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    Kolumne #7: WhatsApp statt Würstchen Smartphone verloren? Die besten Tipps für den Notfall

    Java, PHP und SQL: Nicht nur für Männer!

    Nach der Schule plagen sich viele junge Menschen mit der Frage, ob es besser ist eine Ausbildung zu machen oder zu studieren. Wer noch unsicher ist, sollte über ein duales Studium nachdenken. Das kombiniert die praktische Arbeit einer Ausbildung mit dem akademischen Angebot eines Studiums. Man verdient von Anfang an Geld und am Ende hat man gleich zwei Abschlüsse. Nora Borrmann hat sich für das duale Studium der Wirtschaftsinformatik im EWE-Konzern entschieden. Dass sie das einzige Mädchen in ihrem Jahrgang ist, stört sie nicht. hallo nachbar fragt nach.

    Foto: © Sebastian Vollmert
    Portrait von Nora Borrmann
    Die Informatikerin
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    Nora Borrmann (20) ist in Syke aufgewachsen und für das duale Studium nach Oldenburg gezogen. Was sie genau als Wirtschaftsinformatikerin machen möchte, weiß sie noch nicht. Vielleicht nimmt sie direkt nach dem Abschluss eine kurze Auszeit und reist nach Afrika.

    Du hast Dich für einen Berufsweg entschieden, den sonst eher Männer gehen. Warum?

    Ach, ich finde Mädchen können das auch. Vielleicht werden wir ja bald noch mehr. Für mich war es so, dass mir mathematische und technische Dinge immer großen Spaß gemacht haben. Es hat mich einfach sehr interessiert und deshalb wollte ich das auch beruflich machen.

    Und wie bist Du dann auf Wirtschaftsinformatik gekommen?

    Ich hab in der Uni eine Informatikvorlesung besucht und fand es sehr spannend. Mein Mathelehrer hat mich dann auf Wirtschaftsinformatik gebracht, weil Wirtschaftsinformatiker die Schnittstelle zwischen Technik und Vertrieb sind. Mir hat gefallen, dass man im technischen und auch kaufmännischen Bereich einsetzbar ist.

    Du hast im August angefangen, hast Du Deine Wahl schon bereut?

    Nein, überhaupt nicht. Bisher ist alles gut. Das Tollste ist, dass es so abwechslungsreich ist. Ich habe jetzt in den ersten Wochen schon fünf Abteilungen durchlaufen und dadurch unheimlich viel kennen gelernt. Das wird gemacht, damit wir vor der ersten Studienphase eine gute Übersicht über alles haben und tragfähige Grundlagen erlernen.

    (Ein)Blick in Noras Welt
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    Und wie ist es so, als Frau zwischen lauter Männern zu sein?

    Wir verstehen uns alle gut, deshalb ist es egal, und wenn ich in den einzelnen Abteilungen arbeite, macht es überhaupt keinen Unterschied. Ich werde genauso behandelt wie die Jungs. Außerdem haben wir ja auch Kontakt zu den anderen Azubis und da sind auch Frauen dabei.

    Und seid Ihr Wirtschaftsinformatiker alle so, wie man sich das klischeehaft vorstellt? Ihr sitzt stundenlang vor dem Rechner und verlasst selten das Haus?

    Nein, wir sind gar nicht so mega-nerdy. Die Jungs machen alle viel Sport und ich habe auch noch viele andere Hobbies, wie fotografieren oder tanzen. Außerdem gehe ich gern mit meinen Mädels los.

    Durftest Du schon richtig arbeiten, oder hast Du eher zugesehen und Kaffee gekocht?

    Ich hatte immer Aufgaben. Man ist hier zum Glück nicht der typische Kaffee-Koch-Azubi. Klar, dass ich, wenn ich ihn ausgetrunken habe, auch mal Kaffee gekocht habe, aber ansonsten wird das nicht erwartet. Wenn man in den Abteilungen ist, gehört man zum Team und wird sofort in die praktische Arbeit mit einbezogen. Das ist sehr schön.

    Und wie läuft es im Studium?

    Das erste Semester an der IBS Oldenburg habe ich schon absolviert. Erfolgreich. Teilweise sogar mit sehr guten Noten. Der Anspruch ist recht hoch. Aber das Studium ist gut machbar, wenn man am Ball bleibt. Eine Theoriephase umfasst zehn Wochen im Block. Das ist ziemlich gut. Dann kann man sich jeweils auf das eine oder das andere konzentrieren. Ich glaube, es wäre nicht so schön, wenn ich nach einem praktischen Arbeitstag immer noch ganz lange abends lernen müsste. So ist das gut verteilt.

    Was gefällt Dir am dualen Studium bei EWE?

    Einerseits, dass man am Ende zwei Abschlüsse hat und die Ausbildung vergütet wird. Und dass wir so gut betreut werden. In der ersten Woche kamen alle Auszubildenden und dualen Studenten zusammen und es wurde ganz viel mit uns unternommen, so dass wir uns kennen lernen können. Ich bin ja aus Syke hergezogen und da ist es super, wenn man gleich Leute kennen lernt.

    Warum hast Du Dich bei EWE beworben?

    Ich kannte EWE, weil meine Familie in der Region wohnt und wir Kunden sind. Also habe ich auf der Webseite nachgesehen. Dort stand unter anderem, dass man feste Ansprechpartner während der Ausbildung hat. Das fand ich super. Schon vor dem Ausbildungsstart bekommt jeder Azubi einen Pate oder eine Patin aus dem Ausbildungsjahr davor zur Seite gestellt. Das klappt total gut! Ich kann immer alles fragen und besprechen.

    Hast Du neben Arbeit und Studium noch Träume?

    Ich würde irgendwann gern nochmal für eine Zeit in Afrika in einem Nationalpark arbeiten. Ich liebe Wildnis, Natur und Tiere und stelle mir das ganz toll vor.

    Aus der Schule in die Zukunft

    Konzernweit bietet EWE jedes Jahr über 100 Plätze für Auszubildende und Duale Studenten an und schafft damit die optimale Basis für den Start ins Berufsleben. Neugierig geworden? Ausführliche Informationen gibt es unter www.ewe.com/karriere. Einen kleinen Einblick in die Ausbildungswelt geben die EWE-Auszubildenden in ihrem Azubiblog.

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