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    Smartphone & Tablet: So leicht lässt sich Strom sparen

    Sie sind unsere täglichen Begleiter und brauchen dementsprechend viel Strom: Smartphone, Tablet und Laptops begeistern uns als mobile Alleskönner, nur in Sachen Durchhaltevermögen kommen sie mitunter schnell an ihre Grenzen. Zeit für Akku-Spartipps! hallo nachbar zeigt, mit welchen einfachen Tricks man ganz leicht Strom sparen kann.

    Wer sein Handy häufig lädt, verbraucht viel Strom – soweit, so klar. Trotz der vielen unschlagbaren Qualitäten, die man an Smartphones schätzt (Bluetooth, WLAN oder Kamerafunktion) ist ihre Lebensdauer begrenzt. Genauer gesagt: ihre Ladezyklen. Das heißt mit anderen Worten, dass man sein Gerät nicht bis in alle Ewigkeit immer und immer wieder aufladen kann. Ein gebräuchlicher Lithium-Ionen-Akku hält im Schnitt fünf Jahre durch, das entspricht etwa 1000 Ladezyklen. Der Lithium-Ionen-Akku des Smartphones sollte aber nicht zu oft vollständig entladen und wieder aufgeladen werden, da die Elektroden bei einer vollständigen Ent- und Aufladung sehr stark belastet werden, was wiederum die Lebensdauer des Akkus begrenzt. Besser ist es, das Handy bei 30-70 Prozent Akku an eine Stromquelle zu schließen, da in diesem Bereich die Belastung am geringsten ist.

    Mythen & Fakten: Strom-Spartipps für Smartphone und Tablets

    Eine Info, die sich besonders hartnäckig hält: Smartphones und Tablets soll man nur mit Originalzubehör laden. Mittlerweile gibt es viele Hersteller, die adäquate Ladekabel und Ersatzakkus herstellen, die mit dem Originalmaterial mithalten können. Wie so oft gilt aber auch hier die Regel: Von Billigware besser die Finger lassen. 5-Euro-Ladekabel fürs iPhone und iPad sind meistens nach ein paar Monaten nicht mehr brauchbar. Dagegen verbrieft ist die Tatsache, dass unter jedem Gehäuse hochwertige Technik schlummert, die besonders „wetterfühlig“ ist. Smartphones verbrauchen am wenigsten Akku, wenn sie Orten zwischen 16 bis 22 Grad Zimmertemperatur gelagert werden. Wer im Winter gerne joggen geht, kennt vielleicht die Situation, dass bei Minusgraden das frisch aufgeladene Smartphone schon nach ein paar Hundert Metern schlapp macht. Die eingebaute Autofunktion schaltet das Handy bei Kälte ab, um den Akku zu schonen. Die generelle Ladeleistung wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.

    Strom sparen? Apps und andere Anwendungen auf dem Smartphone regelmäßig schließen

    Smartphones und Tablets sind echte Alleskönner, denen wir einiges abverlangen. Je mehr Apps gleichzeitig geöffnet sind, desto schneller neigt sich aber auch der Akku gen Leere. Daher sollte man regelmäßig checken, ob man gewisse Anwendungen, die man nicht gerade braucht, einfach beendet. Dazu gehören auch Bluetooth, WLAN oder mobile Daten, die man wahrscheinlich nicht jederzeit aktiviert haben muss. Ähnliches gilt auch für die Bildschirmhelligkeit, die man reduzieren kann. Ein weiterer Klassiker: Über die Einstellungen einfach den Stromsparmodus (oder Niedrigstrommodus) aktivieren, der dafür sorgt, dass etwa Mails vom Server etwas langsamer heruntergeladen werden. In den klassischen Stand-by-Schönheitsschlaf geht es natürlich über das Aktivieren vom Flugmodus – viele Anwendungen lassen sich dann trotzdem immer noch bedienen.

    Auch Sprachassistenten verbrauchen viel Strom

    Keine Frage, Sprachassistenten auf dem Handy oder Tablet werden immer beliebter, weil sie einfach sehr praktisch sind. Über die Funktion „Hey, Siri“ (iPhone und iPad) oder „Ok Google“ (Android) kommuniziert man zwar recht problemlos (mal mehr, mal weniger), allerdings sind die technischen Geräte auch jederzeit in Wartestellung und verbrauchen alleine dafür viel Strom. Wer von Sprachassistenten überhaupt keinen Gebrauch macht, sollte sie deshalb vorübergehend deaktivieren, um Strom zu sparen. In den Einstellungen lassen sich zudem die größten Stromfresser ausfindig machen. Zu den üblichen Verdächtigen gehören etwa Spiele oder die Kamera (mit Blitz). Längst gibt es auch Stromspar-Apps, etwa „Greenify“, „Battery Doctor“ oder „2x Battery“, die viele Anwendungen automatisch schließen, die zu viel Strom verbrauchen.

    Die nachhaltige Lösung: Akku laden per Solarstrom

    Ein eleganter und nachhaltiger Weg, um platte Akkus wieder zu laden, sind etwa Powerbanks, die mit Solarenergie betrieben werden. Einsteigermodelle gibt es bereits ab knapp 25 Euro, die eine Kapazität von rund 8.000 mAh haben. Ein iPhone kann man damit vier Mal aufladen. Einziger Nachteil: Es muss knapp zwei Tage Sonnenlicht einspeisen, um genügend Ladeleistung zu haben. Man wird dafür mit dem Gewissen belohnt, dass man allerhand herkömmlichen Strom aus der Steckdose gespart hat.

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