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    Deckenlampen aus, Spots an!

    Eine gemütliche Stimmung lässt sich am besten schaffen, wenn Räume unterschiedlich beleuchtet werden. hallonachbar.de zeigt, wie man in Wohn-, Schlaf- und Essbereich mit Licht und Schatten spielen kann.

    Foto: Getty Images

    Sobald es mit dem Herbst wieder kälter und vor allem dunkler wird, setzen wir alles daran, unser Zuhause so gemütlich wie möglich zu gestalten. Samtkissen mit bunten Mustern auf der Couch, Zimmerpflanzen in geflochtenen Körben im Schlafzimmer und ein kuscheliger, unempfindlicher Teppich im Essbereich? Alles wunderbar! Noch mehr Atmosphäre in den eigenen vier Wänden schaffen Sie mit den richtigen Lichtverhältnissen. Am besten lässt sich eine gemütliche Stimmung inszenieren, wenn Räume unterschiedlich beleuchtet werden. Das gelingt mit mehreren, einzelnen Lichtquellen: Etwa Lichterketten, die sich von der Zimmerdecke oder hinter dünnen Vorhängen nach unten ranken. Oder kleinen Tischlampen, die in Ecken oder auf verschiedenen Ebenen für Akzente sorgen. Und Kerzen, die einen warmen Schimmer verbreiten.

    Lichterkette an Wand und im Einmachglas
    Foto: fotolia
    Mit einer Lichterkette kann sehr unkompliziert eine gemütliche Raumstimmung geschaffen werden.

    Indirekte Beleuchtung – die unauffällige Raumgestalterin

    Eine einzelne Glühbirne unter der Decke erfüllt ihre Funktion gewissenhaft – sie erhellt den Raum und sorgt dafür, dass wir auch noch in der dunkleren Jahreszeit oder spät am Tag die Aufgaben des Alltags meistern können. Die wesentlich dezenter eingesetzte, indirekte Beleuchtung ist es aber, die unser Heim in ein wohlig-warmes Licht taucht. Damit ist Licht gemeint, das nicht direkt auf Objekte fällt, wie genannte Glühbirne an der Zimmerdecke, sondern zunächst von den Wänden oder auch den Böden zurückgeworfen wird. Das Licht nimmt also einen kleinen, aber für die Atmosphäre entscheidenden Umweg über eine zusätzliche Fläche. Dadurch wird es stark gestreut. So werden extreme Schatten und harte Kontraste vermieden – für uns entsteht eine behagliche Stimmung. Charakteristisch für eine indirekte Beleuchtung ist außerdem, dass die Lichtquelle nicht immer auf den ersten Blick zu sehen ist, sondern sich hinter einer Blende oder Paneelen verbirgt.

    LED-Leuchten: Wie Streifen oder Leisten zu Hause für das gewisse Etwas sorgen

    Die Möglichkeiten, im Wohn-, Schlaf- und Essbereich mit Licht und Schatten zu spielen, sind endlos. Gut eignen tun sich wegen ihrer kompakten Bauform auch stromsparende LEDs. Darüber hinaus erzeugen sie kaum Wärme. Sie können deshalb auch in den kleinsten Nischen eingesetzt werden. Selbstklebende LED-Streifen – Kunststoffbänder, auf die mehrere LEDs angebracht sind – sind besonders einfach in der Handhabung. Angebracht unter den Böden des Bücherregals und dem Lieblingssessel im Wohnzimmer lässt sich mit ihnen zum Beispiel eine Lese-Ecke inszenieren und optisch vom Rest des Raumes abtrennen. Wer eine moderne Einrichtung hat, kann seinem Bett durch LED-Strips auf Fußhöhe einen leichten Look verleihen. Dank der speziellen Beleuchtung wirkt es so, als würde das Bett über dem Boden schweben.

    Wer die Aufmerksamkeit auf ein besonderes Bild oder eine herbstliche Deko an der Wand lenken möchte, greift zu Wandleuchten mit Sichtblenden. Sie können einen niedrigen Raum außerdem höher wirken lassen und mit ihrem effektvollen Licht schon im Flur für ein wohliges Willkommen sorgen. Gibt es architektonische Finessen, die Sie betonen möchten? Fuß-, Eck- oder Zierleisten (zum Teil sogar samt Stuckverzierungen) mit eingebauten LEDs zeichnen sanft den Grundriss nach.

    Wohnzimmer mit Wandleuchten
    Foto: Picture Press
    Gemütlich und effektiv: Wandleuchten mit Sichtblenden können niedrige Räume höher wirken lassen.

    Warm und wohlig – auch auf die Lichtfarbe kommt es an

    Nicht nur die Art der Beleuchtung, auch die Lichtfarbe entscheidet darüber, wie gemütlich es bei uns zu Hause wird. Sogenannte warmweiße Beleuchtung erinnert an spätes Tageslicht und schafft eine behagliche Stimmung. Der Lichtfarbenbereich von 2.700 bis 3.300 Kelvin wird üblicherweise als warmweiß bezeichnet. Einen entsprechenden Hinweis findet man auf der Verpackung. Daneben verfügen viele LED-Lichter über eine Dimmmöglichkeit. Manche lassen sich sogar über eine App per Smartphone einstellen. Auch die Lichtfarbe kann zum Teil darüber gesteuert werden.

    Von Windlichtern bis Lichterketten: Kleine Tricks für große Effekte

    Wer sich vor Neuanschaffungen oder größeren Installationen im Bereich Beleuchtung erst einmal ausprobieren möchte: Manchmal kann es schon einen großen Effekt haben, wenn man schwenkbare Tischleuchten oder Schreibtischlampen so dreht, dass ihr Licht nach schräg unten oder schräg oben gegen die Wand fällt. Sind keine kleinen Kinder im Haus, setzen dekorative Windlichter im Landhausstil – zum Beispiel selbstgebastelt aus Einmachgläsern mit Spitzenresten – hübsche Akzente auf Treppenstufen. Eine LED-Lichterkette eignet sich nicht nur als Deko entlang bodenlanger Vorhänge oder hoher Spiegel, sie lässt sich auch schnell versetzen. So sehen Sie, wie und wo sich die Raumatmosphäre durch eine zusätzliche Beleuchtung verändern könnte.

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