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    E-Bike fahren im Winter: 5 wichtige Tipps

    Glatteis, Kälte, Matsch und Regen: Bei niedrigen Temperaturen wird jeder Trip auf dem Fahrrad zum kleinen Abenteuer. Doch was passiert mit dem E-Bike-Akku, wenn es im Winter friert? hallonachbar.de hat fünf Tipps, wie man auch bei Schnee und Eis jede Menge Spaß beim Fahrradfahren hat.

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    1. E-Bike fahren bei Kälte: Eine Frage der Kleidung?

    Viele Menschen wollen im Winter aus verschiedenen Gründen nicht mit dem Fahrrad fahren: Kalter Wind, rutschiger Untergrund, die Tatsache, dass man zu warm angezogen ist oder bei längeren Strecken auskühlt, wenn man ins Schwitzen kommt. Durch den E-Bike-Antrieb ist der Kraftaufwand, im Vergleich zu einem gewöhnlichen Fahrrad, deutlich geringer. Dadurch kommt man auch weniger ins Schwitzen und man muss nicht zwangsläufig auf spezielle, atmungsaktive Kleidung zurückgreifen. Eine gewöhnliche Regenhose mit reflektierendem Material sollte man aber trotzdem parat haben, damit man auf dem Bike gut sichtbar ist.

    2. E-Bike im Winter: Sicherheit geht vor

    Vor jeder Fahrt sollte man einen kurzen Schnell-Check machen: Sind die Bremsbeläge noch okay? Greifen die Bremsen? Ist der Akku genügend geladen? Vor allem bei Nässe nutzen sich die Beläge schneller ab und sollten (sofern man täglich E-Bike fährt), etwa dreimal im Jahr getauscht werden. Gerade wenn das Rad längere Zeit im Keller oder in der Garage stand und nicht zum Einsatz kam, ist ein technischer Check wichtig. Auch den Termin für die jährliche Inspektion beim Händler sollte man unbedingt wahrnehmen.

    3. E-Bike-Akku im Winter genügend pflegen

    Grundsätzlich gilt: Die Akkus der heutigen Generation sind das ganze Jahr extrem wetterresistent und gegen Nässe, Frost und Kälte. Ähnlich wie Smartphone-Akkus sind sie aber deutlich leistungsärmer, wenn es sehr kalte Temperaturen gibt. Und das schlägt sich auf die Reichweite und die Kapazität nieder. Bei Temperaturen unter null Grad sowie Frost muss man den Akku unbedingt mit in die Wohnung nehmen, bei wärmeren Temperaturen reicht auch ein entsprechender Neoprenüberzug. Auch wenn die meisten Hersteller angeben, dass E-Bikes auch bis zu minus 40 Grad noch voll einsatzfähig sind, mögen alle Varianten (auch S-Pedelecs) lieber wärmere Temperaturen zwischen fünf und 30 Grad. Wichtiger Tipp: Den Lithium-Ionen-Akku aus der Kälte erst auf Zimmertemperatur bringen, bevor er in den Ladezustand gebracht wird. Sonst besteht die Gefahr, dass Ladegerät und Akku beschädigt werden. Moderne Geräte verhindern bei zu großer Kälte sogar den Ladevorgang des Lithium-Ionen-Akkus.

    4. Akku-Software aktualisieren

    Damit E-Bike-Akkus auch im Winter ihre Leistungsfähigkeit optimal ausspielen können, sollte man sie nachts bei warmen Temperaturen laden. Darüber hinaus kann man auch regelmäßig die Software überprüfen. Das muss nicht vor jeder Fahrt sein, aber zweimal im Jahr lohnt sich. Hersteller geben in den Unterlagen entsprechende Websites an, bei denen es Gratis-Updates für die E-Bike-Software gibt. Das Rad bleibt in seiner Funktionalität damit stets auf dem aktuellen Stand.

    5. E-Bike pflegen

    Ein E-Bike braucht im Winter am besten einen trockenen Ort, wenn es gerade nicht zum Einsatz kommt. Ob Carport, Garage oder Keller – im Trockenen fühlt sich jedes Rad wohler. Bei starkem Schmutz oder bei einem Schaden braucht das Rad die entsprechende Pflege. Ganz wichtig: Auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger von der Tankstelle für die Reinigung verwenden. Zum einen schädigt der harte Strahl die technische Verarbeitung von Rad und Motor, zum anderen fließen dabei wichtige Öle und Schmieren aus dem Getriebe und das E-Bike fängt schnell an zu rosten. Auch wenn es deutlich aufwändiger ist: Nur ein Schwamm, Seife und etwa eine alte Zahnbürste sollten bei der Pflege zum Einsatz kommen.

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