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    Ausflug ins Grüne: Warum das Smartphone nicht fehlen darf

    Ob Spaziergang, Ausflug an den Badesee, Radtour oder längere Wanderung: hallo nachbar zeigt, wie man Smartphone und Apps praktisch einsetzen kann.

    Bild: shutterstock

    Ab in die Natur! Gerade in den warmen Frühlings- und Sommermonaten zieht es viele raus aus den eigenen vier Wänden und hinein in die Wälder, um bei Vogelgezwitscher und Sonnenschein tief durchzuatmen und den persönlichen Akku aufzuladen. Ein paar Stunden unterwegs sein, im Einklang mit der Natur, unerreichbar für Familie und Freunde – aber muss man dafür zwangsläufig auch das Smartphone zuhause lassen? Auf keinen Fall! Es gibt tolle Tricks und Apps, wie man sein Handy prima einsetzen kann.

    Kamera, Taschenlampe und Apps beim Outdoor-Trip
    Kein Geheimnis: Das Smartphone ersetzt eine Vielzahl anderer technischer Geräte beim Ausflug ins Grüne. Ob Kamera, Taschenlampe, Kompass oder musikalischer Begleiter, viele Funktionen lassen sich auch im Flugmodus einsetzen, etwa für den Fall, dass man wirklich für niemanden erreichbar sein möchte oder der Handy-Empfang schwächelt. Besonders spannend wird es aber, wenn man verschiedene Apps zum Einsatz bringt, die einen echten Mehrwert in das Naturerlebnis bringen. „Zwitschomat – Vogelstimmen ID“ (iOS) funktioniert wie die Musik-App „Shazam“: Wer wissen möchte, welcher Vogel da gerade so schön tiriliert, aktiviert die App, drückt den roten Button und wird prompt aufgeklärt. Amsel? Oder doch Bachstelze? Das Ergebnis ist verblüffend.

    „Plantsnap“, „Hilfe im Wald“ oder „Outdooractive“ sind tolle Begleiter
    Ganz ähnlich funktioniert auch die App „Plantsnap“ (iOS/Android) mit der man Pflanzenarten erkennen kann. Dabei wird der gewünschte Grünling mit der Kamera gescannt und einer bestimmten Spezies zugeordnet. Besonders dann praktisch, wenn man giftige von ungiftigen Kräutern unterscheiden will. Die „Outdooractive“-App (iOS/Android) wiederum ist ein optimaler Tourenbegleiter für alle, die längere Strecken planen und dokumentieren wollen. In der Premium-Version hat man auch im Offline-Modus Zugriff auf tausende Karten und Pfade. Wer in den Bergen unterwegs ist, profitiert vom integrierten Lawinengefahrmelder. Wer nachts in der Natur unterwegs ist oder zum Campen bleibt, sollte unbedingt vorher die „Star Walk 2 Free“-App (iOS/Android) installieren. Dabei scannt man per Smartphone den Nachthimmel und bekommt Aufschluss über Sternenbilder und Konstellationen.

    Das Smartphone hilft im Notfall (auch ohne Empfang)
    Was tun, wenn man die Orientierung im Wald verliert? Eine alte Faustregel besagt zwar, dass man trotzdem immer dabei Landkarte dabeihaben sollte, dennoch kann auch die App „Hilfe im Wald“ (iOS/Android) der buchstäbliche Rettungsanker sein. Per GPS werden die nächstgelegenen Rettungspunkte angezeigt, an denen sich etwa Rettungskräfte orientieren. Die sind auch bei Polizei und Rettungssanitätern hinterlegt, um schnell zur Hilfe zu eilen. Neue Faustregel: Gegen lästige Mückenschwärme helfen leider keine der vielen Apps auf dem Markt – sondern nur altbewährte Mückenschutzmittel verschiedener Hersteller oder aber beispielsweise auch lange Kleidung.

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