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    Schluss mit schlapp:
    Das hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit

    Mit steigenden Temperaturen und mehr Sonne überkommt uns oft die Frühjahrsmüdigkeit. Drei einfache Tipps, die dagegen helfen.

    Bild: shutterstock

    Regelmäßig im März überkommt sie uns, die Frühjahrsmüdigkeit. Werden die Tage länger und die Temperaturen steigen, überkommt uns oft ein bleiernes Gefühl. Dabei sehnen wir uns nach der dunklen Jahreszeit doch danach, endlich wieder Sonne zu tanken, aktiver zu werden und das frühlingshafte Wetter zu genießen. Gerade wetterfühlige Menschen sind besonders betroffen und leiden unter Schläfrigkeit.

    Das macht unseren Körper im Frühjahr müde
    Doch eben die milderen Temperaturen sind auch die Ursache für die Schlappheit, die uns alljährlich im Frühling überkommt. Der Klimawechsel im März sorgt dafür, dass sich unser Körper umstellen muss. Und das ist anstrengend, unser Organismus reagiert nämlich folgendermaßen: Steigen die Temperaturen nach einer längeren Kälteperiode, stellen sich die Blutgefäße weit und der Blutdruck sackt ab – das macht müde.

    Klimawechsel: Anstrengend für den Körper
    Was in den nördlichen Breitengraden auch oft passiert, sind, in den Monaten Februar bis April, mehrere dauerhafte Wechsel zwischen kaltem und warmem Wetter. Ist es beispielsweise im Februar schon frühlingshaft mild und im März setzt dann nochmal Schneefall ein, um dann wieder von Tauwetter und Temperaturen über zehn Grad abgelöst zu werden, überkommt uns die Frühjahrsmüdigkeit sogar mehrmals. Denn der Körper muss sich wieder aufs Neue auf die wärmeren Temperaturen einstellen. Doch glücklicherweise gibt es einiges, was wir gegen die Schläfrigkeit im Frühling tun können:

    Drei Tipps, die ganz natürlich gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen:

    1. Kalt abduschen:
    Klingt gemein, hilft aber am allerbesten: Morgens nach der warmen Dusche den Temperaturregler auf eiskalt stellen, tief durchatmen und dann etwa zehn Sekunden lang kalt abbrausen. Es fällt einem viel leichter, wenn man vorher sehr heiß duscht und die Hautoberfläche dadurch minimal betäubt. Der Clou: Durch das kalte Wasser wird das vegetative Nervensystem in „positiven Stresszustand“ versetzt und die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert.

    2. Bewegung an der frischen Luft:
    Noch besser als Fenster auf: Raus und an der frischen Luft bewegen. Von Sport bis Spaziergang ist alles hilfreich, da es unseren Körper in Gang setzt und so den Stoffwechsel ankurbelt. Die Bewegung ist gut für den Blutdruck und sorgt so sogar prophylaktisch der Frühjahrsmüdigkeit vor.

    3. Tageslicht tanken:
    Nach dem Winter ist unser Körper an die Dunkelheit gewöhnt und hat besonders viel von dem Schlafhormon Melatonin produziert. Das macht müde – deshalb schlafen wir im Winter auch durchschnittlich eine halbe Stunde mehr als im Sommer. Ein geregelter Tagesablauf und viel Tageslicht helfen unserem Organismus, schneller mit dem Jahreszeitenwechsel umzugehen. Das Licht am Tag sorgt dafür, dass tagsüber Melatonin, also das Schlafhormon, abgebaut wird. Stattdessen setzt mit der Aufnahme von Tageslicht die Produktion von Serotonin ein, einem Hormon, das unseren Antrieb steigert und auch als „Glückshormon“ bekannt ist.
    Wichtig: Nicht die dunkelste Sonnenbrille aufsetzen, sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen – die Lichtsensoren haben sonst keine Chance unserem Gehirn zu signalisieren, dass Tag ist, stattdessen simulieren wir damit eine dunkle Höhlenumgebung. Die Folge: Wir bleiben müde.

    Längere Tage, mehr Sonne: Unbemerkter Schlafmangel
    Übrigens: ein weiterer Grund für die Frühjahrsmüdigkeit ist noch ein ganz anderer, nicht biologischer, sondern sozusagen hausgemachter: Werden die Tage länger und die Temperaturen milder, gehen viele Menschen unbemerkt später ins Bett. Der Wecker allerdings klingelt so früh wie immer. Schlaf und Erholung also, die uns fehlen.

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