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    Cybercrime: So tappt man nicht in die Fallen der Online-Betrüger

    Achtung, sensible Daten: Wer im Web völlig unbedarft mit seinen privaten Informationen hantiert, kann leicht in die Fänge von Online-Betrügern geraten. Wir zeigen, wie man gängige Fallstricke vermeidet und auf Nummer Sicher geht.

    Cyberkriminalität (Symbolbild)

    Bankgeschäfte, Einkäufe und Kontaktpflege: Viele wichtige Bereiche unseres Lebens finden mehr und mehr online statt. Das ruft leider auch vermehrt Betrüger auf den Plan: So wurden im Jahr 2017 rund 86.000 Online-Betrugsfälle von der Polizei erfasst. Um sich vor Cybercrime zu schützen, also vor Straftaten, bei denen die Täter moderne Informationstechnik nutzen, können schon einige einfache Vorsichtsmaßnahmen helfen.

    Fake-Shops und gefälschte Zertifikate

    Neben zahlreichen seriösen Online-Shops gibt es im Netz leider auch so genannte Fake-Shops, die einzig darauf angelegt sind, Konsumenten abzuzocken. Nutzt man einen Anbieter zum ersten Mal, kann daher eine kurze Recherche nach Käufer-Bewertungen sinnvoll sein. Ebenfalls hilfreich: Die Website „Trusted Shops“ bietet ein Gütesiegel mit Käuferschutz und Bewertungssystem für Onlinehändler. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, denn manche Fake-Shops schmücken ihre Website mit gefälschten Gütesiegeln, ohne das entsprechende Zertifikat zu besitzen. Ein Klick auf das Siegel zeigt, ob es tatsächlich mit einem Zertifikat verlinkt ist. Fehlt dieser Link, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Fälschung.

    Bei der Übertragung von Daten ist es bei Online-Käufen wichtig, darauf zu achten, dass diese verschlüsselt übertragen werden. Das Senden unverschlüsselter Zahlungsdaten kann sogar gegen die Geschäftsbedingungen der Banken verstoßen. Daher sollte man vor dem Senden der Zahlungsdaten immer überprüfen, ob in der Adresszeile des Browserfensters ein Schloss-Symbol angezeigt wird oder die URL mit „https“ beginnt, da nur dann eine verschlüsselte Datenübertragung sichergestellt ist.

    Gestohlene Passwörter und Zugangsdaten

    Bei Online-Bankgeschäften besteht das größte Risiko im so genannten Phishing: E-Mails, bei denen der Absender vorgibt, ein bekannter Finanzdienstleister zu sein. In diesen häufig täuschend echt aussehenden E-Mails wird der Empfänger aufgefordert, seine Zugangsdaten und sein Passwort auf einer ebenfalls gefälschten Website einzugeben. Häufig sind derartige Mails schon an der unpersönlichen Anrede oder an Rechtschreibfehlern zu erkennen. Letzte Zweifel lassen sich mit einem Blick auf den Mail-Header ausräumen: Die dortige IP-Adresse ist fälschungssicher und gibt Aufschluss über den tatsächlichen Absender. Übrigens: Banken und seriöse Unternehmen weisen immer wieder darauf hin, dass sie weder Passwörter noch andere Zugangsdaten per E-Mail abfragen.

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    In diesem Video klärt unser Smartgeber Jan über eine weitere, aktuell weit verbreitete Cybercrime-Abzocke auf - vermeintlich lukrative Job-Angebote von Online-Betrügern.

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