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    So berechnet man den eigenen Energieverbrauch

    Fahrrad, E-Auto, keine Plastiktüten, ganz wenig Fleisch, regionale Gerichte, wenig Strom und ganz bewusst eingesetzte Wärme: Mit Apps und Tools wie „Codyo“ oder „Klimakompass“ kann man den eigenen Energieverbrauch tracken und bewusst Energie sparen. Wie man im Alltag nachhaltiger und bewusster Leben kann, um seinen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, erfahren Sie in diesem Artikel.

    Geber86

    Die „grüne Revolution“ ist bereits im vollen Gange: Viele Menschen machen mit beim Umstieg auf erneuerbare Energien, achten bewusster auf ihren Konsum und partizipieren bei der Mobilitätswende. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der klimaschonende Umgang ist nicht nur gut für die Umwelt und schont unser Portemonnaie, sondern erfüllt die meisten Menschen auch mit einem Gefühl von Sinnhaftigkeit. Auch dann, wenn man die eigene Sparsamkeit belegen kann. hallonachbar.de zeigt ein paar Wege, wie man Nachhaltigkeit und Energieverbrauch in Zahlen festhalten kann, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu senken.

    Klimakompass: Umweltfreundlich leben mit Challenge-Charakter

    Die Gratis-App Klimakompass (iOS oder Android) ist ein guter Start. Zunächst erstellt man die groben Charakteristika des eigenen Alltags: Wie groß ist meine Wohnung/mein Haus? Wie viele Menschen leben in meinem Haushalt? Wie oft fahre ich mit dem Auto? Der Klimakompass-Rechner ermittelt im Anschluss Durchschnittswerte für die Bereiche „Wohnen“, „Ernährung“, „Mobilität“, „Shopping“, „Freizeit“, „Urlaub“, „Digitales Leben“ und gibt einen Überblick über „Öffentliche Emissionen“. Auch wenn die eigenen Verbrauchswerte zunächst ein mulmiges Gefühl verursachen (der durchschnittliche Jahresverbrauch einer vierköpfigen Familie mit Ökostrom-Vertrag liegt bei knapp acht Tonnen CO2), macht die App einfach Spaß, weil sie wie eine Fitness-App funktioniert. Monatlich gibt es neue Challenges und Mini-Aufgaben, die man erreichen kann und bei der man Klimapunkte sammelt. Hier kann man sogar in verschiedene Level aufsteigen, wenn man kleine Ziele erreicht hat.

    WWF-Klimarechner: Nachhaltiges Leben im Alltag

    Der WWF-Klimarechner gibt ebenfalls einen guten Überblick über den eigenen Verbrauch und hilft dabei, Energiespartipps und Nachhaltigkeit im Alltag zu integrieren. Hier klickt man sich durch 35 Fragen, die persönliche Alltagsgewohnheiten und Verbrauch widerspiegeln. Statt schnödem Anklicken bekommt man bei allen Themenfeldern und Punkten interessante Tipps und Empfehlungen, etwa zu klimafreundlicher Nahrung. Hier wird niemand zum Veganer umerzogen, sondern es gibt sogar „Ratgeber zu Fleischwaren“ und anderen Tierprodukten wie Milch. Die verschiedenen Antwortmöglichkeiten auf Fragen wie „Wie oft essen/trinken Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Käse, Butter oder Sahne?“ geben direkte Auskunft über den CO2-Verbrauch. Ein Beispiel: Wer täglich ein bis zwei Milchprodukte davon konsumiert, steigert die persönliche jährliche Emission um 0,1 Tonnen. Die Produktion von Milch und Eiern ist für etwa 20 Prozent der ernährungsbedingten Klimabelastung durch eine/n Deutschen verantwortlich.

    Codyo-App: Ratgeber- und Lifestyle-Tipps für mehr Nachhaltigkeit

    Codyo (iOS/Android) ist „die Klima-App für mehr CO2-Bewusstsein im Alltag“ und ist ebenfalls ein guter digitaler Begleiter, um nachhaltiger zu leben und Energie zu sparen. Auch hier stehen Tracking, Challenge und Spaß im Vordergrund. Man kann sich monatliche „CO2-Sparziele“ setzen und diese mit anderen App-Usern in einer Community teilen. Die eigenen Verbrauchswerte sollen hier nicht nur aufklären, sondern auch einen Ansporn geben, sich auszutauschen, etwa durch informative Klimabeiträge. Codyo funktioniert vor allem als Lifestyle-Tool, etwa mit klimafreundlichen Rezepten („Tick, Trick & Hack“). „Das Besondere an Codyo ist, dass die Klima-App über das bloße Berechnen des CO2-Fußabdrucks hinausgeht und die Nutzer mit personalisierten Handlungsempfehlungen in ihrem Alltag begleitet“, sagt Ann-Kathrin Detels, Codyo-Gründerin und EWE Business Development Managerin.

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