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    Sommer pur: Erdbeeren direkt vom Feld

    Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Noch bis Mitte August haben die Königinnen der Beeren Saison – und wir können von den roten, süßen Früchtchen gar nicht genug bekommen. Am besten schmecken die gesunden Vitaminbömbchen frisch vom Feld, selbstgepflückt.

    Da, dahinten, da sind sie schon: Die Erdbeerfelder mit den Reihen grüner Sträucher. Auf den Feldern wimmelt es zurzeit nur so vor Genießern. Kein Wunder, denn: Die Erdbeersaison ist in vollem Gange. Und nach den Frühsorten, die noch leicht säuerlich waren, kommen jetzt die ganz süßen Erdbeeren an die Verkaufsstände. Zuhause sind die süßen Früchte dann „ratzfatz“ weggeschlemmt. Drei Kilo Erdbeeren verputzt jeder Deutsche pro Jahr im Durchschnitt! Da muss natürlich ständig Nachschub her. Besonders viel Spaß macht es, die roten Früchte selbst zu ernten. Viele Höfe bieten dies ab Ende Mai/Anfang Juni an. Am Feldrand kann man am Stand einen Korb mitnehmen und darf dann in ausgewiesenen Erdbeerreihen selbstpflücken.

    Ein Mädchen steht auf einem Erdbeerfeld. Bild: Getty Images

    Tipps für das Selberpflücken

    • Wer die richtig reifen Früchte finden will, sollte vor allem direkt über dem Boden, unter dem Stroh, Ausschau halten. Denn genau dort verstecken sich die rötesten Erdbeeren.
    • Am besten geht man gleich frühmorgens auf das Erdbeerfeld, dann haben die gepflückten Beeren das beste Aroma.
    • Wer seinen eigenen Korb mitbringt, sollte darauf achten, dass er nicht zu groß ist, sonst zerdrücken und matschen die zuunterst liegenden Früchte. Außerdem muss der mitgebrachte Korb vor dem Pflücken gewogen werden.
    • Am besten sollte man Erdbeeren nur dann ernten, wenn es trocken ist. Nasse Erdbeeren haben weit weniger Aroma und sind wesentlich kürzer genießbar.
    • Achten Sie außerdem darauf, die Erdbeeren immer mit Kelchblatt und Stiel zu pflücken, sonst läuft der Saft der Früchte aus.

    Beim Selbstpflückerlebnis gilt: Naschen erlaubt! Da wird nicht nur beim Kind auch schon mal die ein oder andere Erdbeere direkt im Mund landen. Sonnenwarm und frisch vom Strauch schmecken sie schließlich am besten. Im Eifer des Gefechts schlägt man deswegen aber auch gerne mal über die Stränge: Am Ende hat man drei Kilo Erdbeeren gepflückt und kann die nicht alle sofort aufessen. Zum Glück gibt es viele Ideen, was man mit dem Zuviel an gesunden Früchten machen kann: Erdbeermarmelade kochen zum Beispiel oder sie zu Eis verarbeiten ... Wer dann immer noch eine Menge Beeren übrig hat, kann sie problemlos einfrieren. Dafür am besten das Grün entfernen.

    Lust bekommen? Eine Übersicht von Erdbeerhöfen nach Postleitzahlen finden Sie z. B. unter http://www.selbst-pfluecken.de/.

    Schon gewusst?

    Streng botanisch gesehen ist die Erdbeere gar keine Beere - sondern: eine Nuss! Sie gehört zu den Sammelnussfrüchten und ist daher nur eine Scheinfrucht. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen Körnchen an der Oberfläche - dabei handelt es sich um Nüsse.

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