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    Nicht lange gefackelt Meisterin der Gemütlichkeit

    Die schmecken! Leckere Häppchen für die Gartenparty

    Der Sommer ist auf Hochtouren und die nächste Party im Garten oder ein gemütlicher Abend mit Freunden steht an? Es muss nicht immer gegrillt werden – Häppchen machen wenig Arbeit und für jeden ist was dabei! Hier sind fünf einfache und schnelle Rezepte für Fingerfood!

    Tanja Dusy
    Tanja Dusy
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    Die Buchautorin liebt das Werken in der Küche und Gäste bei sich Zuhause zu bewirten. Während des Interviews hat sie gerade ein großes Smorgas für Freunde vorbereitet.

    Der Sommer hat uns ja schon mit viel Sonne und lauen Abenden verwöhnt. Wir drücken die Daumen, dass uns auch in den nächsten Wochen noch ein schöner Sommer beschieden ist. Mit milden Temperaturen am Abend, gemütlichen Treffen mit Freunden im Garten, dem Balkon oder im Park. Dabei muss nicht immer gegrillt werden! Wem der Holzkohlegrill schlichtweg „zu heiß“ ist, der kann die Küche auch kalt lassen: Mit unseren fünf Rezepten für schnelles und einfaches Fingerfood werden Sie alle begeistern. Denn da ist für jeden etwas dabei: Fisch, Fleisch, Gemüse, Frucht und Käse.

    Unsere Partyhäppchen-Rezepte im Überblick
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    Profis im Erstellen von Fingerfood oder einer, wie man früher sagte, kalten Platte, sind übrigens die Schweden. Hier schlemmt man sich bei einem Smörgåsbord, oft in Form eines Buffets, in einer bestimmten Reihenfolge von Fisch und Fleisch über Käse zu Süßem. Dazu gibt es tolle Beilagen aus Brot, Kartoffeln und vor allem: viel rohes Gemüse und leckere Dips. Die kleinen Häppchen sind meist schnell zubereitet und niemand muss bei hohen Temperaturen lange in der Küche stehen und brutzeln. Am besten sieht die Platte mit den Partyhäppchen übrigens aus, wenn sie richtig schön vollbeladen ist: da liegt Herzhaftes direkt neben etwas Süßgefülltem, da liegen die frischen kleinen Tomaten neben dem würzigen Käse und knusprigen Grissini. Und zur Garnitur werden süße Erdbeeren oben drauf geladen.

    In ihrem Buch „Smörgås“ zeigt Autorin Tanjy Dusy die wichtigsten Tricks und Fingerfood-Rezepte für die nächste Party oder einen gemütlichen Abend mit Freunden. Auf hallonachbar.de verrät sie, was das Besondere an diesen Party-Snacks ist, was auf keinen Fall fehlen darf und was für Sie eine richtig gute Gartenparty oder einen Abend mit Freunden ausmacht: 

    Frau Dusy, Ihr Buch „Smörgås“ zeigt, wie man mit wenig Aufwand tolle „kalte Platten“ zaubert. Was genau bedeutet Smörgås?
    Smörgås sind in Schweden nichts anderes als Butterbrote, die dort rund um die Uhr gegessen werden. Bei einem richtigen „Smorgasbord“ belassen es die Schweden aber nicht einfach bei belegten Stullen, sondern fahren eine ganze Tafel mit Brot und allem was darauf irgendwie Platz finden könnte auf. Dazu gehören traditionell vor allem kalte Beläge mit reichlich Fisch, Aufschnitt und Käse, Salate, aber auch warme Gerichte, Kuchen und Süßes – eine wahrhaft überbordende Fülle an Leckereien, die satt und zufrieden macht. Jeder nimmt sich, so viel er will und worauf er gerade Lust hat. Inzwischen wird der Begriff „Smörgås“ oder „Smörgåsbord“ (so die schwedische Schreibweise) aber – vor allem in den sozialen Netzwerken – synonym übertragen verwendet, für kunterbunt gemischte Platten oder Zusammenstellungen von kleinen Gerichten, meist mit viel Gemüse, bei denen sich jeder selbst bedient.

    Cracker, Dips, Käse, Fleisch – was genau gehört auf so ein Bord?
    Das hängt immer ganz vom Anlass, den Gästen und der persönlichen Vorliebe ab: so stelle ich in meinem Buch verschiedene Motti für bestimmte Zusammenstellungen vor, etwa für ein orientalisches, ein mediterranes, eine nordisches Smörgåsbord mit viel Fisch, ein grünes, veganes oder ein sommerliches Bord. Bei mir bilden immer ein paar selbstgemachte Dips die Basis, zu denen es dann reichlich Brot und Rohkost zum Dippen gibt. Und je nach Motto dann noch andere kleine, gut vorzubereitende, kalte Häppchen und Speisen, wie zum Beispiel Tortillawürfel, gefüllte Datteln, angemachten Ricotta mit Ofentomaten und Pesto oder vietnamesische, bunt gefüllte Sommerrollen zum Dippen. Damit man nicht alles selbst vorbereiten muss, werden dann die meisten Platten durch zugekauften Käse, Wurst, Schinken, manchmal eingelegte Gemüse, Nüsse, Cracker etc. ergänzt.

    Ihre drei besten Tipps für einen gelungenen Abend mit Freunden oder eine Gartenparty?

    Erster und für mich wichtigster Punkt: kein Stress, weder für die Gäste noch für den Gastgeber. Daher sind für mich Smörgåsbords ideal: alles lässt sich gut vorbereiten, und man kann die unterschiedlichsten Dinge anbieten, so dass jeder Gast das Passende findet. Jeder soll nämlich auf seine Kosten kommen, egal ob er keinen Käse oder Fisch mag, sich vegetarisch ernährt oder kein Gluten verträgt. Ist alles gut vorbereitet, kann man sich dann als Gastgeber auch getrost mit einem Gläschen hinsetzen und es sich gut gehen lassen.

    Daraus ergibt sich auch schon der zweite, für mich wichtige Punkt: Im Sommer immer für ausreichend, möglichst gut gekühlte und nicht ausschließlich alkoholische Getränke sorgen! Gerade bei höheren Temperaturen ist der Durst und die Trinklaune groß, und Alkohol steigt noch schneller zu Kopf. Mineralwasser, Säfte oder alkoholfreie Drinks und Bowlen sind dann genau richtig.

    Dritter wichtiger Punkt, der ebenfalls klar für ein Smorgasbord spricht: außer beim Grillabend mit heißen Würstchen oder Fleisch mag an Sommerabenden eigentlich keiner warme und schwere Gerichte essen. Bei leichten Dips mit viel Gemüserohkost, Obst und anderen kalten Köstlichkeiten greift dagegen sicherlich jeder gerne zu. Bei Platten mit Wurst, Fleisch und Käse sollte man darauf achten Sorten zu nehmen, die auch bei Hitzegraden nicht gleich schlapp machen: also nicht unbedingt Camembert, der nach einer Stunde davonläuft und leicht verderbliche Wurst, sondern Hartkäse, wie Parmesan, Manchego oder erfrischenden Mozzarella oder Schafskäse und Salami und Parmaschinken anstelle von Pastete. Alle Sachen dann am besten bis kurz vor dem Eintreffen der Gäste gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und erst im letzten Moment oder sogar nach einem Willkommensaperitif auftragen.

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