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    Smarte Beleuchtung für Haus und Wohnung: Es werde Licht!

    Auf Knopfdruck, per App und Smartphone oder Sprachbefehl kann man vernetzte Lichtsteuerung ohne großen Aufwand bei sich daheim nutzen. hallo nachbar stellt smarte Lichtsysteme wie Philips Hue oder Eve Light Switch vor und zeigt, wie man diese zuhause anbringen, einrichten, bedienen und steuern kann. Im Handumdrehen wird das Zuhause zum Smart Home.

    Foto: © Offset / Uwe Umstaetter

    Neben cleveren Sicherheitsfunktionen kommt im Smart Home wohl die intelligente Lichtsteuerung am häufigsten zur Anwendung. Denn mit nur wenig Aufwand lässt sich so eine smarte Beleuchtung in Haus oder Wohnung den eigenen Wünschen anpassen. Vernetzte Lampen steuert man dann flexibel per Fernzugriff. Sie können dafür mobile, überall platzierbare Buttons oder Dimmschalter einsetzen oder auf eine Steuerung per Smartphone-App oder Sprachbefehl beispielsweise via Amazons Alexa setzen – dann können Sie auch vom Bett, Sofa oder der Badewanne aus Lampen in Ihrem Zuhause beliebig variieren oder simpel ein- und ausschalten.

    LED-Licht per mobilem Schalter: So funktioniert smarte Beleuchtung

    Wer ein schlaues Lichtsystem in sein Smart Home integriert, muss nicht mehr im Dunkeln nach dem richtigen Schalter suchen und kann mit personalisierten Szenarien die Lichtstimmung bei sich zu Hause an die Gegebenheiten anpassen – beispielsweise mit gedimmten Licht morgens den Sonnenaufgang begrüßen und Abends der zunehmenden Dämmerung mit hellerer Beleuchtung entgegenwirken. Die Einsatzmöglichkeiten kabelloser Fernbedienungen und Dimmer, die sich innerhalb von Haus oder Wohnung mobil einsetzen lassen, sind ein weiterer Vorteil der smarten Beleuchtung. Sie lassen sich in der Regel per selbstklebender Mini-Halterung an der Wand anbringen – wo sie dann als Schalter dienen. Manche Smart Home-Schalter haben zudem eine magnetische Rückseite. Werden die mitgelieferten Gegenmagneten vorher an den gewünschten Stellen im Haushalt befestigt, kann der Lichtschalter im Handumdrehen dort platziert werden, wo sich die Bewohner gerade aufhält.

    smart living-Paket: Ganz einfach hell & schnell

    Ein einfacher Weg zu smarter Beleuchtung ist das smart living-Paket hell & schnell von EWE. Enthalten sind ein Funkschalter, zwei Zwischenstecker und ein Bewegungsmelder, die man in wenigen Schritten installiert und miteinander kombinieren kann. Einmal startklar, kann man verschiedene Szenarien umgehend umsetzen: Wenn Sie sich etwa Ihrem Zuhause nähern, schalten sich die Lichter automatisch an, bevor Sie durch die Haustür treten. Der Bewegungsmelder lässt sich auch per Smartphone-App steuern und kann auch dann etwa Helligkeit aktivieren, wenn Sie an einem ganz anderen Ort sind, etwa im Urlaub. Das gilt auch für den Gute-Nacht-Modus, wenn Sie im Bett liegen und sich Personen dem Gebäude nähern – der Bewegungsmelder schaltet dann nicht nur Licht an, sondern auf Wunsch auch etwa das Radio.

    Überall einsetzbar: Smarte LED-Outdoor-Leuchtmittel für den Garten

    Mit intelligenten Outdoor-Lampen oder Leuchtstreifen (etwa von Philips Hue) lässt sich die Sicherheit bei Grundstücken mit großem Garten oder Wohnungen mit nicht einsehbarem Hinterhof sogar erhöhen. Die wetterfesten Leuchten lassen sich auch per Smartphone-App von unterwegs einschalten oder auf Wunsch auch bereits im Voraus auf eine bestimmte Uhrzeit programmieren.

