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    Jetzt wird es herzhaft! Smart Data: Die fabelhafte Welt der Zahlen

    Smart Data: 3 Fragen an
    Dr. Urban Keussen

    Mit der Analyse von Daten lässt sich der Energieverbrauch optimieren – dieses Vorhaben ist nicht nur für die Energiewende wichtig, sondern auch in der strategischen Agenda von EWE fest verankert. hallonachbar.de traf sich zum Kurzinterview mit Technikvorstand Dr. Urban Keussen.

    Dr. Urban Keussen
    Der Technikvorstand
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    Dr. Urban Keussen (53) übernahm im März 2018 den EWE-Technikvorstand. Zuvor war er stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes beim niederländischen Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Vorsitzender der Geschäftsführung der deutschen Tochtergesellschaft TenneT TSO. Seine Karriere startete er bei Preussen Elektra, bevor er als Bereichsleiter Technik in den E.ON-Konzern wechselte.

    Warum ist das Thema „Smart Data“ so wichtig für EWE?

    Daten werden nicht nur in der Energiewirtschaft wichtiger, sondern in allen Branchen. Wir sind gerade dabei zu verstehen, wie wir Daten einsetzen können, um unser Geschäft zu optimieren, aber auch, wie wir die Bedürfnisse der Kunden bestmöglich zufriedenstellen können. Dabei sind Datensicherheit und Privatsphäre unerlässlich.

    Stichwort Energiewende: Was hat Smart Data damit zu tun?

    Wir brauchen Daten, damit wir unsere Anlagen und Netze optimieren können – sei es die bestmögliche Instand­haltung der Windkraftanlagen oder die beste Auslastung der Netze. Wir brauchen Daten, um zu verstehen, wo Speicher uns helfen könnten, um Flexibilität ins System zu bringen. Aber „Energiewende“ bedeutet mehr und findet auch beim Kunden statt. Wenn jemand sein Elektroauto mit der Photovoltaikanlage, dem Speicher und der Fernsteuerung des Hauses kombinieren möchte, dann geht das nur mit Daten.

    Smart Data bedeutet auch, smarte Lösungen für die Zukunft zu finden. Wie wird denn das Smart Home der Zukunft aussehen?

    Sensoren in unserem Kühlschrank könnten Aufschluss über unsere Ernährungsgewohnheiten geben und Einkaufslisten schreiben. Der Zuhausekomfort wird größer sein, aber auch Gefahren­situationen werden frühzeitig erkannt, etwa bei älteren Personen, die alleine leben. Ich würde mich etwa über einen Haushaltsroboter freuen, der den Tisch abdeckt oder den Müll rausbringt.

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