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    Leckere Spargelzeit -
    tolle Rezepte abseits vom Klassiker

    Juhu! Spargelzeit. Und natürlich liebt jeder den Klassiker: Weißer Spargel mit jungen Kartoffeln, Katenschinken und Sauce Hollandaise. Es geht aber auch anders. hallonachbar.de zeigt, wie man die schicken Stangen auch ganz anders zubereiten kann und gibt Tipps für Lagerung und Verarbeitung.

    Jedes Jahr fiebern wir der Spargelzeit im Frühling entgegen. Und wenn es dann losgeht, werden die köstlichen Stangen meistens geschält, gekocht und mit leckerem Katenschinken, jungen Kartoffeln und cremiger Sauce Hollandaise zubereitet. Der Klassiker ist einfach wahnsinnig lecker. Es geht aber auch anders. Wer von den köstlichen Stangen nicht genug kriegen kann, aber Abwechslung braucht, für den haben wir drei tolle, extravagante Spargel-Rezepte. Eins davon sogar als Weiterverwertung von bereits gekochten Spargel. Sozusagen ein Reste-Aufwertungsessen.

    Außerdem zeigen wir praktische und altbewährte Tipps für die richtige Lagerung und Zubereitung des eleganten Stangengemüses, stellen die Garzeiten vor und erklären, wie Spargel am besten geschält werden sollte. Also: An den Schäler, fertig, los!

    Flammkuchen mit Schinken und grünem Spargel Grüner Spargel auf einem Flammkuchen, ein echter Leckerbissen. Foto: StockFood

    Spargel – dreimal anders

    Flammkuchen mit luftgetrocknetem Schinken, Creme fraîche und grünem Spargel

    Das schmeckt nach Sommer! Süße Creme fraîche trifft auf würzigen Schinken oder Räucherlachs und herben grünen Spargel, dazu etwas Dill und frische Zitrone. Und das Beste: Das Gericht steht in Nullkommanichts auf dem Tisch!

    Zutaten für 3 bis 4 Personen:
    1 fertigen Flammkuchenboden
    1 Bund grüner Spargel
    200g Creme fraîche
    200 g luftgetrockneter Schinken (z. B. Parmaschinken)

    Zubereitung:
    Den Backofen auf 225° C Umluft (Gasstufe 5) vorheizen. Den fertigen Flammkuchenteig auf einem Backblech ausrollen, die Creme fraiche darauf verteilen, mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Die grünen Spargelstangen jeweils der Länge nach halbieren und auf der Creme fraiche verteilen. Das Backblech auf die unterste Schiene im Backofen schieben und ca. 12 Minuten backen. Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen und mit dem Schinken belegen. Mit Dill garnieren und Zitrone beträufeln.

    Tipp: Wer auf Fleisch verzichten möchte, kann den Flammkuchen statt mit Schinken mit Räucherlachs belegen.

    Dieses und zwei weitere tolle Spargelrezept "Knuspriger Spargel im Bierteigmantel mit Zitronenmayonnaise (ohne Ei)" sowie "Spargelsuppe 'Büsumer Art' mit Krabben" stehen in der rechten Spalte zum Download bereit.

    Tipps für die Zubereitung von Spargel

    Spargel lagern

    Spargel schmeckt am besten frisch. Soll er dennoch nicht sofort am Kauftag zubereitet werden, kann man ihn bis zu zwei Tage im Kühlschrank lagern, danach verliert er sein Aroma. Dafür den Spargel ohne Verpackung und ungeschält in ein mit kaltem Wasser befeuchtetes Küchentuch einschlagen und ins Gemüsefach legen.

    Spargel schälen

    Weißer Spargel: Sparschäler oder Messer unterhalb des Kopfes ansetzen und von oben nach unten schälen. Am unteren Ende kann etwas mehr abgeschält werden, da die Schale hier dicker ist. So ist der Spargel nicht holzig, die faserige Schale kann sonst den Genuss einschränken.

    Grüner Spargel: Die Haut vom grünen Spargel ist deutlich dünner und lässt sich gut mitessen. Wer es besonders zart mag, kann mit einem Sparschäler das untere Drittel des grünen Spargels schälen.

    Garzeiten Spargel

    Unterschiedliche Zubereitungsarten haben unterschiedliche Garzeiten.

    Wer den weißen Spargel klassisch kocht, sollte, je nach Dicke der Stangen, 10 bis 20 Minuten Kochzeit einplanen, bis der Spargel „al dente ist“. Grüner Spargel benötigt nur 12 Minuten. Das Vitamine und Nähstoffe schonende Dämpfen oder Braten geht schneller: hier benötigt der weiße Spargel nur rund 12 Minuten, und der grüne Spargel sogar nur acht Minuten, um gar zu werden. Im Ofen dauert die Spargel-Zubereitung am längsten – nämlich rund 45 Minuten bei weißem Spargel und 30 Minuten bei grünem Spargel. Dafür sind die Aromen hier besonders stark, dazu kommt das leichte Röstaroma.

    Spargel kochen – was kommt ins Wasser?

    Bei den Zugaben im Spargelkochwasser hat jeder Koch seine eigene Kreation. Klassisch sind Salz, Butter, eine Prise Zucker und etwas Zitronensaft. Das Salz verhindert das Auslaugen der köstlichen Stangen, der Zucker soll die Bitterstoffe minimieren. Für extra Frische und helle Stangen sorgen ein paar Spritzer Zitronensaft.

    Kann man alles vom Spargel verwerten?


    Ja! Die abgeschnittenen Enden von weißem und grünen Spargel und die Schalen von weißem Spargel lassen sich problemlos für eine köstliche Spargelsuppe weiterverwerten. Dafür einfach alles in das alte Spargelwasser geben und nochmal aufköcheln lassen. Die Schale und die Enden geben dann nochmal viel Geschmack ab. Anschließend abseihen und das Spargelwasser zu Suppe oder Sauce weiterverarbeiten.

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