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    „Klar können Mädels das auch!“

    Sie fährt Motorrad, mag Technik und wohnt gerne in Brandenburg – klar, dass Cassandra Brosch einen Ausbildungsberuf wollte, der ihr all das bietet. Bei EWE wurde die zukünftige Anlagenmechanikerin fündig: Cassandra ist im ersten Lehrjahr und zeigt den Jungs, dass auch Mädels Schweißen können!

    Foto: © Kim Keibel
    Cassandra Brosch
    Die Durchstarterin
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    Cassandra Brosch (17) hat im August 2018 ihre Ausbildung bei EWE begonnen und wohnt im brandenburgischen Biesenthal. Die begeisterte Motorradfahrerin stammt aus einem Techniker-Haushalt: „Meine Eltern haben beide technische Berufe, daher wollte ich auch diese Richtung einschlagen.“ Nun lernt die 17-Jährige täglich Neues und manchmal auch ganz schön Überraschendes: „Mir war vorher nicht klar, dass EWE auch mit Blaulicht fahren darf“, sagt sie, „aber wenn es einen Notfall an einer Gasleitung gibt, gehört das dazu.“

    Cassandras Wangen sind immer noch gerötet, als sie aus dem Helikopter steigt. „Der Flug war der absolute Knaller“, sagt die 17-Jährige, „heute Morgen hatte ich noch extreme Angst davor, aber jetzt würde ich am liebsten sofort wieder einsteigen!“ Bis sie für EWE noch einmal Helikopter fliegen darf, wird wohl etwas Zeit vergehen – trotzdem gehört auch das zu ihren Aufgaben in ihrem späteren Job als Anlagenmechanikerin. Denn die Mitarbeiter der Bezirksmeistereien fliegen regelmäßig mit, um die Hochdruckleitungen von EWE aus der Luft zu kontrollieren. „Wir sind heute Morgen in der Nähe von Halle gestartet“, erklärt Pilot Michael Krüger, „und dann direkt über der Pipeline hergeflogen.“ Nun steht der rote Helikopter auf dem Flugplatz in Strausberg und wird kurz aufgetankt. „Die Hochdruckleitungen werden regelmäßig abgeflogen“, erklärt die 17-Jährige, „weil man aus der Luft besser sieht, ob eine unangemeldete Baustelle in der Nähe ist oder die Vegetation sich verändert.“ Beides könnte problematisch sein: „Erdgasleitungen dürfen bei Bauarbeiten natürlich nicht beschädigt werden. Und wenn die Felder grün sind, aber entlang unserer Rohre braun, dann könnte das ein Hinweis auf eine undichte Stelle sein.“ Natürlich gehört das Fliegen nicht zum Alltag der 17-Jährigen – trotzdem hätte Cassandra vorher nie gedacht, wie vielfältig ihre Ausbildung bei EWE sein würde.

    Ein Tag mit Cassandra
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    Fingerfertigkeit in Fürstenwalde: Ausbildung mit Zukunftschancen

    „Hier in der Lehrwerkstatt üben wir das Handwerkszeug“, sagt Cassandra Brosch, „das heißt im ersten Jahr Schweißen, Bohren und Sägen.“ Sie trägt eine blaue Latzhose, ihre Schutzbrille und einen Zopf, während sie mit ihrem Azubi-Kollegen Marcus verschiedene Werkzeuge aus dem Schrank holt. Er ist bereits im zweiten Lehrjahr und freut sich wie Cassandra, den Ausbildungsplatz bei EWE ergattert zu haben. „Wir haben hier super Zukunftschancen und werden von Anfang an gefördert – deshalb war es für mich genau die richtige Entscheidung.“ Mittags essen alle sieben EWE-Auszubildenden gemeinsam in der Mensa – der Zusammenhalt ist gut. Und auch ihr Ausbilder in der Fürstenwalder Lehrwerkstatt hat lobende Worte für Cassandra und ihre Kollegen. „Die EWE-Azubis ziehen von Anfang an mit und wissen genau, worauf es ankommt“, sagt Rüdiger Blask. Dass Cassandra als Mädchen diesen technischen Beruf gewählt hat, findet er toll. „Klar können Mädels das auch“, sagt er. „Die sind in diesen Dingen genauso begabt wie Jungs, Cassandra ist das beste Beispiel!“ Genau wie Marcus wollte auch sie nicht für die Ausbildung aus Brandenburg wegziehen. „Ich übernachte zwar unter der Woche im Wohnheim in Fürstenwalde“, erklärt Cassandra, „aber trotzdem sind meine Freunde und meine Familie nur eine Stunde weit entfernt.“ Arbeiten wird die 17-Jährige später in der Bezirksmeisterei Biesenthal – dort steht auch ihr Elternhaus.

    „Nicht jeden Tag das Gleiche“: Eine Ausbildung mit allerhand Abwechslung

    Auszubildende und Lehrmeister in einer Gasdruckregelanlage

    „In meiner ersten Woche bei EWE durfte ich überall mal mitfahren: zu Kunden, zur Erdgastankstelle in Lindenberg und natürlich zu einer Gasdruckregelanlage“, sagt Cassandra. Dort steht sie auch jetzt und blickt auf Rohre, Ventile und Hebel. „Hier siehst Du, dass alles okay ist“, sagt Maik Clemens zu Cassandra, während sie auf die Zahlen im Display schaut. Der technische Mitarbeiter aus der Bezirksmeisterei Schöneiche nimmt sie an diesem Nachmittag mit zur monatlichen Inspektion der Anlage, in der die Hochdruckleitung ankommt und das Gas auf den Druck des Ortsnetzes herunter geregelt wird. Dieser Check wird später einmal zu ihren Routine-Aufgaben gehören, genau wie die Zusammenarbeit mit Vertragsfirmen, die Rohre für EWE verlegen oder Häuser ans Erdgasnetz anschließen. Für Cassandra ist gerade diese Abwechslung attraktiv: „Ich wusste, dass ich einen Job lernen will, in dem man nicht jeden Tag das Gleiche macht!“ Im Moment steht die Auszubildende allerdings noch ziemlich ratlos da. „Der Aufbau einer Gasdruckregelanlage ist ganz schön kompliziert, aber ich fange ja auch gerade erst an“, sagt Cassandra. Ihr Kollege Maik Clemens schmunzelt. Er ist froh über jeden Nachwuchs-Anlagenmechaniker in der Bezirksmeisterei: „Wir brauchen Fachkräfte in den nächsten Jahren, deshalb bin ich glücklich, dass EWE auch in Brandenburg ausbildet!“

    Aus der Schule in die Zukunft

    Konzernweit bietet EWE jedes Jahr über 100 Plätze für Auszubildende und Duale Studenten an und schafft damit die optimale Basis für den Start ins Berufsleben. Neugierig geworden? Ausführliche Informationen gibt es unter www.ewe.com/karriere. Einen kleinen Einblick in die Ausbildungswelt geben die EWE-Auszubildenden in ihrem Azubiblog.

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