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    Mit coolen Ideen zum Coolpack

    Die Entwicklung einer neuartigen Kältekompresse, die wieder verwendbar und nahezu unendlich oft regenerierbar sein soll - das ist das Projekt, mit dem sich Gino Martin, Arne Göthling und Niclas Preisser nun schon zum zweiten Mal beim Wettbewerb „Jugend forscht“ beworben haben. Die drei Nachwuchsforscher kommen vom Einstein-Gymnasium Neuenhagen. Seit viereinhalb Jahren experimentieren und tüfteln sie gemeinsam in der heimatlichen Chemie-AG ihrer Schule. Hallo nachbar hat die jungen Wissenschaftler begleitet und stellt ihre coole und vor allem umweltfreundliche Idee vor.

    Foto: © Gerd Markert
    Jugend forscht Projektstand Die Zukunftsmacher
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    Niklas, Arne und Gino sind smarte Jungs mit einer coolen Idee. Die Gymnasiasten aus Neuenhagen bei Berlin haben ein wiederverwendbares Kühlkissen erfunden. Mit der nachhaltigen Lösung wollem sie ganz groß rauskommen. Bei "Jugend forscht" ist ihnen das schon gelungen. Ihr langfristiges Ziel: ein marktreifes Produkt.

    Was bereits vor zwei Jahren mit einem Kühlkissen aus Goretex über den Landeswettbewerb zur Nominierung beim Bundeswettbewerb führte, vervollkommneten die drei in diesem Jahr erfolgreich. Und es hat wieder geklappt: Mit der Weiterentwicklung ihres Projektes überzeugten die Neuenhagener die Jury aus Pädagogen, Praxisexperten und Wissenschaftlern. Die Teilnahme am Brandenburger Landeswettbewerb im April in Schwarzheide ist ihnen sicher.

    Der fachkundigen Jury gaben die drei Elftklässler zusätzlich Einblicke in die Entwicklung der Außenhülle und erklärten, wie viel Arbeitsaufwand in ihrem Projekt tatsächlich steckt. Über Versuche mit verschiedenen Beuteln landeten die drei Schüler schließlich bei einer Wärmflasche aus Silikon-Kautschuk mit einem Plastikverschluss, der über eine wasserdichte Gore-Tex-Membran verfügt.

    Die Vorteile, die sich aus dem aktuellen Modell und damit einhergehenden ersten Tests ergeben, sind beispielsweise die Hautverträglichkeit, die Verformbarkeit und die UV-Licht-Beständigkeit. Um die Kältekompresse aufzuladen, soll es ausreichend sein, sie auf eine Heizplatte zu legen. Gerade bei Sportveranstaltungen ist es sinnvoll, solche Kältekompressen, auch Coolpacks genannt, vor Ort zu haben. Denn deren Kühlwirkung im Ernstfall hält um einiges länger an als die herkömmlichen Modelle. Das große Ziel der Schüler ist die Markteinführung ihres Produktes. Ein Gebrauchsmuster ist bereits angemeldet. Der Aufwand und das jahrelange Forschen belohnte die Jugend forscht-Jury schließlich – Arne, Gino und Niclas erhielten erneut die Fahrkarte zum Brandenburger Landeswettbewerb.

    Noch mehr kluge Köpfe

    Insgesamt schafften es starke 17 von 54 Projekten, sich beim Ostbrandenburger Regionalwettbewerb für den Landeswettbewerb von Jugend forscht zu qualifizieren. 89 Schülerinnen und Schüler nahmen dieses Jahr in der ersten Runde teil – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Und es nahmen nicht nur mehr junge Leute am Wettbewerb teil – es beteiligten sich erstmals mehr Mädchen als Jungen. Beides unterstreicht, dass das Interesse an Naturwissenschaften stärker in den Fokus junger Menschen rückt, die mit kreativen Ideen zeigen, dass in der Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. Grund genug für Energiedienstleister EWE, Wettbewerbe wie Jugend forscht zu unterstützen.

    Das sind die Gewinner von "Jugend forscht"
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    Lust zum Forschen und zur Teilnahme am Wettbewerb? Dann gleich auf www.jugend-forscht.de anmelden. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler bis zu einem Alter von 21 Jahren. Das Thema kann frei gewählt werden. Es muss nur in eines der sieben Fachgebiete passen. Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

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