hallo nachbar
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    Kulinarisch auf Fontanes Spuren Upcycling - mehr als nur ein Designtrend

    Welches E-Bike passt zu mir?

    Welches Bike ist das richtige für mich? Wie hoch muss die Watt-Leistung beim Akku sein? Und worauf muss ich beim Kauf eines Elektrofahrrads grundsätzlich achten? hallo nachbar erklärt die wichtigsten Punkte im Überblick.

    Pedelecs (die Kurzform von Pedal Electric Cycle) und E-Bikes liegen im Trend. Die Nachfrage nach Elektro-Fahrrädern steigt jährlich um ca. 10 Prozent, derzeit sind rund drei Millionen Elektrofahrräder auf Deutschlands Straßen unterwegs. Aber wer sich ein mit einem Motor betriebenes Fahrrad zulegen möchte, sieht sich schnell mit einer Flut an Informationen, verschiedensten Modellen und Preisen konfrontiert. Schätzungsweise rund 2.000 Modelle sind derzeit auf dem Markt, aus denen die Verbraucher die Qual der Wahl haben, für sich das richtige Gefährt zu finden.

    Wir zeigen die wichtigsten Fakten im Überblick, welche unterschiedlichen Modelle es gibt, mit welchen sie noch auf dem Fahrradweg fahren dürfen, wieviel sie kosten und was es beim Kauf zu beachten gibt. Und wo eigentlich der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec liegt.

    E-bike und Anhänger

    E-Bike oder Pedelec?

    Pedelecs sind Fahrräder, bei denen der elektrische Antrieb erst einsetzt, wenn der Fahrer in die Pedale tritt, sie gelten verkehrsrechtlich als Fahrräder.
    E-Bikes hingegen benötigen keinen Pedalantritt. Ein Knopf schaltet den Motor an und setzt das Rad in Bewegung, daher gelten sie als Leicht-Mofa. Wichtig: E-Bikes dürfen nur auf Radwegen fahren, wenn diese mit dem Schild „Mofa frei“ gekennzeichnet sind. Anhänger für Kinder dürfen an diesen E-Fahrrädern, anders als bei Pedelecs, nicht montiert werden.

    Während bei einem E-Bike Test von ADAC und Stiftung Warentest vor einigen Jahren einige Räder noch in Sachen Sicherheit und Material durchfielen, haben die Hersteller nachgerüstet. Auch die Akkuladezeit hat sich deutlich verbessert, drei bis fünf Stunden muss ein Elektrofahrrad nur noch laden, damit die Batterie wieder voll ist.

    Welches Bike ist für wen geeignet? Die Pedelec-Grundtypen im Überblick:

    • S-Pedelecs (S steht für Speed) schaffen bis zu 45km/h. Rechtlich gesehen sind sie keine Fahrräder mehr, sondern Kleinkrafträder und der Fahrer muss ein Versicherungskennzeichen anbringen und benötigt einen Mofa-Führerschein. Anders als bei herkömmlichen E-Bikes besteht bei ihnen aufgrund der hohen Geschwindigkeit eine Helmpflicht. Radwege dürfen nicht benutzt werden. Außerdem ist es nicht erlaubt, Fahrradsitze oder Anhänger anzubringen. (4.000€ – 5.000€)
    • Citybikes und Tourenräder sind ideal für den Alltagsgebrauch und kosten zwischen 2.000€ – 3.000€
    • E-Mountainbikes für Sport und Touren am Berg kosten zwischen 2.500 – 6.000€

    Sonderformen sind außerdem das E-Faltrad sowie elektrisch betriebene Lastenräder.

    Klapp E-Bike

    Welches E-Bike passt zu mir? Das sollten Sie beim Kauf eines Pedelecs beachten:

    Machen Sie mit dem E-Bike vor dem Kauf eine Probefahrt. Kommen Sie mit Schaltung, Antrieb und Bremse zurecht? Tipp: Fahren Sie das Fahrrad sowohl mit elektrischem Antrieb als auch ohne.

    Wichtig: Das E-Bike darf nicht flattern – wird das Rad bei schneller Fahrt instabil und schlackert in sich hin und her, wenn man den Lenker nicht mit beiden Händen festhält, ist keine Sicherheit mehr gewährleistet. Der Rahmen ist zu instabil.

    Antrieb: Wo ist der Motor angebracht? Nur noch selten findet man E-Bikes mit Frontantrieb. Besser ist ein Mittelmotor oder ein Pedelec, bei dem der Motor am Heck angebracht ist. Das schafft einen guten Schwerpunkt und sorgt so für zusätzliches Gleichgewicht.

    Reichweite: Der Akku sollte leicht zu entnehmen sein, damit Sie ihn bei Bedarf unkompliziert aufladen können. Achten Sie hierbei auf das Kleingedruckte auf der Rückseite des Gerätes: die dort angegebenen Wattstunden geben Aufschluss darüber, wie hoch die Reichweite des E-Bikes ist. 400W/h gelten als guter Wert bei einem Elektrorad. Der Akku wiegt etwa 2 kg, bei einem Austausch muss man mit einem Preis von ca. 600€ rechnen.

    Schaltung: Achten Sie auf eine wartungsfreie Nabenschaltung statt Kettenschaltung.

    Bremsen: Die Bremsen am Elektrofahrrad müssen hydraulisch sein, um auch bei hoher Geschwindigkeit sicher das Tempo reduzieren zu können. Herkömmliche Seilzugbremsen, wie an einem normalen Fahrrad, sind ein Sicherheitsrisiko.

    Zubehör: Falls Sie Kinder haben und sie mit dem Pedelec transportieren wollen, klären Sie im Fachhandel, ob an beziehungsweise auf das Pedelec ein Kindersitz oder sogar ein Anhänger montiert werden darf. S-Pedelecs und E-Bikes scheiden bei diesen Anforderungen aus.

    Komfort: Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder sowohl in der Stadt fährt als auch Ausflüge macht, sollte darauf achten, ob das Rad eine Federgabel hat, die sich gegebenenfalls sogar feststellen lässt. So ruckelt es weniger auf Kopfsteinpflaster und unebenen Wegen. Auf asphaltierten Straßen lässt sich die Federung dann einfach abstellen. Außerdem gilt: Je breiter die Reifen, desto mehr Komfort.

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