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    Zehn Fakten über Offshore-Windparks

    Sie nutzen die steife Brise auf hoher See und wandeln sie in Strom um: Anlagen wie der Offshore-Windpark Riffgat (15 Kilometer nordwestlich von Borkum) sind so etwas wie die grünen Kraftwerke der Meere, die ihren Teil zur Energiewende beitragen. Vom „reef effect“ profitieren sogar Flora und Fauna.

    • Gut 950 Windräder stehen aktuell vor den Küsten Deutschlands. Sie erzeugen so viel Energie wie drei Atomkraftwerke.
    • Deutschland lag im Jahr 2018 bei der Nennleistung seiner installierten Offshore-Windkraftanlagen (6319 Megawatt) weltweit auf Platz zwei und damit noch vor China (3559 MW) und Dänemark (1332 MW). Auf dem ersten Rang lag das Vereinigte Königreich (8186 MW).
    • Anlässlich des Baus des Windparks Riffgat an der deutsch-niederländischen Grenze musste deren Verlauf abschließend geklärt werden. Die Außenminister beider Länder einigten sich 2014 auf einen Vertrag, der 2016 in Kraft getreten ist.
    • Vor Ort wurden 57 Millionen Euro investiert, um den vermüllten Meeresboden aufzuräumen. Der Grund: Hier lagen noch 30 Tonnen Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg.
    • Die Aufschüttung von Sand und Kies an den Fundamenten sorgt für einen sogenannten „Reef Effect“: Darauf siedeln sich Muscheln, Krustentiere und Würmer an, die wiederum eine Vielzahl von Fischen oder Schweinswalen anziehen. So entsteht neuer Lebensraum für Flora und Fauna.
    • Bis zum Jahr 2030 plant die Bundesregierung gut 500 weitere Offshore-Windkraftanlagen vor der deutschen Küste zu errichten. 400 davon sollen in der Nord- und 100 in der Ostsee platziert werden.
    • 20 Millionen Haushalte sollen bis 2030 mit der erzeugten Energie von deutschen Offshore-Windparks in der Nordsee versorgt werden.
    • Moderne Windkraftanlagen schaffen knapp 15 Umdrehungen pro Minute und erreichen dabei Blattgeschwindigkeiten von bis 90 Metern pro Sekunde (324 Stundenkilometer).
    • Abhängig von der Bauart der Fundamente, können die Plattformen der Windkraftanlagen bis zu 900 Tonnen wiegen.
    • 30 Meter tief im Meeresboden müssen die Fundamente versenkt werden, damit die Anlagen stabil und solide Energie produzieren können.




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