    Der erste Schritt: Passendes Lichtsystem & Leuchtmittel wählen

    Um mit der smarten Beleuchtung loszulegen, müssen Sie als erstes einige Ihrer alten Lampen durch Funklampen ersetzen. Dabei ist die Auswahl für das richtige Licht riesig. Sie reicht vom Glühbirnen-Ersatz über Leuchtstreifen bis hin zu Garten-Laternen und Wandpaneelen. Marktführer bei smarter Beleuchtung ist das System Philips Hue. Die Philips-Leuchten sind mit vielen Smart-Home-Produkten kompatibel – auch von anderen Herstellern. Allerdings brauchen sie in der Regel eine sogenannte Bridge, die Sie mit einem Kabel an Ihren WLAN-Router stecken müssen. Darüber lassen sich die Lampen dann regeln. Mit der Einführung von Philips Hue Bluetooth beschreitet der niederländische Hersteller mittlerweile aber einen weiteren Weg: Die neuen Bluetooth-Leuchten lassen sich nämlich ganz ohne Hue Bridge steuern – einfach direkt per App vom Smartphone oder Tablet aus.

    Lichtsysteme, wie IKEA Trådfri, Eve Light Switch oder auch von EWE mit dem Paket smart living hell & schnell machen Philips Hue mittlerweile Konkurrenz. Wir stellen einige brauchbare Lichtsteuerungs-Systeme vor.

    Philips Hue: Farbintensität per LED im ganzen Haus

    Mit seiner hohen Kompatibilität zu Geräten und Systemen anderer Hersteller, wie die smarten Lautsprecher von Amazon, Google oder Apple, sowie enormer Farbintensität und sehr hellen LED-Leuchten, kann das Philips-Hue-System (Starterpakete gibt es ab 100 Euro) punkten. Die Philips-Hue-Produktpalette sucht zudem ihresgleichen: Neben der (für viele Anwendungen notwendigen) Philips Hue Bridge als zentrales Steuerungselement, Philips-Hue-LED-Birnen, Decken- und Wandleuchten, Tischleuchten, Stimmungsleuchten, selbstklebenden LightStrips, Bewegungsmeldern, Dimmern und Funktastern, gibt es alles, was man für smarte Beleuchtung braucht. Viele Philips-Hue-Produkte sind überdies bequem mit den Sprachassistenten Alexa, Google Assistant und Siri steuerbar. Wenn Sie zuhause also schon eine Sprachbox im Einsatz haben, können Sie diese künftig auch für smarte Beleuchtung nutzen.

    Für alle, die dabei nicht auf eine gemütliche Atmosphäre verzichten möchten, hat Philips Hue seine breite Palette an Leuchtmitteln kürzlich um Glühbirnen im Vintage-Look („Filament“-Lampen) erweitert.

    IKEA Trådfri: Günstige Beleuchtung für Einsteiger

    Die verhältnismäßig günstigen smarten Lampen von Ikea (ab 20 Euro) lassen sich wahlweise per Sprache mit Alexa (Amazon Echo), Google Assistant (Google Home) und Siri (Apple), Smartphone-App oder Fernbedienung steuern. Die Fernbedienung ist batteriebetrieben und steuert die Lampen per Funk über den weit verbreiteten ZigBee-Standard, den viele funkvernetzte Beleuchtungslösungen wie Philips Hue oder Osram Smart+ auch nutzen.

    Lichtsteuerung und Fernbedienung lassen sich mit Schrauben oder Doppelklebeband an der Wand oder an einem Möbelstück befestigen. Gleiches gilt auch für den Dimmer, der Teil des günstigeren Trådfri-Sets ist.

    Für Smart Home-Einsteiger ist IKEA Trådfri eine gute Möglichkeit, besonders günstig und einfach smarte Beleuchtungstechnik auszuprobieren. Wer daran Gefallen findet, kann das Lichtsystem von IKEA auch später noch in ein Philips-Hue-System integrieren. IKEA Trådfri bietet neben diversen smarten-Birnen aktuell Gateway, Fernbedienung, Dimmer, LED-Lichtpaneelen sowie eine smarte LED-Türbeleuchtung im Hoch- oder Querformat.

    Eve Light Switch: Ersatz für herkömmliche Lichtschalter

    Von Eve Systems, einem renommierten Hersteller von Smarthome-Zubehör, gibt es mit dem Eve Light Switch (ab 100 Euro) aktuell einen smarten Lichtschalter, der für den Einsatz nicht einmal smarte LED-Glühbirnen braucht. Über den Switch lassen sich auch bereits bestehende Lampen steuern. Dabei ersetzt der Eve Light Switch einen ganz normalen Lichtschalter. Per Bluetooth kann der Schalter direkt über eine Apple HomeKit-fähige App mit iPhone oder iPad verbunden und von dort aus auch gesteuert werden. Über Apples Sprachsteuerung Siri lässt sich der Eve Light Switch auch per Sprachbefehl aktivieren. Zudem gibt es ein Touchfeld am Schalter. Per App ist es außerdem möglich, unterschiedliche Zeitpläne für die Beleuchtung festzulegen.

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