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    Alltagshelfer Smartphone:
    10 tolle Handy-Lifehacks

    Fahrradlampe, Hologramm, Telefonieren mit leerem Akku: hallonachbar.de stellt Lifehacks fürs Smartphone vor, die selbst TV-Serienheld MacGyver neidisch machen würden.

    Bild: shutterstock

    Ob iPhone oder Android – das Smartphone ist längst zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden. Mit unzähligen Apps kaufen wir online ein, organisieren unsere Termine, machen aus drögen Schnappschüssen Fotos mit Wow!-Effekt. Aber nicht nur die Software-Anwendungen sind nützlich – auch die Hardware des Mobilgeräts lässt sich mit kleinen Tricks als wichtiges Helferlein nutzen. Denn das ist das Prinzip der sogenannten „Lifehacks“: Alltägliche Dinge wie die Kameralinse oder das Gehäuse des Smartphones werden leicht zweckentfremdet und lösen so ein Alltagsproblem. hallonachbar.de hat zehn Lifehacks zusammengestellt, die das Smartphone noch nützlicher machen.

    1. Telefon als Fahrradlicht
    Nachts unterwegs und plötzlich macht die Fahrradlampe schlapp? Kein Problem, das Smartphone schafft Abhilfe – mit der Taschenlampen-App. Einfach Mobilgerät mit Lenkerband am Lenker befestigen, App starten, Modus wählen (Blinken, Dauerlicht, Stroboskop). Besonders gut funktioniert die Sache, wenn das Handy starke LED-Leuchten auf der Rückseite hat, die eigentlich als Blitz für die Kamera genutzt werden.
    Und nicht vergessen: Zuhause die „richtige“ Fahrradlampe wieder reparieren! Denn die App beansprucht den Smartphone-Akku recht stark – und das Handy am Lenker sollte keine Dauerlösung sein.

    Großer Wassertropfen auf einer glatten Oberfläche
    Bild: shutterstock

    2. Wassertropfen als Makro-Objektiv
    Das Flügelmuster eines Schmetterlings oder die kleinen Zehen eines Babys: Die Welt der kleinen Dinge ist voller Faszination. Profi-Fotografen verwenden hochgerüstete (und teure) Objektive für die Makro-Aufnahmen – aber auch begeisterte Hobby-Knipser mit Handy müssen auf die großen Bilder der kleinen Dinge nicht verzichten. Makro-Objektive fürs Smartphone sind für wenige Euro erhältlich und werden mit Gummiband oder einem Magneten auf die Linse gesetzt. Und es geht noch günstiger – indem der Lupeneffekt eines Wassertropfens genutzt wird. Einfach den Tropfen mit einer Pipette aufnehmen und gaaanz vorsichtig auf das Kamera-Objektiv des Smartphones aufsetzen. Egal, wie das Handy gehalten wird, der Tropfen bleibt am Platz – dank Oberflächenspannung.

    3. Auf die Ohren: DIY-Lautsprecher
    Die besten Hits auf dem Smartphone, aber der Lautsprecher klingt zu kläglich für echte Partystimmung? Mit einfachen Mitteln lässt sich ein respektables Soundsystem Marke Eigenbau kreieren. Dazu braucht man: eine leere Küchenpapierrolle und zwei Papp- oder Plastikbecher. Und so geht die Montage: Eine Aussparung in der Breite und Tiefe des Handys aus der Papprolle schneiden und das Telefon mit dem Lautsprecher voran in das Loch stecken. Die beiden Becher seitlich so öffnen, dass sie sich auf die Enden den Papprolle stecken lassen – fertig. Ja, es ist kein Hightech – aber die kleine Bastelei schafft eine durchaus respektable Verbesserung in Sachen Sound. Und das nahezu gratis.

    4. Mein Handy als Drohne
    Die Welt von oben betrachten – wer fände das nicht mal spannend? Kaum erstaunlich, dass Drohnen (und Drohnenfotografie) immer beliebter werden. Statt aber viel Geld auszugeben und umständlich mit komplizierten Fernbedienungen zu hantieren, tut es auch die Selfmade-Variante: Dafür braucht man einen mit Helium gefüllten Ballon, eine Angelschnur und einen Fern- beziehungsweise Selbstauslöser (den es fürs Handy auch als App gibt). Jetzt Ballon und Handy mit der Angelschnur verbinden, losfliegen und Selbstauslöser drücken. Fertig sind die Schnappschüsse aus luftiger Höhe.

