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    Sturmerprobt Behaglich in den Herbst

    Hallo Lieblingshaus!

    In Oldenburg steht das ZUHAUSE18 mit vielen smarten Elementen. Es produziert Strom, lässt sich per Sprache steuern und denkt für die Bewohner mit. hallo nachbar-Reporterin Antje Bongers ist mit ihrer Familie für ein Wochenende eingezogen und staunte nicht schlecht. Nur Mücken jagen musste sie selber.

    Antje und Yacin Bongers
    Die Testbewohner
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    Antje (35) und Yacin (40) Bongers haben die Zukunft des Wohnens ausprobiert. "Für unsere Tochter Sophie werden diese vernetzten Kühlschränke und Kaffeemaschinen wahrscheinlich irgendwann ganz normal sein", sagt Antje Bongers. "Mich hat der sprechende Kühlschrank morgens so überrascht, dass ich ganz vergessen habe, was ich eigentlich wollte: Milch holen!"

    Gleich zu Beginn ein Geständnis: Ich hab’s nicht so mit Technik. Laptop und Smartphone kann ich bedienen, aber die Bits und Bytes dahinter interessieren mich eigentlich nicht besonders. Entsprechend gespannt bin ich nach Oldenburg gefahren, gemeinsam mit meinem Mann Yacin und unserer Tochter Sophie. Sie ist ein Jahr alt und im Gegensatz zu mir sehr interessiert an Technik – allerdings auf eher zerstörerische Art und Weise. Ein Wochenende lang testwohnen im ZUHAUSE 18: ein Experiment, das uns gleich bei der Ankunft überrascht. Auch wenn viel Hightech im Haus verbaut ist, sieht es sehr gemütlich aus. Viel Licht, schöne Möbel, wenig Kabel – ein Ort, an dem wir uns sofort wohlfühlten. Hallo Lieblingshaus!

    Fast alles im ZUHAUSE 18 lässt sich per Sprache steuern. „Alexa, aktiviere Entspannung!“ Schon spendiert das Badezimmer gedämpftes Licht, entspannte Musik und gesenkte Jalousien. Oder: „Alexa, Sommerfrische!“ Dann startet der Ventilator im Wohnzimmer, blaues Licht erstrahlt, und die Beatles singen „Here comes the sun“. Solche Befehle an die smarte, sprachgesteuerte Lautsprecher-Assistentin Alexa zu geben macht Spaß, und wir testen, was das Zeug hält.

    Smart wohnen, rundum wohlfühlen
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    Bald nennen wir Alexa jedoch nur noch „die Tante“, denn sie ist sehr hellhörig und springt sofort an, sobald wir ihren Namen sagen. Etwas übermotiviert, die Dame, aber extrem hilfreich. Zum Beispiel beim Kochen, wenn ich auf dem einen Arm Sophie halte und mit der anderen Hand die Nudeln umrühre. Gerade in solchen Momenten ist es fantastisch, Alexa einen Timer starten oder das Licht über dem Esstisch anschalten zu lassen. Für unsere Tochter ist das Haus ein einziger Abenteuerspielplatz. Vor allem der smarte Staubsauger hat es ihr angetan, denn wie viele Geräte im ZUHAUSE 18 macht er Geräusche beim Ein- und Ausschalten. Zweimal hat sie ihn dazu gebracht, die Begrüßungsmelodie abzuspielen. Als sich das Gerät brummend in Bewegung setzt, wird es ihr dann doch zu viel, und sie flüchtet auf Papas Arm. Praktisch im Alltag mit Kind sind auch die Bewegungsmelder im ersten Stock: Die smart living-App von EWE informiert mich bei jeder Regung im Flur. So könnten wir schnell zur Stelle sein, sobald sich Sophie der gefährlichen Treppe nähert. Als junge Eltern behalten wir sie trotzdem lieber selbst im Auge. Aber ich kann mir gut vorstellen, die App zu nutzen, wenn Sophie älter ist und zum Beispiel nach dem Mittagsschlaf im Flur herumtapst. Liebe App, wer steht denn da vor der Tür? Die Nachfrage nach Smart Homes boomt. Bis 2022 sollen sich die Umsätze auf 4,3 Milliarden Euro verdreifachen, prognostiziert der Verband der Internetwirtschaft Eco. Schon heute nutzen viele Menschen einzelne Komponenten, etwa vernetzte Rasenmäher oder die internetbasierte persönliche Assistentin Alexa. Hier im ZUHAUSE 18 bekommen wir ein Gefühl dafür, dass es eigentlich kaum eine Alltagssituation gibt, die sich nicht durch smarte Technik und eine jeweils passende App komfortabler machen ließe. Überhaupt die Apps: Selbstverständlich gehört zum ZUHAUSE 18 ein Smartphone, mit dem sich alles im Haus steuern und überwachen lässt. Wie viel Strom erzeugt die Photovoltaikanlage auf dem Dach? Wer steht gerade vor der Eingangstür? Und habe ich eigentlich die Kaffeemaschine ausgemacht? Auf alle diese Fragen haben die Apps auf dem Smartphone Antworten. Aber es kann noch mehr: Am Abend lasse ich per Wisch auf dem Touchscreen alle Jalousien im Erdgeschoss herunter und dimme das Licht, denn Sophie schläft, und wir schauen fern. Dank GIGAglas-TV haben wir die freie Wahl zwischen 300 Sendern in höchster Bildqualität; am Ende streamen wir dann aber doch den „Tatortreiniger“. Der Strom dafür kommt aus dem hauseigenen Speicher in der Garage, der den tagsüber von der Photovoltaikanlage produzierten Strom speichert. Da das Wochenende sehr sonnig war, brauchte das Haus während unseres Aufenthalts keinen Strom aus dem Netz. Das merken wir zwar nicht, aber es ist dennoch beeindruckend – bei den vielen Elektrogeräten!

