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    Elektrisch radeln: 5 E-Lastenräder im Vergleich

    Für viele Menschen ist das Lastenrad längst zur Alternative zum Auto geworden. Spätestens seit es Modelle mit elektrischer Verstärkung gibt, sind Lastenräder noch attraktiver geworden. hallonachbar.de erklärt, wie man staatliche Förderung beim Kauf beantragen kann und welche Modelle sich für welchen Zweck eignen.

    © GettyImages

    Die Kinder in die Kita bringen, anschließend zum Wochenmarkt radeln und vom Getränkemarkt noch eine Kiste Bier oder Limonade transportieren: Bislang haben vor allem Familien mit kleinen Kindern die Vorzüge von Lastenrädern für sich entdeckt. Gerade in urbanen Gebieten, wo Parkplätze rar sind, sind Cargobikes (wie man sie im Englischen nennt) sehr beliebt. Auf kurzen Strecken zahlt sich der Transport aus, ganz egal, welche Fracht man transportieren möchte. Einziger Nachteil: Klassische Modelle wiegen sehr viel und sind etwas hüftsteig und klobig. Seitdem aber immer mehr E-Lastenräder (auch Pedelecs genannt) mit elektrischem Antrieb auf Straßen unterwegs sind, fällt auch das Fahrgefühl deutlich leichter aus. hallonachbar.de stellt fünf Modelle vor.

    1. Urban Arrow Family

    Urban Arrow E-Lastenrad

    Der Klassiker für Familien mit jüngeren Kindern. Das Urban Arrow Family ist für insgesamt drei Kinder als Beifahrer ausgelegt und mit Drei-Punkt-Gurten sowie robustem Partikelschaumstoff ausgestattet. Insgesamt kann das Lastenrad bis zu 125 Kilogramm beladen werden. Für den Antrieb kann man zwischen drei verschiedenen Bosch-Motoren sowie zwischen einem 400-Wh- oder 500-Wh-Akku wählen. Preis: ab 5.390 Euro. Weitere Infos: www.urbanarrow.com

    2. Yuba Mundo LUX Neo

    Yuba Mundo LUX Neo

    Der Kraftprotz: Bis zu 200 Kilogramm Frachtgut kann das E-Lastenrad stemmen. Auch hier haben drei Kinder Platz, allerdings ist das Bike deutlich schmaler und windschnittiger. Man spricht daher auch von einem Longtail-Bike. Laut Herstellerangeben hat der 621-Wh-Akku hat eine Reichweite bis 174 Kilometer. Preis: 2.199 Euro. Weitere Infos: www.yubaeurope.com

    3. Babboe Carve-E

    Babboe-Carve-E

    Das Elegante: Die Holzoptik macht dieses Lastenrad zum echten Hingucker. Weiterer Pluspunkt ist die enorme Wendigkeit im Vergleich zu anderen Cargobikes. Bis zu vier Kinder können an Bord Platz nehmen, allerdings ist bei 100 Kilogramm auch Schluss. Babboe bietet insgesamt rund ein Dutzend verschiedene E-Lastenrad-Modelle an. Preis: 3.799 Euro. Weitere Infos: www.babboe.de

    4. Nihola e-Low

    Nihola-e-LOW

    Das Gemütliche: Die dänische Marke Nihola stellt seit 1998 Lastenräder her. Relativ neu im Sortiment ist die elektrische Variante des Nihola-Low-Modells. Die Ladefläche ist sehr überschaubar, auch der Antrieb mit 250-Watt-Motor verspricht eher überschaubare Power. Preis: ab 4.249 Euro, weitere Infos: www.nihola-de.com

    5. E-Muli

    E-Muli

    Das Leichtgewicht: Mit 24 Kilogramm Eigengewicht ist dieses Modell deutlich leichter, als die Lastenräder der Konkurrenz. Dementsprechend schneller ist man damit auch auf den Straßen unterwegs. Der 300Wh-Akku gehört zur Standardausstattung, für einen Aufpreis von 300 Euro bekommt man auch den doppelt so starken 600Wh-Akku. Preis: 4.185 Euro, weitere Infos: www.muli-cycles.de

    E-Lastenrad-Förderung: So klappt’s mit der Finanzierung

    Seit dem 1.3.2021 gilt eine neue Regelung zur staatlichen Förderung von E-Lastenrädern. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Freiberufler, Kommunen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, rechtsfähige Vereine und Verbände, jedoch keine Privatpersonen. Für die Bewilligung eines Förderantrags ist die gewerbliche Nutzung plausibel nachzuweisen. Weitere Infos unter: www.bafa.de

    Privatpersonen können, je nach Bundesland, aber trotzdem eine Förderung beantragen. Informieren Sie sich vor dem Kauf beim Hersteller ihres E-Lastenrads nach den Konditionen. Einen Überblick gibt es auch hier: www.babboe.de

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