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    WLAN-Signal verstärken – so klappt’s!

    Mal wieder keinen guten WLAN-Empfang? Dicke Wände, lange Wege: Zwischen Keller und Dach können viele Hindernisse Ihr WLAN-Signal stören. Doch mit ein paar Tricks lässt sich die WLAN-Reichweite erhöhen. hallo nachbar zeigt, wie Sie überall drahtlos und schnell im Internet surfen.

    Egal ob Smartphone, Tablet oder Laptop – viele Geräte verbinden sich zu Hause per WLAN mit dem Internet. Keine Frage, die kabellose Technik ist bequem und praktisch. Doch sie gelangt auch schnell an ihre Grenzen: Oft reicht das WLAN-Signal kaum mehr als zwei Räume weit. Massive Betonmauern, Metallgeländer, Fußbodenheizungen, Waschmaschinen und Kühlschränke können die WLAN-Reichweite genauso verringern wie konkurrierende WLAN-Signale aus der Nachbarwohnung. Wer in der Küche auf dem Handy nach einem Rezept für den Sonntagsbraten sucht, guckt da schon mal in die Röhre, wenn der WLAN-Router im Arbeitszimmer am anderen Ende des Flurs oder gar im Keller steht. Die gute Nachricht: Mit unseren Tipps passiert Ihnen das nicht mehr.

    So verstärken Sie Ihr WLAN-Signal!

    1. WLAN-Router richtig positionieren:
    Platzieren Sie Ihren WLAN-Router so zentral wie möglich in Haus oder Wohnung und hängen Sie ihn ganz oben an die Wand. So stören keine anderen Geräte und Kabel mit elektromagnetischer Strahlung das WLAN-Signal und die Funkwellen können sich ungehindert ausbreiten.

    2. Freien WLAN-Kanal wählen:
    Oft sendet der Router auf demselben WLAN-Kanal wie die Geräte der Nachbarn. In dem Fall kann ein Kanalwechsel das WLAN-Signal deutlich verstärken. Viele Router zeigen die belegten Frequenzen auf ihrer Benutzeroberfläche an. PC-Tools wie InSSIDer oder die FRITZ!App WLAN für Android-Geräte helfen ebenfalls bei der Suche nach einem freien WLAN-Kanal.

    3. 5-GHz-Band nutzen:
    Der klassische WLAN-Funkbereich bei 2,4 GHz wird inzwischen auch von vielen anderen Elektrogeräten genutzt – da wird es häufig eng. Im ebenfalls verfügbaren 5-GHz-Band ist viel weniger los. Dort hat man die besten Chancen auf ein starkes WLAN-Signal. Achtung: Noch unterstützen nicht alle Geräte diesen Frequenzbereich.

    4. WLAN-Repeater installieren:
    WLAN-Repeater erhöhen die WLAN-Reichweite zwischen Router und Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Sie empfangen die WLAN-Signale aus beiden Richtungen und leiten sie jeweils verstärkt an die andere Seite weiter. Im Prinzip sind alle Router und Repeater miteinander kompatibel. Allerdings sollte der Repeater dieselben WLAN-Standards wie der Router beherrschen, um diesen nicht auszubremsen – etwa durch fehlende Unterstützung des 5-GHz-Bands. Die meisten WLAN-Repeater lassen sich dank integriertem Netzteil platzsparend in jeder Steckdose unterbringen. Günstige WLAN-Repeater gibt es schon für rund 20 Euro.

    5. Powerline-Adapter einsetzen:
    Powerline-Adapter übertragen die Daten nicht per Funk, sondern über die Stromleitung von einem Raum zum anderen. So lassen sich auch mehrere Wände und Decken problemlos überbrücken. Dazu wird ein Adapter per Datenkabel mit dem Router verbunden und in eine Steckdose gesteckt. Ein zweiter Adapter greift das Signal an einer beliebigen anderen Steckdose wieder ab und gibt es von dort aus per Kabel oder WLAN weiter. WLAN-fähige Powerline-Sets mit zwei Adaptern sind ab etwa 60 Euro erhältlich.

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