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    Für jeden ein gutes Wort

    Ines Schramm kann beides: verständnisvoll zuhören und resolut sein. „Wie eine Mutter“, sagt sie mit einem verschmitzten Lächeln. Die Innendienstmitarbeiterin ist die gute Seele bei EWE in Strausberg und eigentlich ständig am Telefon – denn bei ihr landen alle Anrufer, die Fragen zum Wärme-Komplettpaket Wärme+ haben.

    Foto: © Verena Brüning
    Frau im Büro am Telefon Gute Seele am Telefon
    Mehr erfahren Ines Schramm (60) betreut die EWE-Wärme+ Kunden in Brandenburg. Die gelernte Druckerin ist in Schöneiche aufgewachsen und kam 1992 zu EWE. Auch privat liebt sie Wärme: „Meinen Mann und mich zieht es immer in die Sonne!“ Als Nächstes ist eine Mexiko-Reise geplant: „Ich lerne gerne andere Kulturen kennen und hoffe, dass wir trotz Coronakrise bald wieder problemlos reisen dürfen.“

    09:00 Uhr - Ein offenes Ohr für alle

    „Freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte!“, verabschiedet sich Ines Schramm und legt auf. Der Anrufer hatte eine Frage zu seinem Vertrag, denn er möchte sein Haus verkaufen. „Ein klassischer Fall“, erklärt Ines Schramm. „Wärme+ ist eine Dienstleistung. Das heißt, die Kunden zahlen mit ihrem monatlichen Abschlag nur die Wärme und ein Rundum-sorglos-Servicepaket. Die Heizung selbst bleibt Eigentum von EWE.“ Da sind Fragen beim Hausverkauf vorprogrammiert. Meistens kann sie helfen und schafft Probleme aus der Welt, auch dank ihrer offenen und warmherzigen Art. „Ich mag Menschen und kann gut zuhören“, sagt die Brandenburgerin, „aber wenn es um die Sache geht, kann ich auch resolut sein.“

    12:00 Uhr - Kaffee und Spaziergang in der Mittagspause

    Frau mit Kaffeebecher beim Spaziergang

    „Vertriebsmitarbeiter? Ich?“, dachte Ines Schramm in den Anfangstagen ihrer Karriere. An die Berufsbezeichnung hat sie sich inzwischen gewöhnt, aber sie kennt das Vorurteil vom gelackten Vertriebler, der seine Kunden übers Ohr hauen will. „Bei uns ist Vertrieb etwas ganz anderes!“, sagt die 60-Jährige. „In erster Linie bin ich für meine Kunden da und berate sie. Wenn ich das Problem lösen kann und der Anrufer am Ende des Gesprächs zufrieden ist, ist das für mich ein Erfolgserlebnis.“ Natürlich gibt es auch mal unschöne Momente – wenn Ines Schramm trotz ihrer herzlichen Art nichts ausrichten kann oder Anrufer sie persönlich angreifen. „Das kommt sehr selten vor, aber dann kann ich am besten an der frischen Luft auftanken“, erzählt die Innendienstmitarbeiterin. „Ich hole mir einen Kaffee und gehe in der Mittagspause spazieren!“

    17:00 Uhr - Aufblühen im Garten

    Frau beim Gärtnern

    Ines Schramm wohnt direkt an der Berliner Stadtgrenze in Hoppegarten. Hier in ihrem großen, weitläufigen Garten kann sie nach der Arbeit abschalten. „Ich liebe es, wenn es rundherum blüht und duftet“, sagt die Vertriebsmitarbeiterin. „Deshalb kümmere ich mich gerne um unser kleines Paradies – damit auch die Enkel hier gerne spielen!“ Von ihren beiden Söhnen und den drei Enkelkindern erzählt die Großmutter voller Stolz. „Natürlich bin ich gerne Omi“, sagt sie, „und ich glaube, auch bei den Enkelkindern kriege ich die Balance zwischen Herzlichkeit und Strenge ganz gut hin.“

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