    Lichtstrahl eines Projektors im sonst dunklem Raum
    Bild: shutterstock

    5. Papperlapapp: Der Smartphone-Beamer
    Schnappschüsse aus dem Urlaub sind schön, Videos vom Junggesellenabschied witzig – aber noch schöner und witziger, wenn wir sie mit Familien und Freunden anschauen können. Und zwar nicht auf dem kleinen Display, sondern in der Größe, die sie verdienen. Hier kommt der Smartphone-Beamer zum Selbermachen ins Spiel. Notwendiges Material: ein Pappkarton, eine Lupe und Klebeband. Zuerst in die kurze Seite des Kartons ein Loch schneiden, das so groß sein muss wie die Lupe. Diese wird dann mit Klebeband in dem Loch befestigt. Danach Smartphone in den Karton legen – mit dem Display in Richtung Lupe. Video starten, Deckel zu – und genießen.

    6. Telefonieren – trotz leerem Akku
    Es gibt viele Tipps rund um Handy-Akkus – aber dieser hier ist einer für den echten Notfall: Der Akku ist komplett leer, und ein extrem wichtiges Telefonat muss geführt werden? Indem Reibung und Wärme klug genutzt werden, lässt sich noch mindestens ein Gespräch absolvieren. Und so geht der Trick: Akku entnehmen und für einige Minuten in den Händen oder an der Hose reiben. Wird der aufgewärmte Akku wiedereingesetzt, sollte er genug Energie für ein kurzes Telefonat haben. Funktioniert natürlich nur, wenn der Akku entnehmbar ist - iPhone-Nutzer sind hier außen vor.

    Ein Hologramm eines Kopfes, das von einem Handy erzeugt wird
    Bild: shutterstock

    7. 3D-Hologramm im Eigenbau
    Das Holodeck aus „Raumschiff Enterprise“ brachte ganze Generationen zum Staunen. Das können Sie auch zu Hause haben – und selbst bauen. Mit Smartphone, einer alten CD-Hülle, einem Cutter, Stift, Papier, Tesafilm und Lineal sowie ein wenig Geschick lässt sich die täuschend echte Illusion eines 3D-Hologramms erzeugen. Dafür müssen Sie eine Pyramide aus CD-Hüllen-Plastik basteln, deren Spitze abgeschnitten ist. Die vier Seiten der Pyramide sind unten jeweils 6 cm und oben 1 cm lang, die Höhe der Pyramide beträgt 3,5 cm aus. Machen Sie zuerst eine Schablone aus Papier und schneiden Sie mit deren Hilfe die Seiten der Pyramide aus der CD-Hülle. Dann die Seiten zur Pyramide zusammenlegen und mit Tesafilm verbinden. Jetzt setzen Sie die Pyramide mit der abgeschnittenen Spitze nach unten auf das Display. Dann ein Hologramm-geeignetes Video aufrufen – diese finden sich auf etwa auf YouTube. Und schon erleben Sie Ihr persönliches Holodeck.

    8. Mehr sehen mit Schwarzlicht
    Wer immer schon mal wie die Spurensicherer einen vermeintlichen Tatort suchen wollte, kann sein Handy zur Schwarzlichtlampe aufrüsten. Und so geht’s: Durchsichtiges Klebeband über den Blitz der Handykamera kleben und mit blauem Filzstift übermalen. Farbe trocknen lassen, dann ein weiteres Klebeband aufkleben und erneut blau übermalen. Den Schritt ein drittes Mal durchführen – diesmal aber mit einem lila Filzstift. Jetzt lässt sich in einem dunklen Raum der Schwarzlicht-Effekt durch die Kamera wahrnehmen – und auf Fotos bannen.

    9. Schnelldiagnose für die Fernbedienung
    Ist die Fernbedienung defekt oder funktioniert sie noch? Nicht ganz leicht herauszufinden, da sie für das Auge unsichtbare Infrarotsignale sendet. Die Handykamera hilft beim Schnellcheck: Einfach eine Taste der Fernbedienung drücken und zeitgleich die Kamera draufhalten. Dann auslösen. Sendet die Fernbedienung noch ein Signal, ist der Lichtpunkt auf dem Bild gut zu erkennen. Dann muss wahrscheinlich lediglich die Batterie gewechselt werden.

    Weiße Kopfhörerknöpfe liegen auf einem Tisch
    Bild: shutterstock

    10. Mit dem Kopfhörer Fotos schießen
    Manchmal kann ein Fernauslöser fürs Smartphone nützlich sein – etwa, wenn man keine Lust hat, sich für Selfies künstlich zu verrenken. Was viele nicht wissen: Viele Kopfhörer-Sets lassen sich als Fernauslöser nutzen – sofern sie über Lautstärkeregler verfügen. Kopfhörer anstecken, Kamera-App öffnen und auf einen der Lautstärke-Knöpfe drücken – das Foto wird ausgelöst.

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