hallo nachbar Navigation
Suche

    Teilen

    

    EWE NETZ: Aber sicher!

    Daniel Töpfer kriegt einfach nicht genug: Zuerst war er IT-Systemelektroniker, dann lernte er Gas-Kombi-Monteur und wurde schließlich Bezirksmeister bei EWE NETZ in Schöneiche. Aktuell absolviert der 39-Jährige eine Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und bildet selbst Lehrlinge aus. hallo nachbar hat ihn einen Tag lang begleitet.

    © Kim Keibel
    Daniel Töpfer Der Weiterdenker
    Mehr erfahren

    Daniel Töpfer ist seit 2011 in unterschiedlichen Funktionen im EWE-Konzern. „Ich finde es spannend, Teil der Energiewende zu sein“, sagt der Bezirksmeister, „deshalb bin ich bei EWE NETZ genau richtig.“ Daniel Töpfer lebt mit seiner Familie in Strausberg, wo er aufgewachsen ist und seine Musik leidenschaft auslebt. „Die Band und die Familie sind meine größten Hobbys!“

    9:30 Uhr - Hoch hinaus

    Quietschend geht die Metalltür auf, dahinter be ndet sich die Stahltreppe, um die es heute geht. „Ich kümmere mich künftig auch um die Arbeitssicherheit bei EWE NETZ in Brandenburg“, sagt Daniel Töpfer, „deshalb bin ich hier.“ Denn die enge, verwinkelte Treppe müssen EWE NETZ-Techniker einmal die Woche hinaufsteigen, um Kontrollen an der Heizungsanlage eines Kunden durchzuführen – meist mit einem Werkzeugkoffer in der Hand. „Meine Kollegen müssen sicher von A nach B kommen“, sagt Daniel Töpfer, der die Arbeitssicherheits-Weiterbildung im November abgeschlossen hat. „Ich gebe Empfehlungen, damit keine Unfälle passieren“, erklärt er, als sein Handy klingelt. Daniel Töpfer geht ran. Ein kurzes Nicken, dann sagt er: „Okay, Planänderung!“

    Ein Tag mit Daniel Töpfer
    Vergrößern

    12:00 Uhr - Am Baggerloch

    In Neuenhagen hat ein Bagger die Gasleitung von EWE NETZ beschädigt – eine Havarie. Daniel Töpfer steht vor dem Erdloch im Straßen graben und spricht mit den Bauarbeitern. „Mein Job als Bezirksmeister ist oft nicht planbar“, sagt der 39-Jährige. „Wenn gerade kein anderer Mitarbeiter aus meinem Team kommen kann, fahre ich selbst hin.“ Denn hier muss sofort gehandelt werden: Der betroffene Hausanschluss wird vom Netz genommen und das Leck an der Gasleitung repariert. „Ich muss innerhalb von 30 Minuten an jedem Ort in meinem Versorgungsgebiet sein, zur Not mit Blaulicht“, erklärt der Bezirksmeister aus Schöneiche. Von dort kommt auch sein Mitarbeiter Marcus Rübe. Er hat seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker in Daniel Töpfers Bezirksmeisterei gemacht und übernimmt jetzt die Überwachung der Baustelle. „In Daniels Team habe ich mich sofort wohlgefühlt“, erzählt Marcus Rübe. „Er ist ein super Chef und lässt uns selbstständig arbeiten. Das gefällt mir!“ Seit drei Jahren ist Daniel Töpfer Ausbilder bei EWE NETZ, seit Anfang 2018 Bezirksmeister. „Ich arbeite einfach gern mit Menschen und will mich weiterentwickeln“, sagt der Strausberger. „Ich mache mir ständig Gedanken darüber: Wo können wir noch effizienter werden, um so der wachsenden Arbeitsbelastung zu begegnen?“ Bei EWE NETZ stieß er mit seinen Verbesserungsvorschlägen auf offene Ohren: „Ich konnte mich innerhalb des Unternehmens entwickeln, das geht nicht überall!“

    18:00 Uhr - Unter der Erde

    Der Verstärker ist eingeschaltet, die Gitarre gestimmt. Daniel Töpfer steht in einem dunklen Kellerraum in Strausberg, den Arbeitsblaumann hat er gegen ein Band-T-Shirt getauscht. „Hier probe ich einmal die Woche mit meinen Jungs“, sagt er. Der Bezirksmeister macht schon sein ganzes Leben lang Musik: erst als Kind im Fanfarenzug Strausberg, später mit ein paar Freunden im Hühnerstall bei Oma. Heute spielt er Gitarre und singt in der Garagenrock-Band Rosemary’s Triplets. „Die Musik ist für mich ein anderer Weg, sich mitzuteilen“, erklärt Daniel Töpfer. Mit seiner Band war er schon auf Tour in den Niederlanden, England und Russland. Immer höher, immer weiter – also auch in der Musik? „Aber sicher“, meint Daniel Töpfer und grinst. „Aber noch wichtiger ist der Spaß!“

    Wie fanden Sie diesen Artikel?

    ( 0 Bewertungen )
    0
    0
    nach oben