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    Denn das Schöne liegt so nah

    Sonne in Florida? Wandern in Südtirol? Tauchen vor den Malediven? Es muss nicht immer eine Reise in die Ferne sein – gerade im Sommer bietet auch die Region zahlreiche Attraktionen und Erholungsmöglichkeiten. hallonachbar.de stellt die schönsten Aktivitäten in Brandenburg und Niedersachsen für Ihren Urlaub vor der Haustür vor.

    Potsdam – ein Stück Holland in Brandenburg genießen

    Blick auf das Neue Palais im Park Sanssouci

    Berlin kennen wohl die meisten – aber wie sieht es eigentlich mit Potsdam aus? Die im Sommer wunderschön blühenden Gärten von Schloss Sanssouci laden zum Lustwandeln und Eintauchen in die Geschichte der Hohenzollern ein. Reisen in eine andere Zeit ergeben sich auch bei Spaziergängen durch das malerische Holländische Viertel. In den Bauten mit ihren markanten Backsteingiebeln finden sich heute kleine Restaurants, Cafés oder Läden zum Stöbern in Antiquitäten. Schöner flanieren lässt es sich auch nicht durch Amsterdam. Wer stattdessen heimlich davon träumt, durch den Regenwald zu wandern: Die „Biosphäre Potsdam“, gelegen im Volkspark der Stadt, beherbergt rund 20.000 tropische Pflanzen. Daneben gibt es Tiere wie Geckos, Fasane, Leguane oder Frösche und ein Schmetterlingshaus zu entdecken. Ein Besuch im Sommer lohnt vor allem an regnerischen Tagen – während draußen alles Grau in Grau ist, liegt hier dank der leuchtenden Farben exotischer Pflanzen und Vierbeiner immer ein Gefühl von Urlaub in der Luft. Eine weitere tolle Aktivität für einen Kurzurlaub rund um die Landeshauptstadt Brandenburgs oder auch nur einen kleinen Ausflug ist der Besuch des 320 Meter langen, barrierefreien „Baumkronen-Pfads Beelitz-Heilstätten“ südlich von Potsdam. (Foto: shutterstock)

    Brocken statt Pyrenäen:                                                                          Beim Harz-Urlaub in Niedersachsen ruft der Berg

    Dämmerung im Harz

    Zugegeben: Die Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich sind malerisch und mit ihren ursprünglichen Landschaft eine spannende Herausforderung für Trekkingtouren – aber auch der Harz, nur etwa eine Stunde südöstlich von Hannover gelegen, bietet Wanderern anspruchsvolle Routen und beeindruckende Panoramablicke von erklommenen Gipfeln. Geschichtsträchtig ist die Wanderung entlang des „Grünen Bands“, der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Der Brocken ist mit 1141,2 Metern der höchste Berg im Harz. Wem das zu viel ist: Mit dem „Baumwipfelpfad Bad Harzburg“ gibt es – ähnlich wie bei Potsdam – auch im Harz einen reizvollen Weg, der Besucher auf einer Länge von rund 1.000 Metern durch die Baumkronen des Kalten Tals führt und die Natur aus einer völlig neuen Perspektive erlebbar macht. Vom 25.8. bis 26.8. findet in Bad Harzburg außerdem das „Salz- und Lichterfest“ statt: ein Stadtfest mit Kulturprogramm auf verschiedenen Bühnen, einem großen Feuerwerk und 100.000 Lichtern. Für Kinder ab drei Jahren ist besonders das „HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle“ in Bad Grund ein Riesenabenteuer. Unter der Erde treffen Familien auf versteinerte Meerestiere, imposante Bodentropfsteine und lernen das fantastische Reich des guten Zwergenkönigs Hübich kennen. Einer Sage nach lebt er im Iberg und schläft in der Tropfsteinhöhle. Im Harz einen Besuch wert ist außerdem die ehemalige Bergbaustadt Bad Lauterberg mit ihrem Besucherbergwerk „Scholmzeche“. (Foto: shutterstock)

    Spreewald-Urlaub – wenn in Brandenburg Sport auf Wellness trifft

    Blick aus dem Kanu in den Spreewald

    Der Spreewald ist bekannt für seine unzähligen Wasserwege, die sich auf eigene Faust im Kanu oder Kajak oder auch bei einer traditionellen Kahnfahrt mit gebuchtem Kapitän erschließen lassen. Paddeln gilt in dieser Region Brandenburgs als Volkssport. Wer lieber auf festem Boden unterwegs ist: Zahlreiche Radwege führen vorbei an malerischen Seen, wie dem verwunschen wirkenden Blauen See, und mitten durch die Auenlandschaft im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald. Natur genießen lässt sich auch auf bei der beliebten Wandertour von Lübben nach Lübbenau. Für alle, die im Urlaub lieber ausspannen wollen und deshalb auf Spa-Kurs sind: Mit dem „Seehotel Burg“, dem „Hotel Schloss Lübbenau“, dem „Spreewald Thermenhotel“ oder dem Fünf-Sterne-Haus „Die Bleiche“ – um damit ist nur eine Auswahl genannt – gibt es eine ganze Reihe an Hotels, die eine luxuriösere Art der Übernachtung bieten und den Aufenthalt im Spreewald zum Wellnessurlaub machen. Eine günstige Unterkunft in ruhiger Lage bietet der Platz „Spreewald-Natur-Camping Am See“. Neben zahlreichen Sport- und Spielflächen gibt es hier für die Kleinsten auch ein Streichelgehege. Beim Spreewald-Natur-Camping Am Schloss lässt es sich dafür direkt vom Platz aus per Boot in das Labyrinth aus Wasserwanderwegen starten und durch das Biosphärenreservat Spreewald fahren. Entspannt Zeit verbringen lässt es sich in der „Spreewald Therme“ in Burg. Von Berlin und Brandenburg aus eignet sich der Wellnesstempel gut für einen Tagesausflug oder eine Übernachtung im anliegenden Hotel. (Foto: shutterstock)

    Das Ammerland in Niedersachsen:                                                    Urlaub zwischen Parkanlagen & Binnensee

    Blick in den Park der Gärten im Ammerland

    Wer es im Urlaub am liebsten idyllisch hat, findet im Ammerland in Niedersachsen tolle Ziele für Tagesausflüge oder auch einen längeren Aufenthalt. In Bad Zwischenahn liegt mit dem „Park der Gärten“ Deutschalnds größte Mustergartenanlage, in der sich vielfältige Ideen für die Gestaltung des eigenen Fleckchens Grün finden lassen. Der Rundweg von zweieinhalb Kilometern Längen lädt zu einem entspannten Spaziergang vorbei an bunt blühenden, exotischen und heimischen Pflanzen ein. Daran anschließen lässt sich ein Picknick mit Freunden oder der Familie. Badespaß und sportliche Aktivitäten warten am Zwischenahner Meer, dem drittgrößten Binnensee von Niederwachsen und einer nahe gelegenen Alternative zur Ostsee. In Westerstede begeistern eine große Rhododendron-Schau und Fahrten mit einer Draisine die Besucher. Niedersachsens Gemeinde Edewecht wartet mit beeindruckenden, ursprünglichen Moorlandschaften auf – darunter dem 140 Hektar großen, unter Naturschutz stehendem Fintlandsmoor. Ein Kurztrip lohnt sich. Im nicht weit entfernten Ort Westerscheps steht eine der vier Windmühlen, die das große Mühlensterben im Ammerland überlebt haben. Nach telefonischer Absprache sind Besichtigungen und Mühlenführungen möglich. (Foto: shutterstock)

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