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    Sanftes Weiß: Spannende Fakten über Schnee

    Der Sommer war lang, doch jetzt wird es langsam kalt. Pünktlilch zur Vorweihnachtszeit kündigen sich die ersten Flocken an. Ob es wohl in diesem Jahr weiße Weihnachten geben wird? Abwarten. Faszinierend ist die weiße Pracht allemal. hallo nachbar hat spannende Fakten über Schnee für Sie zusammengestellt. Hätten Sie's gewusst?

    Foto: Stocksy

    1. Schnee ist weiß, weil die Eiskristalle in den Flocken das (ebenfalls weiße) Sonnenlicht spiegeln.

    2. Schneeflocken nennt man auch Wolkenwürfel, die viele Hohlräume haben und Schall schlucken. Deshalb ist es nach frischem Schneefall oft so leise auf den Straßen.

    3. Lawinen können bis zu 300 km/h schnell werden. Zum Vergleich: Pfeilschnelle Bobfahrer bei Olympia sind im Eiskanal gerade mal halb so schnell.

    4. Die Schneekugel, das berühmte Souvenir aus Glas (oder Kunststoff) und Wasser, ließ sich Ende des 19. Jahrhunderts der Wiener Mechaniker Erwin Perzy patentieren.

    5. Eine normale Flocke im deutschen Winter hat einen Durchmesser von knapp fünf Millimetern. Die größte Flocke (laut Guinness Buch der Rekorde) wurde 1887 im US-Bundesstaat Montana gefunden. Durchmesser: 38 Zentimeter. 

    Noch mehr verschneite Fakten:

    • 0,2 bis zwei Meter/Sekunde: Das durchschnittliche Tempo einer Schneeflocke, die auf die Erde hinabschwebt. Das entspricht etwa der Geschwindigkeit eines gemächlichen Saziergängers.

    • 421 Wörter: … gibt es in Schottland für Schnee, das haben Forscher der Universität Glasgow herausgefunden. Etwa „flindrikin“ (leichter Schneeschauer) oder „feefle“ (herumwirbelnder Schnee). Ganz schön fantasievoll für ein Land, das nicht gerade als Schnee- oder Skifahrernation bekannt ist.

    • Am 18. Januar wird alljährlich der „Welttag des Schneemanns“ gefeiert.

    • Besonders schneereich ist es bekanntlich in der Antarktis, aber auch im Kaskaden-Gebirge im US-Bundesstaat Washington. Rekordwert: Auf dem Mount Rainier fielen im Winter 1971 insgesamt Flocken in Höhe von 31,1 Meter. Im japanischen Takakura, 240 Kilometer nordwestlich von Tokio, fielen viele Jahre sogar durchschnittlich 37 Meter Neuschnee pro Jahr – Tendenz sinkend, aufgrund der Klimaerwärmung.

    • Flocke ist nicht gleich Flocke: Die amerikanischen Fotografen und Schneeforscher Wilson Bentley und William Humphreys zählten um die 6.000 verschiedenen Formen. 2453 von ihnen findet man in ihrem Buch „Snow Crystals“ illustriert.

    • Wie lässt sich eigentlich Kunstschnee herstellen? Etwa durch die Mischung von Kartoffelstärke, Mais und Weizengries.

    • Die Inuit haben angeblich über 100 Wörter für Schnee – leider ein weit verbreiteter Irrglaube. Der Sprachwissenschaftler Franz Boas berichtete 1911 von vier verschiedenen Begriffen.

    • Immer nur weißer Schnee ist langweilig? Der südtiroler Künstler Philipp Messner verwandelte den Platz vor dem Neuen Museum in Nürnberg im Winter 2017 in eine bunte Landschaft. Mittels Kanonen und biologisch einwandfreiem Färbemittel zauberte er für seine Kunstaktion „Clouds“ türkisenen, gelben und rosafarbenen Schnee auf das Museumsareal.

    • Wenn es kalt genug ist, dann schneit es. Aber wie kalt muss es eigentlich genau sein? Erst bei einer Temperatur von -12 Grad in den Wolken verwandeln sich kleinste Wassertröpfchen in Schnee.

    • Schon mal von „Blutschnee“ gehört? Klingt nach mörderischem Skandinavien-Krimi oder frisch geschossenem Wild, dass in winterlicher Landschaft liegt. Dabei ist der Begriff ist in Wahrheit weit weniger martialisch: Als Blutschnee bezeichnet man Schnee, der durch eine Massenentwicklung von Grünalgen rote Carotinoide ansammelt und dadurch eine rötliche Farbe annimmt.

    • Schnee fällt nur in den Bergen? In flacheren Gebieten Deutschlands gibt es insgesamt sechs Skihallen mit künstlichem Schnee für alpinen Abfahrtspaß: Bispingen (Niedersachsen), Bottrop, Neuss (beide NRW), Oberhof (Thüringen), Senftenberg (Brandenburg) und Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern).

    • Der Energieverbrauch einer Skihalle liegt im Schnitt bei 6,5 Millionen Kilowatt/Stunden pro Jahr. Das ist etwa so viel wie der Strombedarf von acht großen Hallenbädern.

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