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    Shoppen und laden EWE Energiemobil macht Schule

    Heizung modernisieren – mit dem Neustarter von EWE!

    Stefan Ziegert modernisiert Wärmeanlagen und baut neue, damit niemand im Winter frieren muss. So wie eine neue Heizung im Privathaushalt hilft eine moderne Wärmeanlage auch dabei, CO2 und Kosten zu sparen. Neustarts gehören zu Ziegerts Berufsalltag im EWE Wärmekompetenz-Zentrum – und zu seiner eigenen Karriere.

    Stefan Ziegert im EWE Wärmekompetenz-Zentrum.
    Der Wärme-Experte
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    Stefan Ziegert arbeitet im EWE Wärmekompetenz-Zentrum, hat zwei Kinder und lebt in Berlin. „Ich bin morgens immer einer der ersten im Büro“, sagt der Anlagenmechaniker. Von dort aus geht’s dann oft quer durch Brandenburg: „Im Jahr fahre ich etwa 10.000 Kilometer für EWE.“

    Mit 50 noch mal ganz neu anfangen? „Ich bin mit Leib und Seele EWE-Mitarbeiter, deshalb habe ich diesen Schritt gewagt“, sagt Stefan Ziegert. Der Handwerksmeister hatte im Laufe seines Berufslebens die unterschiedlichsten Jobs bei EWE. „Ich habe Einfamilienhäuser mit Heizungsanlagen ausgestattet, Geschäftskunden auf Rügen gewonnen und die komplette Wärmeversorgung in Fürstenwalde mit aufgebaut“, erzählt der 52-Jährige. Jetzt modernisiert und baut er Wärmeanlagen für EWE in Brandenburg – so wie das Blockheizkraftwerk in Eberswalde, vor dem er gerade steht.

    EWE baut Wärmeanlage für 1,2 Millionen Euro

    Hier wird gleichzeitig Strom und Wärme aus Erdgas produziert, nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. „Das muss man sich vorstellen wie bei einem riesigen Automotor“, sagt Stefan Ziegert. „Nur dass wir die Wärme, die der Motor abgibt, für 2.000 Wohnungen, Geschäfte und ein Krankenhaus nutzen und den Strom ins Netz einspeisen.“ 1,2 Millionen Euro hat der Bau der neuen Wärmeanlage gekostet und die Kollegen vom Wärmekompetenz-Zentrum Strausberg waren dafür verantwortlich, dass alles glatt ging. „Angebote einholen, Firmen aussuchen, den Bau überwachen und ihn zum Schluss technisch abnehmen – das alles gehört zu unseren Aufgaben“, erklärt der EWE-Mitarbeiter. Deshalb kennt er Wärmeanlagen wie diese in Eberswalde in- und auswendig und wird nach seiner Meinung gefragt, wenn es eine Störung gibt.

    „Alle ziehen an einem Strang“

    Stefan Ziegert verlässt sich dann unter anderem auf seine Erfahrung. „Wenn ich die Tür zur Heizzentrale aufschließe, lausche ich erst mal, ob alles rund läuft oder ob ich irgendwelche Unregelmäßigkeiten in der Wärmeanlage hören oder sehen kann.“ Dieses Gefühl für die Heizgeräte hat er über die Jahre bei EWE gewonnen, er war auch vorher schon im Wärme-Geschäft. Eine Störung gibt es allerdings extrem selten, denn die Blockheizkraftwerke und auch alle anderen Wärmeanlagen werden täglich gecheckt. „Wir haben außerdem einen 24-Stunden-Notdienst, sodass selbst an Heiligabend jemand kommt, wenn es einen Ausfall geben sollte“, sagt der Anlagenmechaniker. In seinen 25 Jahren bei EWE kam das allerdings kaum vor – auch, weil er und seine Kollegen sich immer aufeinander verlassen können. „Darauf bin ich stolz“, sagt Stefan Ziegert, „wir sind hier in Brandenburg eine richtig tolle Mannschaft und ziehen alle an einem Strang.“

    4.100 Tonnen CO2 sparen

    Deshalb musste der Familienvater auch nicht lange überlegen, als er vor drei Jahren gefragt wurde, ob er innerhalb des Unternehmens den Job wechseln will. „Ich war vorher im Vertrieb“, erklärt Stefan Ziegert. „Jetzt kümmere ich mich darum, dass unsere Heizanlagen technisch auf den neuesten Stand gebracht werden, entweder durch einen Neubau oder eine Modernisierung.“ Der 52-Jährige ist froh darüber, dass er sich weiterentwickeln durfte und sieht seine neue Aufgabe auch als Beitrag zum KIimaschutz. „Wir sparen mit dieser Anlage hier 4.100 Tonnen CO2 jährlich ein“, erklärt Stefan Ziegert. „Das gibt mir ein gutes Gefühl, schließlich will ich meinen Kindern eine saubere Zukunft bieten.“

    Wann ist ein Neustart sinnvoll?

    450 Wärmeanlagen betreut Stefan Ziegert ständig gemeinsam mit einem Kollegen und überprüft, ob eine Modernisierung infrage kommt. „Das hängt natürlich vom Verschleiß ab, aber auch vom Kundenwunsch“, sagt er. Denn nicht alle Wärmeanlagen wie die in Eberswalde gehören EWE. „Wir haben auch Kunden, die ihre eigene Anlage modernisieren wollen“, sagt der Wärme-Experte. „Dann beraten wir die Kunden und planen mit ihnen den Bau.“ So oder so – der Neustart ist häufig sinnvoll. Auch ganz persönlich für EWE-Mitarbeiter Stefan Ziegert: „Durch meinen Jobwechsel hab ich viel dazugelernt und konnte sozusagen meine Maschine erneuern. Dafür bin ich EWE dankbar!“

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