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    Die pure Lebensenergie: Darum ist Vitamin D im Winter so wichtig

    Sonnenlicht ist buchstäblich der helle Wahnsinn und versorgt uns mit Vitamin D. Im dunklen Winter ist es aber gar nicht so einfach, sich auf die Sonne zu verlassen. Wir zeigen, warum Vitaminmangel schädlich sein kann und wie Sie auch während der kalten Jahreszeit trotzdem gesund bleiben.

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    Ein gemütlicher Abend vor dem Kamin, lange Spaziergänge durch den Schnee, rasante Schlittenfahrten, ein entspannter Bummel über den Weihnachtsmarkt – der Winter hat durchaus wunderschöne Seiten. In anderer Hinsicht ist die dunkle Jahreszeit aber auch heikel: Bei trübem Wetter haben wir nur selten Gelegenheit, Sonne zu tanken. Das schlägt so manchem aufs Gemüt und führt in Ausnahmefällen sogar zu gesundheitlichen Problemen, denn schließlich ist Sonnenlicht unsere wichtigste Vitamin-D-Quelle.

    Vitamin-D-Mangel? Keine Panik!

    Die allermeisten Menschen müssen sich nicht sorgen, unter Vitamin-D-Mangel zu leiden. Denn im Winter leben wir von den im Sommer gebildeten und in unserem Fettgewebe gespeicherten Vorräten. Zwischen Oktober und März nehmen diese zwar nahezu um die Hälfte ab – aufgebraucht sind sie deswegen aber natürlich noch lange nicht. Lediglich bei Personen, die bereits vor Beginn des Winters einen sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blut haben, kann es während der dunklen Jahreszeit zu Mangelerscheinungen kommen. Dies betrifft vor allem Senioren, da die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, mit steigendem Alter abnimmt. Das Gleiche gilt für diejenigen, die sich nur selten im Freien aufhalten, etwa Pflegebedürftige. Wer zu einer gesundheitlichen Risikogruppe gehört, sollte trotzdem beim nächsten Arztbesuch einmal nachfragen. Vitamin-D-Mangel kann im Ernstfall unter anderem dazu führen, dass Betroffene an Osteoporose erkranken, der Körper anfälliger für Infekte wird und sogar Herz-Kreislauf-Beschwerden ausgelöst werden. Vitamin-D-Präparate helfen sukzessive. Eine Überdosierung kann allerdings zu einem ungesunden Anstieg der Kalziumkonzentration im Blut führen. Wie heißt es bekanntlich: Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

    Sonnenlicht statt Solarium

    Frau macht einen Winterspaziergang

    Für die meisten reicht es, wenn wir unseren Vitaminspeicher auf natürliche Art aufstocken. Das bedeutet, dass wir uns in den Wintermonaten regelmäßig draußen aufhalten und sonnige Tage zu ausgiebigen Spaziergängen nutzen. Der Besuch eines Solariums ist dagegen weniger hilfreich. Ein Großteil der Strahlen in Solarien besteht aus UVA-Licht – doch der Körper kann nur mit UVB-Licht Vitamin D bilden. Insofern sind Tageslichtlampen die bessere Alternative, wenn es darum geht, den Vitamin-D-Haushalt zu regulieren. Viele dieser Lampen haben ein Spektrum, das nicht dem natürlichen Spektrum des Sonnenlichts entspricht. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Lampe viel UVB und wenig UVA ausstrahlt und mit einer Stärke von mindestens 10.000 Lux leuchtet. Übrigens, auch mit der Nahrung kann man seinen Vitaminspeicher ganz einfach auffüllen: zum Beispiel über fetten Seefisch wie etwa Aal, Lachs und Hering sowie mit Milchprodukten, Champignons, Pfifferlingen und Avocados. Eier zum Frühstück sind ebenfalls ein zuverlässiger Vitamin-D-Lieferant. Gesättigt und gestärkt macht ein Sonntagsspaziergang bei Sonnenschein dann gleich doppelt so viel Spaß. Keine Frage, der Winter kann kommen.

    Vitamin-D-Rezepte
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