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    Nicht immer nur Kuchen: Tolle Apfelrezepte

    Herbstzeit ist Apfelzeit. Auf Obsthöfen in der Region kann man einen tollen Tag verbringen und nebenbei reichlich ernten. Doch was anstellen mit den vielen Äpfeln? Wir zeigen tolle Alternativen zu Kuchen, Apfelmus und Apfelsaft.

    „An apple a day …“ – wie der Spruch weitergeht, weiß vermutlich jeder. Aber wer auf einem Obstgut schon mal Äpfel pflücken war oder selber Apfelbäume im Garten hat, weiß auch: Mehrere Kisten voller Obst zum Einlagern sind schneller gesammelt, als es am Ende gegessen werden kann – zumindest, wenn man nicht den ganzen Winter über gedeckten Apfelkuchen backen und Mus einkochen will. Zum Glück kann der Apfel viel mehr, als sich „nur“ von seiner Dessertseite zu zeigen. Als Apfelbrot mit Butter wird er zum Beispiel zur leckeren Frühstücksalternative. Zum Sonntagsbraten und zur Käseplatte ist Chutney aus Äpfeln ein fruchtiges Highlight beim Dinner. In Großbritannien zählt Apfelchutney sogar zu den Basics, wenn es darum geht, das perfekte Käsebrot zu schmieren. Sogar ein süß-deftiges Risotto lässt sich mit Äpfeln kochen. Fünf leckere Apfelrezepte jenseits von Kuchen und Co. haben wir für Sie zusammengestellt.

    Zubereitung:

    1. Die Schalotten schälen und zusammen mit der Chilischote fein hacken. Die Süßkartoffeln schälen und würfeln. Zwei der Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Butter in einem großen Topf zerlassen und die Schalotten dünsten, bis sie glasig werden. Währenddessen Gemüsebrühe ansetzen.

    2. Kartoffel- und Apfelstücke mit in den Topf geben. Gemüsebrühe dazugießen und alles zusammen einmal aufkochen lassen. Danach mit Deckel ca. 15 Minuten köcheln.

    3. Die Zitrone auspressen. Den dritten Apfel gut waschen, abtrocknen und entkernen. Danach fein würfeln, die Stücke in eine Schale geben und mit Zitronensaft beträufeln.

    4. Die Suppe mit einem Pürierstab glatt pürieren. Sahne hinzugeben und die Suppe noch mal kurz aufkochen lassen.

    5. Währenddessen Thymian waschen, trockentupfen und die Blättchen abzupfen. Die verbliebenen Apfelwürfel in den Topf geben und in der Suppe erwärmen. Die Suppe auf Teller füllen, abschließen Thymianblättchen darüber streuen.

    Zubereitung:

    1. Cashewkerne hacken. Ohne Öl und bei mittlere Hitze in der Pfanne leicht braun anrösten. Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen, fein hacken und mit etwas Rapsöl anschwitzen.

    2. Möhren schälen und fein raspeln, Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln. Thymian waschen und trocken schütteln. Dann die Blättchen abzupfen und hacken. Die Möhrenraspel mit in die Pfanne geben. Kurz mitdünsten, Apfel und Thymian unterrühren.

    3. Zitrone auspressen. Honig und die Hälfte des Zitronensafts mit in die Pfanne geben. Sobald die Masse etwas eingekocht ist, in ein hohes Gefäß umfüllen, die Cashews unterheben und alles mit einem Stabmixer pürieren.

    4. Den fertigen Aufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Geschmack Zitronensaft für mehr Säure dazugeben. In sterilisierte Schraubgläser füllen und kalt stellen.

    Zubereitung:

    1. Zwiebeln und Ingwer schälen und fein hacken. Die Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und würfeln.

    2. Sonnenblumenöl in einen großen Topf geben und erhitzen. Die Hälfte der Zwiebeln und den Ingwer darin anschwitzen, dann die Äpfel hinzugeben und kurz mit anschwitzen. Zucker, Apfelsaft und Apfelessig unterrühren.

    3. Mit Lorbeer, Nelken und der Zimtstange würzen, zum Schluss noch das Salz dazugeben und die Apfelmasse für etwa 30 Minuten einkochen, bis sie dickflüssig wird. Die restlichen Zwiebeln hinzugeben, wenn ca. 20 Minuten verstrichen sind. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken.

    4. Lorbeer, Nelken und Zimtstange aus dem Topf schöpfen. Das Chutney auf vorab sterilisierte Einmachgläser verteilen und sie sofort fest verschließen. Dunkel und kühl lagern. Das Chutney schmeckt toll zu Fleischgerichten oder auch zur Käseplatte.

    Zubereitung:

    1. Die Pastinaken putzen, schälen und klein würfeln. Die Äpfel gut waschen, entkernen und mit Schale in dünne Scheiben schneiden.

    2. Einen Esslöffel Butter in der Pfanne zerlassen, mit dem Öl erhitzen und die Pastinakenwürfel ca. drei bis fünf Minuten darin anbraten. Mit dem Wasser ablöschen, Apfelscheiben und Cranberries mit in die Pfanne geben. Kurz aufkochen, mit Deckel noch drei Minuten bissfest weitergaren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Pfanne vom Herd nehmen.

    3. Zwiebeln schälen und fein hacken. Die restliche Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Wenn sie leicht glasig ist, den Reis dazugeben und ein paar Minuten unter Rühren mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und bei geringerer Hitze köcheln lassen. Wenn der Wein fast verkocht ist, Kelle für Kelle von der Gemüsebrühe dazugeben. Wiederholen, wenn die Brühe jeweils vom Reis aufgesaugt wurde. Am Ende sollte die Flüssigkeit aufgebraucht und der Reis al dente sein. Andernfalls noch etwas mehr Brühe dazugeben.

    4. Zum Schluss die Apfel-Pastinaken-Mischung unterrühren und im geschlossenen Topf ca. fünf Minuten ziehen lassen.Drei Viertel des Parmesans in das Risotto rühren. Alles noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    5. Den Rosmarin waschen und trockenschütteln. Von einem Stängel die Nadeln abzupfen, fein hacken und untermischen. Die anderen Stängel grob zerteilen. Risotto auf Teller verteilen, den restlichen Parmesan darüber geben und mit dem Rosmarin garnieren.

    Zubereitung:

    1. Dinkelmehl in eine Schüssel geben und mit den restlichen trockenen Zutaten verrühren. Butter und Wasser zugeben und alles mit einem Knethaken zu einem Teig verrühren. Wenn sich der Teig vom Schüsselrand löst, ist er fertig.

    2. Die Äpfel schälen, entkernen, mit einer Reibe grob raspeln und unterheben. Eine Kastenform mit etwas neutralem Speiseöl einfetten, den Teig hineingeben. Zudecken und an einem warmen Ort für ca. 30 Min ruhen lassen. Den Backofen kurz vor Ablauf der Zeit auf 220 °C vorheizen.

    3. Wenn sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat, das Brot auf mittlerer Schiene in den Ofen geben und für etwa 30 Minuten backen.

    4. Kurz abkühlen lassen, dann aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und dort vollständig auskühlen lassen.

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