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    Erdbeeren und Spargel für Genießer

    Erdbeeren und Spargel vom Frischehof Döpke im niedersächsischen Garrel gibt’s direkt auf den Teller oder zum Mitnehmen. Wer danach noch Ziegen streicheln möchte, ist herzlich willkommen.

    Porträtbild Andreas Döpke
    Der Gärtnermeister
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    Als gelernter Gärtnermeister hat sich Andreas Döpke auf die Fachrichtung Obstbau spezialisiert. Im Jahr 2000 übernahm er den Frischehof von seinem Vater und führt ihn heute gemeinsam mit seiner Frau.

    Am liebsten isst Andreas Döpke seinen Spargel auf Toast. Mit Kochschinken. Und mit Käse überbacken. „Die Erdbeeren gibt’s meistens einfach so, vom Strauch in den Mund“, sagt der gelernte Gärtner. Wenn er von seinem Spargel und seinen Erdbeeren spricht, leuchten seine Augen. Er ist stolz auf die Produkte, deren Anbau er mit großer Expertise und Leidenschaft betreibt. Auf dem familiären Hof in Garrel begann sein Vater bereits 1981 mit dem Spargelanbau, 1985 kamen Erdbeeren hinzu. Heute gibt es neben den Anbaufeldern ein Restaurant, einen Kinderspielplatz und einen Streichelzoo mit Ziegen und Ponys sowie einen Hofladen. Hier können Kunden nicht nur Spargel und Erdbeeren erwerben, sondern auch anderes Obst, Gemüse und Delikatessen aus der Region im Norden Cloppenburgs.

    Führungen gibt es vom Chef persönlich

    „Bei unserem alljährlichen Hoffest im Juni dreht sich alles um unsere Produkte, aber auch unsere Produzenten stellen sich vor“, berichtet Andreas Döpke. Ihm ist der Kontakt zu seinen Kunden wichtig. Denn heutzutage wollen viele Menschen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen. Verständlich. Daher gibt es für größere Gruppen bei Voranmeldung auch Führungen vom Chef persönlich. Gerne führt der Gärtner seine Besucher durch die Spargel- und Erdbeerfelder, erklärt den Anbau und wie sehr Nachhaltigkeit ihm am Herzen liegt: „Ich finde, wir Landwirte haben die Verantwortung, der Natur etwas zurückzugeben. Deswegen blüht bei uns ab Mai eine Blumenwiese für Bienen und andere Insekten.“

    Erdbeeren und Spargel auf naturbelassene Art

    Zusätzlich zur Blühwiese gibt es im Sommer eine Begrünung zwischen den Feldern, um das Bodenleben zu fördern. Dadurch gibt es weniger Unkraut, und es muss kein Spritzmittel eingesetzt werden. „Wenn jeder Landwirt nur einen kleinen Teil seiner Fläche für Insekten zugänglich macht und der Natur zurückgibt, ist das schon mal ein guter Anfang“, so Andreas Döpke. Immerhin will er auch noch in ferner Zukunft seinen Spargel und seine Erdbeeren anbauen.

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