hallo nachbar Navigation
Suche
    Teilen

    Teilen

    

    Empfang? 10 spannende Fakten über Handynetze

    5G, Funklöcher und weitere Infos zu Mobilfunk in Deutschland - hallo nachbar hat sie zusammengetragen.

    Foto: © GettyImages/Alexander Spatari

    1. Knapp 97 Prozent aller Deutschen haben Zugang zum Handynetz. Sogar auf der Zugspitze hat man Empfang.

    2. Das 320-Seelen-Dorf Eisenschmitt in Rheinland-Pfalz hat nie Netz. Egal, bei welchem Wetter. Der Ort liegt im Tal der Salm und damit im permanenten Funkloch. Wer via Handy telefonieren oder eine dringende WhatsApp verschicken möchte, muss zwei Kilometer ins nächste Dorf fahren.

    3. Im internationalen Vergleich rangieren die deutschen LTE-Netze auf Platz elf. Laut Studien liegt die Download-Geschwindigkeit bei 13,6 Mbit/s im Schnitt.

    4. An der Spitze des LTE-Rankings steht Australien (24,5 Mbit/s), dann folgen Italien (22,2 Mbit/s) und Brasilien (21 Mbit/s).

    5. Im Frühjahr versteigerte die Bundesnetzagentur die Lizenzen für den neuen Funkstandard 5G. Kosten: 6,5 Milliarden Euro. In Südkorea, der Schweiz, Madrid, Barcelona und einzelnen Städten in den USA ist 5G bereits in Betrieb. Ab 2020 wird 3G auch in Deutschland sukzessive zurückgebaut und nach
    und nach abgeschaltet. Für die rund 50 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden, die noch im alten 3G/UMTS-Netz surfen, wird es also langsam Zeit, sich um ein Update zu kümmern.

    6. 99 Prozente der deutschen Haushalte sollen in Zukunft Zugang zu 5G haben. Aktuell befindet sich der Funkstandard hierzulande noch in der Testphase. Die ersten Mobilfunkverträge sollen ab 2020 angeboten werden.

    7. 129 Millionen SIM-Karten sind laut Bundesnetzagentur aktuell in Deutschland im Einsatz. Die Chips leisten nicht nur in Handys ihre Dienste, sondern auch in Tablets, Maschinen oder Autos.

    8. Im Oktober 2018 hat die Bundesnetzagentur die App „Funkloch-Netze“ zur Verfügung gestellt. Innerhalb der ersten drei Monate wurden insgesamt 64,4 Millionen Messpunkte in Deutschland erfasst. Dabei gab es in 599.558 Fällen „kein Netz“.

    9. 150.000 Euro kostete die Entwicklung der App „Funkloch-Netze“.

    10. Im Januar 2017 zählte die Bundesnetzagentur 74.155 Standorte mit Mobilfunksendern. Die größte Anzahl von Funkanlagen gibt es in Nordrhein-Westfalen (14.498), gefolgt von Bayern (11.886) und Baden-Württemberg (8.942).

    Tipp:

    Surfen und telefonieren Sie auch noch im 3G-Netz? Oder sind Sie der Suche nach einem passenden Mobilfunktarif? Dann besuchen Sie doch einen EWE Shop in Ihrer Nähe oder klicken Sie auf www.ewe.de/mobilfunk

    Wie fanden Sie diesen Artikel?

    2 Bewertungen