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    EWE Energiemobil macht Schule

    Axel Warnken fährt mit dem EWE Energiemobil von Schule zu Schule. Statt Mathe oder Deutsch bringt er den Schülern bei, wie man Windräder oder Solarfahrzeuge baut. hallo nachbar hat ihn bei der Arbeit besucht.

    Axel Warnken reist mit dem EWE Energiemobil von Schule zu Schule.
    Der Anleiter
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    Axel Warnken lebt in Ganderkesee und ist seit 2013 mit dem EWE Energiemobil unterwegs. Zuvor hat der gelernte Bauschlosser und Versicherungskaufmann 25 Jahre im Versicherungsaußendienst gearbeitet. Als Vater von zwei Kindern interessiert er sich schon lange für das Thema Schule und engagiert sich seit vielen Jahren als Elternvertreter.

    Herr Warnken, wären Sie gern Lehrer geworden?
    Das war zwar nie mein Plan, aber die Arbeit mit den Jugendlichen macht mir sehr viel Spaß. In den Schulen kommen Werken und Technik heute meist viel zu kurz. Deshalb können viele gar nicht mehr richtig mit Werkzeug und Maschinen umgehen. Ich finde es schön, wenn ich den Schülern zeigen kann, wie’s funktioniert.

    Interessieren die sich denn überhaupt dafür?
    Dafür sorgen mein Kollege und ich schon! Wir führen zunächst kurz ins Thema Energiewende ein, dann geht’s gleich ab an die Maschinen. Da können die Schüler ihre eigenen Modelle bauen – zum Beispiel ein Mini-Windrad, eine Kurbelleuchte, einen Solar-Buggy oder einen Windmesser, der seine Ergebnisse auf einem Fahrradcomputer anzeigt.

    Wer kriegt das besser hin: Jungs oder Mädchen?
    Meistens die Mädchen. Sie hören oft besser zu und lesen die Bauanleitung gründlicher. Bei den Jungs ist es eher so, dass sie einfach loslegen und dann schnell mal das Loch an der falschen Stelle bohren.

    Welches Modell kommt bei den Schülern am besten an?
    Besonders beliebt ist der Solar-Buggy. Damit tragen die Kinder anschließend gerne kleine Rennen auf dem Schulhof aus.

    Warum geht EWE in die Schulen?
    Die Frage, wie wir künftig unsere Energie erzeugen und wie wir mit ihr umgehen, ist eine der wichtigsten überhaupt – auch und gerade für die kommenden Generationen. EWE möchte deshalb einen Beitrag zur Energiebildung leisten und so die Schulen unterstützen.

    Riecht das nicht auch ein bisschen nach Eigenwerbung?
    Das ist natürlich ein kritischer Punkt. Wer als Unternehmen eine Bildungseinrichtung fördert, begibt sich immer auf eine Gratwanderung. EWE geht sensibel mit dem Thema um: Wir verfolgen in den Schulen keine vertrieblichen Interessen. Wir legen keine Mobilfunk-Flyer oder sonstige Werbemittel aus.

    Was hat EWE dann davon?
    Wir nutzen die Gelegenheit, um den Nachwuchs kennenzulernen und auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen aufmerksam zu machen. Manche Schüler bewerben sich später bei EWE und finden so den Berufseinstieg. Das ist auch im Sinne der Schulen.

    Bohren, sägen, schrauben: Schule mit dem EWE Energiemobil
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    Wie kommt das EWE Energiemobil an meine Schule?

    Von der niederländischen Grenze bis nach Stade: Das EWE Energiemobil „Energie macht Schule“ bietet überall in der Region fächerübergreifenden Erlebnisunterricht zum Thema Energie. Dazu fährt es direkt bei den Schulen vor und hat neben zwei fachkundigen Mitarbeitern mobile Werkstätten, Messkoffer, Medien und umfangreiches Anschauungsmaterial an Bord. Zusätzlich kann ein Nachmittag zur Berufsorientierung genutzt werden. Lehrer aus dem EWE-Gebiet können sich in Fortbildungen ausführlich über das Lernkonzept informieren und das Energiemobil direkt über einen EWE ServicePunkt vor Ort buchen. Übrigens: Wegen der großen Nachfrage sind zwei Energiemobile für Schulen unterwegs.

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