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    Betrügern auf der Spur

    Das Team Fraud & Risikomanagement bei EWE TEL schützt Kunden vor Betrug. Ein Tag mit Petra Malchow-Jungeblut, die mit ihrem Team in Oldenburg täglich gegen Abzocke kämpft.

    Petra Malchow-Jungeblut
    Die Kundenschützerin
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    Petra Malchow-Jungeblut (44) arbeitet seit Mitte 2000 im Ressort Finanzen & Rechnungswesen der EWE TEL GmbH. Seit 2008 leitet die gelernte Industriekauffrau die Teams Fraud & Risikomanagement sowie Forderungsmanagement in Oldenburg.

    9.30 Gefahrenabwehr als oberstes Gebot

    „Passwörter sind wie Zahnbürsten – niemals mit anderen teilen!“ Jeden Morgen kommt Petra Malchow-Jungeblut auf dem Weg ins Büro an dem Plakat mit dem Aufruf vorbei. Aufklärung ist wichtig, denn Passwortsicherheit ist eines der Hauptanliegen der Teamleiterin Fraud & Risikomanagement bei der EWE TEL GmbH. „Fraud“ ist englisch für „Betrug“ und meint hier etwa betrügerische E-Mails, Passwort- und Identitätsdiebstahl oder Telefonabzocke mit sogenannten „Ping- Calls“ (ausländische Rufnummern, die auf teure Mehrwertdienste weiterleiten). Die Maschen, um den meist ahnungslosen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen, nehmen zu. Entsprechend wächst Malchow-Jungebluts Team – denn die EWE-Privat- und Geschäftskunden müssen geschützt werden.

    13.00 Der Kunde steht an erster Stelle

    Bei der Jagd auf „Fraudster“ (Betrüger) kommt eine ausgeklügelte Software zum Einsatz. „Aber jeder Fall wird von uns individuell beobachtet“, sagt Malchow-Jungeblut. Schließlich gilt für Kundendaten eine besonders sensible Handhabung. Täglich leitet die Anti-Betrug-Software Meldungen über Meldungen auf ihren Monitor: auffallend hohe Telefonkosten bei einem Kundenanschluss etwa oder gekaperte FritzBoxen, mit denen dann sehr teure und unautorisierte Finanztransaktionen abgewickelt werden sollen. Betroffene Kunden erhalten vom EWE-Team per SMS oder E-Mail eine persönliche Nachricht über die Attacke. Geht eine Rechnung richtig durch die
    Decke, wird auch schon mal ein Anschluss für den entsprechenden Dienst kurzfristig gesperrt.

    18.15 Eine neue Waffe kommt zum Einsatz

    Bevor der Arbeitstag endet, steht noch ein wichtiges Treffen mit Andreas Schütte (45) an, Netzwerkadministrator für Sprachdienste bei EWE TEL. Schütte ist der Mann im Hintergrund: Er hat das Herz von EWE TEL immer im Blick – das Rechenzentrum. Heute wird dort eine neue Hardware in Betrieb genommen, die Auffälligkeiten
    bei Kundenanschlüssen in Sekundenbruchteilen ins Fraud-Management weiterleitet. Da will Malchow-Jungeblut natürlich dabei sein. Schließlich wird genau von dieser Stelle aus der Kampf gegen die Fraudster erfolgreich geführt.

    Fotos: Henning Ross

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