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    Die Energie der Zukunft

    Kohle, Öl und Gas – fossile Energieträger werden in Zukunft ausgedient haben, doch welche Energieträger und -lieferanten werden uns in Zukunft mit Strom und Wärme versorgen? Ein kleiner Zukunftsausblick.

    Die Nachfrage nach Energie zur Versorgung mit Strom und Wärme wächst weltweit. Nicht nur die wachsende Weltbevölkerung, auch die kontinuierliche Industrialisierung sorgt dafür, dass immer mehr Energie benötigt wird. Das lässt die Energiepreise steigen. Doch fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und auch Erdöl werden stets knapper. Zwar sind die technischen Möglichkeiten, neue Ressourcen und Erdölfelder zu erschließen immer besser, damit verbunden steigen jedoch auch die Beschaffungskosten, was schließlich auch an den Heiz- und Strompreisen abzulesen ist.

    Energiewende – das Ziel: Bis 2050 rund 80 Prozent aus regenerativen Energien

    Die Energiewende in Deutschland ist beschlossen: Bis zum Jahr 2050 sollen rund 80 Prozent der genutzten Energie aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonne und Biomasse stammen. Derzeit sind es gerade mal 32 Prozent. Der Grund, warum ein Umdenken stattfinden muss: Die fossilen Energien sind endlich. Was sich vor Millionen Jahren aufgebaut hat, wurde innerhalb weniger Jahrhunderte aufgebraucht. Experten gehen davon aus, dass die Ressourcen in einigen Jahrzehnten, spätestens in wenigen Jahrhunderten komplett aufgebraucht sind. Bis dahin müssen also Alternativen her.

    Drei Energieformen: fossil, regenerativ und Kernenergie

    Neben den fossilen Energieträgern mit knapp 50 Prozent, hat die Kernenergie derzeit noch einen Anteil von gut 13 Prozent am Strom-Mix in Deutschland. Der Rest entfällt auf erneuerbare Energien. Doch dieser Anteil muss in Zukunft wachsen, sollen die Klimaziele erreicht werden. Denn nicht nur sind die fossilen Energieträger endlich, sie setzen auch CO2 frei. Immerhin: Der Anteil erneuerbarer Energien wächst von Jahr zu Jahr. Laut des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist der Anteil von rund sechs Prozent im Jahr 2000 auf rund 36 Prozent im Jahr 2017 gewachsen. Bis zum Jahr 2025 sollen 40 bis 45 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. So sieht es das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – vor. Doch um auf rund 80 Prozent im Jahr 2050 zu kommen, muss noch einiges passieren.

    Die Energiequellen der Zukunft

    Woher also kommt unser Strom in Zukunft, woher werden wir die Energie fürs Heizen, für Licht und warmes Wasser beziehen? Fest steht: Windenergie und Solarenergie aus Photovoltaikanlagen werden eine immer größere Rolle spielen. Schon jetzt hat die Windkraft an Land und auf See einen Anteil von rund 16 Prozent am Gesamtstrommarkt. Gelingt es, die Netze weiter auszubauen und die Speicher zu verbessern, ist hier noch großes Potenzial. Übrigens: Unsere Nachbarn in Dänemark sind hier Vorreiter: Sie deckten bereits 2012 rund 30 Prozent ihres Energiebedarfs mit Windkraft ab. Doch auch Biomasse sollte – in Zukunft angesichts einer wachsenden Bevölkerung – nicht unterschätzt werden. Sie besteht schließlich aus Bioabfällen, Pflanzenresten, Altholz und auch Abfällen aus der Land- und Forstwirtschaft. Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Innerhalb der erneuerbaren Energien tragen die Biomassen mit 24 Prozent zur Stromerzeugung, 87 Prozent zum Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bei.

    Neue Quellen zur Energiegewinnung?


    Neben den bereits bekannten Energieträgern und den Erneuerbaren werden auch immer wieder alternative Ideen diskutiert oder neue Techniken zur Gewinnung von Energie beispielsweise aus Wind erforscht. Wie etwa ein Windpark, in dem sich nichts mehr dreht. Er soll weniger störanfällig sein, auch der platzintensive Transport von Rotorblättern bliebe damit aus. Hierbei erzeugen elektrisch geladene Wassertropfen, die vom Wind bewegt werden, Strom. Unter anderen China und Japan wiederum bauen das sogenannte „brennbare Eis“ ab; Methanhydrat, dass in der Tiefsee lagert. Umweltschützer kritisieren jedoch, dass der Abbau zu riskant sei. Kritiker sehen auch die Gefahr von untermeerischen Erdrutschen und -beben, die zu Tsunamis führen könnten. Welche Energiequellen sich in der Zukunft durchsetzen werden und ob die Energiewende bis 2050 gelingt, wird allein die Zeit zeigen.

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