hallo nachbar Navigation
Suche

    Teilen

    

    6 Tipps für Corona-Hilfe

    Die ersten Lockerungen sind da – dennoch haben vor allem kleine Geschäfte und Gastronomiebetriebe nach wie vor unter der Corona-Pandemie zu leiden, auch aufgrund der langen Einnahmeeinbußen, von denen sie sich wohl noch lange erholen müssen. hallonachbar.de gibt Tipps, wie man sich solidarisch zeigen und aktuell am besten helfen kann. Und so dazu beiträgt, dass unsere Lieblingsläden noch da sind, wenn die Krise Geschichte ist.

    Eine Frau und ein Mann stehen hinter einem Tresen in einem Café.

    Restaurants, Cafés, Bars, aber auch Yogazentren, Modeboutiquen und Kosmetikstudios: Kleine, lokale Unternehmen machen unser Leben bunt – doch gerade sie hat die Corona-Krise besonders hart getroffen. Die gute Nachricht: Jeder einzelne hat vielfältige Möglichkeiten, diese Kleinunternehmen jetzt zu unterstützen. Wie das geht, zeigen die folgenden Beispiele.

    1. Köstlichkeiten aus den Lieblingsrestaurants zu Hause genießen

    Viele Restaurants und Cafés können zwar wieder Gäste empfangen, bieten ihre Gerichte und Getränke aber auch zum Mitnehmen an. Oftmals sogar verbunden mit dem Angebot, die Bestellung gegen eine kleine Gebühr zu liefern. In allen größeren Städten gibt es mittlerweile Plattformen mit einer Übersicht, welche Betriebe die Möglichkeit zum Bestellen bieten, beispielsweise „YourLocal“ in Magdeburg oder „Local Heroes“ in Leipzig. Auf diesen Seiten kann man sich übrigens auch inspirieren lassen: Vielleicht entdeckt man das eine oder andere Restaurant, das man vorher noch nicht kannte.

    2. Gutscheine kaufen

    Jetzt zahlen, später genießen: An vielen Orten gibt es die Möglichkeit, Gutscheine für Restaurants, Bars, Kinos und Geschäfte online zu kaufen. So hilft man Anbietern, für ihre Fixkosten aufzukommen – und könnt gleichzeitig schon in Vorfreude schwelgen auf ein leckeres Essen, eine Massage oder ein kühles Getränk. Unter dem Hashtag #supportyoulocal gibt es eine bundesweite Übersicht über Betriebe, die Gutscheine verkaufen. Mindestens genauso gut eignen sich die Gutscheine natürlich auch zum Verschenken. Ganz einfach bekommt man sie beispielsweise auch auf www.paynoweatleater.de.

    3. Auf Erstattungen verzichten

    Ob Konzertbesuch oder Theaterstück: Große und kleine Bühnen stehen jetzt vor dem Problem, dass schon lange geplante Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden müssen. Wer es sich leisten kann, der kann enorm helfen, wenn er auf Rückerstattungen für vor der Krise gekaufte Tickets verzichtet – oder auch nur auf einen Teil des Kaufbetrags. Dieses Geld kommt nicht nur den Veranstaltern, sondern auch den Künstlern zugute, von denen viele zurzeit ebenfalls vor existenziellen Problemen stehen.

    4. Bevorzugt in kleinen Geschäften einkaufen

    Viele möchten ihren Einkauf zurzeit aus Angst vor Ansteckung „in einem Rutsch“ erledigen und kaufen daher alles in großen Supermärkten ein. Damit die Bäckereien, Blumengeschäfte und Bioläden vor Ort nicht auf der Strecke bleiben, sollte man frisches Brot oder den Strauß Blumen lieber weiter dort kaufen – und die Qualität ist häufig auch besser. Für Schmuck, Bücher und Kleidung gilt, dass mittlerweile fast alle kleineren Geschäfte auf ihren Websites Online-Shops integriert haben, sodass man für den Einkauf nicht mal das Haus verlassen muss.

    5. Direkt spenden

    Auch eine klassische Spende kann dem Lieblingslokal momentan aus der Patsche helfen. Speziell Konzertstätten und Kneipen haben sich an vielen Orten ein buntes Online-Programm mit Musik und Unterhaltung ausgedacht, um auf diese Weise Spenden zu sammeln. Zahlreiche Lokale haben beispielsweise auch spezielle T-Shirts oder andere Fanartikel gestaltet, mit denen man sich als Unterstützer präsentieren und einen kleinen Beitrag leisten kann. Informationen darüber findet man häufig direkt auf den Websites oder Facebook-Seiten.

    6. Eine Online-Spendenkampagne unterstützen

    Auch Crowdfunding, das Sammeln von größeren Beträgen durch einzelne Kleinspenden, ist aktuell eine sehr beliebte Maßnahme. Über Websites wie betterplace.org können Stammkunden ihrem Lieblingscafé oder Stammlokal das Überleben sichern. Die Kampagnen sorgen nicht nur dafür, dass die dramatischen Umsatzeinbrüche ausgeglichen werden, sondern haben auch den schönen Nebeneffekt, dass die Betriebe im Gespräch bleiben.

    Wie fanden Sie diesen Artikel?

    ( 0 Bewertungen )
    0
    0
    nach oben