem ist Elektromobilität ein neues Geschäftsfeld für unseren Strom. Für die Akzeptanz ist der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur sehr wichtig: Zwar finden über 80 Prozent der Ladevorgänge zu Hause oder an der Arbeitsstätte statt, die Fahrer wollen aber auch die Möglichkeit haben, unterwegs zu laden. Das nimmt ihnen die Angst, liegen zu bleiben. Darüber hinaus steigt mit zunehmender Anzahl öffentlicher Ladepunkte bei vielen Verbrauchern die Bereitschaft, sich ein Elektrofahrzeug zuzulegen.

    Welche Rolle spielen die Kooperationen mit Kreisen und Kommunen?

    Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen. Wenn man dieses Ziel erreichen will, muss die Politik Anreize setzen, zum Beispiel über die aktuelle staatliche Förderung beim Kauf eines Hybrid- oder vollelektrischen Fahrzeugs. Auf lokaler und regionaler Ebene können Kreise und Kommunen durch eigene Stromtankstellen mit gutem Beispiel vorangehen und das tun sie vielerorts bereits. EWE steht den Kreisen und Kommunen – also seinen Anteilseignern – selbstverständlich als Kooperationspartner zur Verfügung und übernimmt den Tankstellenbetrieb.

    Wohin geht die Reise bei der Elektromobilität?

    Wir wollen künftig nicht nur die Infrastruktur bieten, sondern Komplettangebote für intelligente Mobilität. Dann könnte ein Geschäftskunde ein „Flottenpaket Mobilität“ buchen mit Dienstwagen für seine Mitarbeiter, Wallbox, Stromspeicher plus App fürs Fuhrparkmanagement. Der Mitarbeiter braucht vielleicht nur noch vor seinem Büro auszusteigen, dann rollt der Wagen fahrerlos zum induktiven Ladepunkt und weiter zum Parkplatz. Auch Kombinationen mit dem Smart Home der Mitarbeiter wären denkbar. Ich glaube, wir erleben hier in absehbarer Zukunft sehr große Fortschritte.

    Aus hallo nachbar 0416

    Stichwort: EWE Stromtankstellen

    Mit rund 200 Ladepunkten verfügt EWE über das dichteste Stromtankstellennetz im Nordwesten. Dort sowie an 600 weiteren Ladepunkten von Roamingpartnern in Deutschland und den Niederlanden können Fahrer von Elektroautos mit der EWE Stromtankkarte laden. Wer keine Stromtankkarte hat, kann an allen EWE Ladesäulen inzwischen auch per SMS bezahlen. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung.

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