    Zum Schluss noch ein Geständnis: Ich bin ein Angsthase. Vor allem nachts. Vor allem in Häusern, die wie dieses idyllisch am Rande eines Waldes liegen. Knackt draußen etwas, bin ich sofort hellwach. Im ZUHAUSE 18 schaue ich vor dem Einschlafen besonders gründlich auf die App und vergewissere mich, dass
    alle Fenster und Türen geschlossen sind. Ich weiß: Der Bewegungsmelder im Eingangsbereich passt auf. Mit diesem Gedanken schlafe ich ein – allerdings nicht sehr lange. Um kurz vor vier werden wir abrupt geweckt. Nicht von der App, sondern von einer Mücke, die uns beharrlich attackiert. Nach zwei Schlägen auf die eigene Wange suche ich entnervt nach dem Lichtschalter, als ich mich an Alexa erinnere und leise sage: „Alexa, Schlafzimmerlicht an.“ Die Mücken sind dann schnell erledigt. Aber wenn ich mir etwas wünschen dürfte, um das ZUHAUSE 18 perfekt zu machen: Fliegengitter! Oder gibt’s dafür auch eine App?

    Von der Idee zum Haus

    Rund 30 smarte Komponenten sind im ZUHAUSE18 von EWE eingebaut, um zu zeigen, wie komfortabel es sich mit ihnen schon heute leben lässt! Egal, ob Stromtankstelle in der Garage, Spielkonsole mit VR-Brille oder Kühlschrank mit Touchscreen - das ZUHAUSE18 bietet viele Gadgets zum Ausprobieren. Das Ziel: zeigen, dass EWE mehr ist als ein Energieversorger - eben ein Ideengeber für das ganze Zuhause. Mit Strom, Gas, Mobilfunk und einem FTTH-Anschluss stellt EWE zunächst die Basis für das ZUHAUSE18, doch darüber hinaus sind viele weitere clevere Produkte wie smart living oder der EWE-Stromspeicher eingebaut. "Wir haben nicht nur unsere eigenen Produkte eingebunden, sondern umfassend recherchiert, welche smarten Geräte heute auf dem Markt verfügbar sind. Viele davon haben wir angeschafft und verbaut - natürlich auch von anderen Herstellern", sagt Irina Wolk aus der Konzernkommunikation. "Hier im ZUHAUSE18 wollen wir erlebbar machen, wie man im Jahr 2018 mit innovativer Technik wohnen kann." Nicht zuletzt trägt auch die Einrichtung zum Wohlfühlen bei: Ausgestattet wurde das ZUHAUSE18 vom Kooperationspartner Möbel Buss.

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