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    Smartes Wohnen im Trend Stockbrot: Leckere Rezepte für den Lagerfeuer-Klassiker

    Selbstgebrannter und Berlin-Style

    Kleines Dorf, großer Genuss! In der „Wilden Klosterküche“ wagt Manuel Bunke ein spannendes Experiment: kreative, junge Gerichte mitten auf dem Land. Für hallonachbar.de hat er jetzt Herbstrezepte zum Nachkochen kreiert. Viel Spaß beim Ausprobieren!

    Kim Keibel
    Portrait Manuel Bunke Wilde Klosterküche
    Der junge Wilde
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    Manuel Bunke (33) ist ziemlich viel herumgekommen in der Welt: „In Australien habe ich japanischfranzösische Fusionsküche gemacht und auf den Fidschis sechs Restaurants geleitet.“ Jetzt kocht der einstige Weltenbummler in der Wilden Klosterküche Neuzelle. „Ich habe mich in das schöne, alte Haus verliebt“, gesteht er, „und in Anne!“

    Ich mag keinen Dosenmais“, erklärt Manuel Bunke (33). „Deshalb wollte ich Mais so zeigen, wie er mir selbst am besten schmeckt: püriert, verbrannt und als Popcorn.“ Die Inspiration für seine Poularde mit dreierlei Mais kam aus Australien. „Dort haben wir frischen Mais leicht angeflämmt – das fand ich super!“ Bunke hat vier Jahre in Down Under in Cairns gelebt, das Surferleben genossen und gekocht. Nun ist der gebürtige Brandenburger zurück in der Heimat, in Neuzelle. Der Grund: seine Sandkastenfreundin Anne. Vor einem Jahr traf er sie wieder – und sie überzeugte ihn, in den Hotelbetrieb ihrer Eltern einzusteigen. „Sie hat dem Haus ein komplett neues Design verpasst, und ich kümmere mich ums Kochen. Jetzt können wir hier unser eigenes Ding durchziehen“, sagt Bunke, der die Wilde Klosterküche vor sechs Monaten übernommen hat. Und das bedeutet: cooles Design im Berlin-Style, Fitness-Brunch mit Yoga und Barbecue-Events. Mutig, in einem kleinen Ort. Bunke weiß, was viele denken, wenn sie ihn zum ersten Mal sehen: „Was ist das denn für einer, auch noch bärtig und mit Tattoos! Aber wenn sie dann den ersten Bissen probiert haben, tauen sie auf.“

    Bunke und sein Team wollen mit dem Dorf arbeiten, nicht dagegen. Sie beziehen viele Produkte aus der Region; zur Neueröffnung wurden alle Nachbarn eingeladen. Bei zwei ganzen Schweinen vom Grill und selbst gebranntem Schnaps ließen sich viele Skeptiker überzeugen. Und mittlerweile sollte man reservieren: Dass es in der Wilden Klosterküche schmeckt, hat sich herumgesprochen. Weit über Neuzelle hinaus.

     

    Herbstrezepte vom Profikoch
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