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    Heizen - aber richtig!

    Wenn die Temperaturen fallen, braucht man Wärme im Haus. Doch wie heizt man kostensparend, umweltschonend und so, dass alle Räume klimatisch angenehm sind? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Heizen.

    Bild: stocksy

    Sinken die Temperaturen, steigen die Heizkosten, denn ca. 50 Prozent der Energieausgaben eines Hauses entfallen auf das Heizen. Doch viele fragen sich: Ab wann lohnt sich das Aufdrehen der Heizkörper, warum streiken sie manchmal nach einem langen Sommer und wie gelingt es, kostensparend und umweltschonend zu bleiben, gleichzeitig aber die Räume angenehm warm zu halten - ohne trockene Heizungsluft?

    Wer denkt: Immer schön kühl halten, liegt damit nur halb richtig. Denn ist es draußen nass und kalt, kann es drinnen schnell zur Schimmelbildung kommen. Für Wohnräume wie Ess- und Wohnzimmer empfehlen Experten Temperaturen zwischen 20°C und 22°C, Küche und vor allem Schlafzimmer sollten bei 18°C oder 19°C liegen, der Flur kann mit 15°C kühler sein und im Badezimmer dürfen es wohlige 22°C sein. Wer tagsüber nicht  zu Hause ist oder im Winter vielleicht im Urlaub weilt, sollte übrigens nicht die Heizung komplett abschalten oder runterdrehen. Das führt nur dazu, dass Räume und Möbel zu stark auskühlen: Die Folge ist, dass Heizen am Abend oder nach dem Urlaub zum einen sehr lange dauert und gegebenenfalls mehr Energie aufgebracht werden muss, um wieder zur Wohlfühltemperatur zu kommen. Sprich: Die Kosten steigen möglicherweise mehr, als bei einer weniger starken Absenkung. Außerdem hat durch die Feuchtigkeit auch wieder Schimmel ein leichtes Spiel und kann sogar Möbel befallen. „Das Thermostat auf Stufe 2 zu stellen, ist völlig ausreichend. Herrschen tagsüber etwa 16°C in Innenräumen, hat Schimmel bei richtiger Belüftung keine Chance“, sagt EWE-Energieexperte Kai-Uwe Metge.

    Wer es abends schnell schön warm haben will, ist nicht gut beraten, das Thermostat auf fünf zu stellen. Die Stufe am Thermostat sagt nämlich nichts darüber aus, wie schnell es warm wird, sondern nur wieviel Grad maximal erreicht werden sollen. Will man also etwa 22°C im Wohnzimmer haben, werden die nicht schneller erreicht, weil das Thermostat auf Stufe fünf hochgestellt wird. Das führt nur zu einer Überheizung der Räume, wodurch auch die Luft stärker austrocknet.

    Richtig heizen – im Überblick:
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    Tipp:
    EWE smart living bietet Ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Heizkörperthermostate, per App zu steuern. Mit dem Paket warm & spar erhalten Sie zwei Heizkörperthermostate und zwei Tür-/Fensterkontakte. Der Tür-/Fensterkontakt erkennt offene Fenster, so dass die Heizkörper im gleichen Raum entsprechend heruntergeregelt werden. Außerdem können Sie die Temperatur in jedem Raum ganz nach Wunsch einstellen, Heizzeiten festlegen und so für ein individuelles Wohlfühlklima sorgen.

    Mehr Infos gibt es unter ewe.de/smart-living oder in den EWE-ServicePunkten und Kunden-Centern in Ihrer Nähe.

     

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