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    So klappt’s: Kindersicherung und Schutz im Internet

    Sowohl in der analogen als auch in der digitalen Welt lauern so manche Fallstricke – gerade für Kinder. hallonachbar.de zeigt, wie man jungen Nutzern sicheres Surfen auf Smartphone, Tablet oder dem Computer ermöglicht und worauf Eltern achten sollten.

    Foto: stocksy

    Das Internet ist ein Ort unbegrenzter Möglichkeiten. Doch der richtige Umgang, da sind viele Experten einer Meinung, muss gelernt werden. Gerade Kinder sind mit der digitalen Freiheit oft überfordert und sollten in den ersten Jahren von ihren Eltern begleitet werden, wenn sie mit Apps, Mails oder YouTube-Videos erste Gehversuche machen.

    Wer dem angemessenen Nutzungsverhalten seines Nachwuchses noch nicht hundertprozentig vertraut, sollte eine wirkungsvolle Kindersicherung einbauen, um den Aufruf von jugendgefährdenden Inhalten oder die Weitergabe persönlicher Daten zu verhindern. Dass dabei nicht zwangsläufig auf Software zurückgegriffen werden muss, zeigen diese fünf Tipps, mit denen Sie Ihre Kinder schützen können.

    1. Kinder sensibilisieren: Erklären und begleiten

    Gerade für den Nachwuchs ist das Internet Neuland. Dass hier Gefahren lauern können, muss man ihnen zunächst erstmal deutlich machen. Ihre Kinder verstehen eventuell nicht von alleine, was Fremde mit einer E-Mail-Adresse oder persönlichen Daten alles anfangen können. Machen Sie ihnen daher bewusst, dass man auch online vorsichtig sein muss.

    2. Checken Sie den Browserverlauf

    Ein bisschen Überwachung gehört leider dazu. Auch wenn Sie ihren Kindern und deren Online-Aktivitäten vertrauen, lässt sich nur so ein effektiver Schutz gewährleisten. Die gängigen Browser wie Firefox, Chrome oder Safari bieten alle im Menü die Möglichkeit, den Verlauf mit wenigen Klicks im Menü aufzurufen.

    3. Schutz auf Smartphone und Tablet

    Gerade mobile Geräte üben für Kinder eine große Faszination aus. Kein Wunder, denn die zahlreichen Apps bieten tolle Unterhaltung. Doch in den verschiedenen App-Stores warten auch Kostenfallen auf nichtsahnende Nutzer. Im Google Play Store und im App Store kann man in den Einstellungen Altersbeschränkungen für bestimmte Inhalte vergeben. Auch sonst lassen sich auf Android- und iOS-Geräten eingeschränkte Nutzerprofile einrichten, die die Nutzung bestimmter Apps einschränkt oder verhindert.

    4. Nutzen Sie Jugendschutzprogramme

    Eine weitere Variante, um eine Kindersicherung auf Ihren Geräten einzurichten, sind Jugendschutzprogramme. Hier gibt es vor allem eine Vielzahl an kostenpflichtigen Angeboten, wie zum Beispiel Norton Family Premier. Zum einen verhindert das Programm, dass Ihre Kinder Webseiten mit unangemessenen Inhalten aufrufen können. Zum anderen lässt sich auch der Auftritt in den sozialen Netzwerken oder die aufgerufenen Videos beispielsweise auf YouTube überwachen. Weitere Anbieter ähnlicher Programme sind etwa Kaspersky (Safe Kids 2020) oder F-Secure (Internet Security). Das kostenlose Angebot „JusProg“ befindet sich derzeit in einem Rechtsstreit um die Zulassung des Programms.

    5. Nutzung selbstständig beschränken

    Einige Kindersicherungen können Eltern, die passende Hardware vorausgesetzt, allerdings auch ganz einfach selbst zu Hause einrichten. Zum Beispiel lassen sich die Zeiträume, in denen Ihre Kinder ins Internet dürfen, nach Uhrzeit und Nutzungsdauer über den Router eigenständig begrenzen. Genauso lassen sich Webseiten sperren, die Ihr Nachwuchs nicht aufsuchen darf oder umgekehrt eine Liste der Internetseiten anlegen, die unproblematisch sind. Wie Sie das mit Ihrer FRITZ!Box einstellen können, zeigt Ihnen EWE-Smartgeber Jan in diesem Video:

    EWE-Smartgeber Jan erklärt die FRITZ!Box-Einstellung für Kinder

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