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    Crowdfinding mit "zita": Der beste Deal für alle

    Wie „Crowdfunding“ funktioniert, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Jetzt kommt „Crowdfinding“ – und die Methode ist eigentlich ganz ähnlich. Dahinter steckt das Start-up zita, das gerade bei EWE gegründet wird.

    zita-Gründer Tammo Gerdes
    Tammo Gerdes
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    "Unsere Idee ist, dass wir die Bedürfnisse von Kunden bündeln und damit sehr gute Angebote erzielen können."
    zita-Gründer Christian Wagner
    Christian Wagner
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    "Wir sind kein Preisvergleichsportal, sondern wollen die Kraft der Masse für optimale Kauferlebnisse nutzen."

    Crowdfinding mit zita
    Tammo Gerdes (M.) und Christian Wagner (r.) sind die Gründer der Crowdfinding-Plattform "zita".

    Sich zusammentun, eine gemeinsame Idee teilen – und mit einem finanziellen Beitrag ein kostspieliges Projekt unterstützen, damit es auch realisiert und umgesetzt wird. So funktioniert „Crowdfunding“, und das ist vor allem bei freischaffenden Künstlern beliebt. Der Hamburger Musiker und Autor Rocko Schamoni („Große Freiheit“) etwa finanzierte auf diese Weise die Produktion seines letzten Albums, die 40.000 Euro kostete. Ganz neu dagegen ist die Idee des „Crowdfindings“. Also mit einem „I“ statt einem „U“. Der Begriff lässt bereits erahnen, dass es sich um etwas Ähnliches handelt, aber auch etwas mit „Suchen“ zu tun hat.

    Beste Angebote mit den „Crowd-Deals“

    Die Idee basiert auf einem einfachen Prinzip, das jeder kennt und das salopp etwa so beschrieben werden kann: Man steht mit seinen Freunden vor einer Disko und kommt an der Kasse mit dem Türsteher ins Gespräch. „Wir sind zu sechst. Können wir einen Gruppentarif aushandeln?“ Kopfnicken, Bezahlung – und alle freuen sich, dass sie ein gutes Geschäft gemacht haben. Das Business-Modell von zita fußt auf dem gleichen Prinzip: Lasst uns eine große Gruppe von Interessierten suchen, dann bekommen wir gemeinsam das beste Angebot, von dem alle profitieren können. Der Fachbegriff dafür lautet „Social-Commerce-Plattform“.

    „Unsere Idee ist, dass wir die Bedürfnisse von Kunden in sogenannten ,Crowd-Deals’ bündeln und damit sehr gute Angebote erzielen können“, sagt zita-Gründer Tammo Gerdes. Ob Versicherungen, Stromtarife, Elektroartikel oder Mobilfunk – in der gerade abgeschlossenen Testphase ging es zunächst darum, herauszufinden, für welche Bereiche eine große Nachfrage besteht. „Bei unserem allerersten Deal ging es etwa um eine Haftpflichtversicherung, bei der wir nachweisen konnten, dass wir das beste Angebot auf dem Markt hatten“, berichtet Gerdes.

    Je größer die Crowd, desto besser wird der Deal für alle

    Wird beim bekannten Crowdfunding als Ziel ein bestimmter Geldbetrag definiert, den es zu erreichen gilt, läuft bei zita alles auf eine möglichst hohe Kundenzahl hinaus. Heißt konkret: Ein Crowd-Deal kommt beispielsweise erst zustande, wenn sich (mindestens) 500 Leute dafür registrieren. „Wir gehen mit einer konkreten Zahl vorab auf die Anbieter zu und haben damit eine sehr gute Verhandlungsposition“, sagt zita-Gründer Christian Wagner. „In der nächsten Entwicklungsstufe geht es ganz konkret um die Bedürfnisse der Leute in der Crowd: Wir sind kein Preisvergleichsportal, sondern wollen die Kraft der Masse für optimale Kauferlebnisse nutzen.“ Weitere Ideen, Angebote und Deals folgen. „Wir sind gespannt, was sich alles ermöglichen lässt“, sagt Gerdes. „Wir haben bereits eine Menge gelernt und freuen uns auf viele weitere Projekte, die uns jetzt erwarten.“

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