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    Fußballprofi hautnah

    Fußballtag in Altlandsberg im östlichen Brandenburg. 15 E-Juniorenmannschaften aus Brandenburg, Polen und von der Insel Rügen waren am 28. Januar zum EWE Wintercup angereist. Beim eintägigen Hallenfußballturnier wollten sie zeigen, dass sie auch in der Winterpause des EWE Cups fit sind und gut mit dem Ball umgehen können. Highlight des Tages war der Besuch des Herthaners Arne Maier.

    Hertha Profi Arne Maier
    Der Fußballprofi
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    Arne Maier, 19, steht seit der Saison 2016/17 im Profikader des Bundesligisten Hertha BSC unter Vertrag. Beim EWE Wintercup in Altlandsberg nahm sich der Profi Zeit für die EWE Cup-Teams. "Für eine Fußballkarriere ist Disziplin am wichtigsten“, gabt der Profi dem Fußballnachwuchs mit auf den Weg.

    Gerade aus Bremen zurück, schaffte es der Fußballprofi dennoch pünktlich zum EWE Wintercup nach Altlandsberg. In der Bundesliga liegt sein Verein Hertha BSC zurzeit auf Platz 11, kurz vor den Abstiegsplätzen.  Ganz glücklich ist der gebürtige Ludwigsfelder darüber nicht. Das Spiel gegen Werder Bremen verlief leider torlos. Damit konnte der Heimatverein von Arne Maier nur einen Punkt für die Tabelle mit nach Hause nehmen. Zum Glück sei er von den Kindern beim Hallenfußballturnier nicht danach gefragt worden. „Das wäre mir peinlich gewesen“, sagt der großgewachsene 19-Jährige.

    Zum EWE Wintercup wurde Arne Maier als Promi vom Veranstalter EWE eingeladen. Einer Einladung, der er sehr gern gefolgt sei, schließlich habe auch er in frühester Kindheit mit dem Fußballspielen angefangen, erinnert er sich. Zurzeit lebt der Herthaner in Berlin. Trotzdem komme er immer wieder gern nach Brandenburg, vor allem aber in seine Heimatstadt Ludwigsfelde. Weil es dort viel ruhiger zugehe als in Berlin, sagt er und lacht.

    EWE Wintercup 2018 in Altlandsberg
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    Arne Maier ist ein Fußballprofi zum Anfassen, ganz ohne Allüren. Mehr als zwei Stunden machte er beim EWE Wintercup mit seinen kleinen Fans Fotos, unterschrieb auf Fußballschuhen, Fahnen, Trikots und natürlich auf Autogrammkarten. Bei der Siegerehrung überreichte er Pokale und Ehrenpreise. „Für eine Fußballkarriere ist Disziplin am wichtigsten“, gab der Profi den E-Junioren mit auf den Weg. Und man müsse auch außerhalb des Trainings hart an sich arbeiten – vor allem Kraft und Schnelligkeit. Das Training allein reiche nicht. 20 Prozent seien Talent und 80 Prozent Arbeit, weiß Arne Maier nur zu genau. Viele Kinder kennen den Fußballspieler mit der Zahnspange. „Den habe ich schon einmal im Fernsehen gesehen“, oder „das ist Arne“, war aus der langen Warteschlange vorm Unterschriften-Tisch zu hören. Arne Maier, ein Idol, auch für Kinder.

    Zu den Idolen aus Maiers Kindheit gehörte der Brasilianer Marcelinho, der von 2001 bis 2007 auch bei Hertha spielte. Aber auch Michael Ballack war für Arne Maier ein Fußballheld. Heute sei es Julian Draxler, der seit 2017 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht. Auch Arne Maier habe Anfragen anderer Vereine gehabt, derzeitig wolle er nichts davon hören, sagt der Wahlberliner, der immer noch gern Omas Königsberger Klopse isst. Die seien die besten, verrät er. Seine Fans in Altlandsberg essen jedoch lieber Nudeln mit Tomatensoße.

    Veranstalter EWE versucht zu allen Turnieren prominente Fußballspieler einzuladen. In den vergangenen Jahren waren es Hertha-Torwart Rune Jarstein und Werder-Bremen-Profi Aílton. Für die Nachwuchskicker gehören die Begegnungen mit den „Stars“ zu den Höhepunkten eines jeden Turniers. Auch wenn vorher nicht bekannt ist, wer es sein wird.

    Das Runde muss ins Eckige: EWE Wintercup in Altlandsberg

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    Was ist es für ein Gefühl, beim EWE Wintercup zu Hause zu spielen?
    Wir hatten als Gastgeber natürlich den Vorteil, dass wir nicht so früh aufstehen mussten und vielleicht ausgeschlafener sind als unsere Gegner. In der Erlengrundhalle spielen wir jedoch auch das erste Mal. Unser Training findet in einer viel kleineren Schulturnhalle statt. In dieser Halle trainieren die Handballer des MTV. Altlandsberg ist eher eine Handballhochburg.

    Wie haben Sie Ihre Jungs auf das Turnier vorbereitet?
    Wir haben ganz normal trainiert, wie für jedes Spiel. Natürlich ist dieses Turnier das Highlight der Saison und man achtet mehr auf Kleinigkeiten. Ich habe vor fünf Jahren schon einmal mit einer E-Junioren-Mannschaft am EWE Cup teilgenommen. Da wusste ich jetzt schon wie es lang geht.

    Was haben Sie den Jungs mit auf den Weg gegeben?
    Wir denken von Spiel zu Spiel und genießen einfach die besondere Situation von so einem Turnier. Das Highlight für die Jungs ist das Rahmenprogramm. Und darauf freuen sie sich.
     

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