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    Ausbildung? Studium? Beides!

    Theorie und Praxis: Als duale Studentin bei EWE bewegt sich Fenna Ahlhorn zwischen beiden Welten - und hat am Ende gleich zwei Abschlüsse in der Tasche. Auf hallonachbar.de erklärt die junge Friesin, wie das funktioniert.

    Fenna Ahlhorn
    Fenna Ahlhorn, 19,
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    kommt aus Bockhorn im Landkreis Friesland. Als Schülerin hat sie regelmäßig in der Spedition ihrer Eltern gejobbt und dort erste betriebswirtschaftliche Erfahrungen gesammelt. Seit August 2017 studiert sie BWL mit Schwerpunkt Energiewirtschaft bei EWE in Oldenburg. An der Stadt gefallen ihr vor allem die gut ausgebauten Radwege: "Da kommt man überall ganz entspannt hin."

    Fenna Ahlhorn auf dem campuseigenen Basketball-Court.
    Auf dem campuseigenen Basketball-Court ist zwischendurch Zeit für ein kleines Duell unter den Auszubildenden.

    Fenna, warum machst du dein Duales Studium bei EWE?

    Wir beziehen zu Hause Strom, Gas und Telekommunikation von EWE. Daher gab es da schon eine gewisse Verbindung. Außerdem hat mein früherer Freund bei EWE eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik gemacht. Ich habe ihn damals öfter auf dem EnergieCampus in Oldenburg besucht und mir dort alles angeguckt. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Wie funktioniert das Duale Studium bei EWE?

    Das läuft blockweise ab: Auf zehn bis zwölf Wochen Theorie an der IBS IT & Business School in Oldenburg folgen jeweils bis zu 16 Wochen Praxis in den verschiedenen Abteilungen von EWE. Ich habe im Inkasso angefangen, war dann ein paar Wochen im Gebäudemanagement unterwegs und lerne als Nächstes die Personalentwicklung kennen. Wenn alles glatt läuft, habe ich dann nach insgesamt dreieinhalb Jahren den IHK-Abschluss als Industriekauffrau und den Bachelor of Arts im Bereich Betriebswirtschaft in der Tasche.

    Studium plus Ausbildung: Wie kommst du mit der Doppelbelastung klar?

    Man muss schon eine Menge lernen, gerade in den Theoriephasen. Gestern bin ich um Viertel nach acht aus dem Haus gegangen und war erst um 19 Uhr wieder zurück, weil wir den ganzen Tag Vorlesungen hatten. Und dann haben wir uns abends noch getroffen, um eine Gruppenarbeit fertig zu machen. Das erfordert schon ein bisschen Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin. Dafür kommt man aber auch eine Menge geboten. Außerdem müssen wir das ja immer nur für ein paar Wochen am Stück durchziehen.

    Was gefällt dir bei deinem Dualen Studium am besten?

    Dass man ständig neue Leute kennenlernt – an der IB und auch in den Praxisphasen. Da hat man tolle Möglichkeiten zum Netzwerken. Überhaupt ist es ein Riesenvorteil, als Studentin von Anfang an einen Fuß in einem Unternehmen wie EWE zu haben. Man wird hier wirklich integriert und als vollwertiges Teammitglied behandelt.

    Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

    Erst mal möchte ich das Hier und Jetzt mitnehmen und das Handwerkszeug für meine berufliche Zukunft vermittelt bekommen. Ich freue mich natürlich, wenn ich später eine gute Stelle bei EWE finde. Mein Hauptziel ist, dass ich morgens nicht das Gefühl habe, aufstehen zu müssen, sondern es zu wollen – weil ich Lust auf meine Arbeit habe!

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