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    Technik macht Schule Selbstgebrannter und Berlin-Style

    Smartes Wohnen im Trend

    Gemütliches und smartes Wohnen - und das nicht in ferner Zukunft, sondern hier und jetzt - das zeigt EWE mit dem Projekt ZUHAUSE18. Für die schöne Einrichtung hat EWE das Möbelhaus Buss als Kooperationspartner gewinnen können. Im Interview erzählen Hilka Lienemann und Martin Buß von Möbel Buss von den Wohntrends heute und in Zukunft.

    Hilka Lienemann
    Die Kreative
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    Hilka Lienemann begann ihre berufliche Laufbahn bei Möbel Buss mit der Ausbildung als Dekorateurin. Inzwischen ist sie seit 16 Jahren ein fester Bestandteil des langjährigen Familienunternehmens. Statt mit Vasen und anderen schönen Dekoartikeln jongliert Hilka heute im Marketing mit Worten und Bildern im Onlinebereich und steckt viel Herzblut in die Organisation von großen und kleinen Events und die Umsetzung verschiedener Projekte bei Möbel Buss.
    Martin Buß
    Der Spontane
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    Martin Buß stieg 2006 nach einem erfolgreichen Betriebswirtschaftsstudium in das Familienunternehmen ein. Anfangs noch mit Sitz in Wiesmoor, leitet er jetzt das Marketing-Team von Oldenburg aus. Wenn er sich nicht gerade um sein vierköpfiges Marketing-Team kümmert, bekleidet er Assistenzfunktionen der Geschäftsführung innerhalb des Oldenburger Unternehmens.

    Wohnzimmer
    Das ZUHAUSE18 ist modern und trotzdem gemütlich eingerichtet. (Bild: David Hecker)

    Wie wohnen wir heute und wohin wird die Reise gehen – wie werden wir zukünftig wohnen?

    Hilka Lienemann: Derzeit ist ein Einrichtungsstil gefragt, bei dem überwiegend Holz in Kombination mit weißen oder silbernen Applikationen eine Rolle spielen. Gerade die holländischen Labels sind hier häufig die Vorreiter, seien es nun Schrankwände, Garnituren oder Tische. Die Marken aus unserem Nachbarland schaffen es, Gemütlichkeit mit Stil zu verbinden und darüber hinaus auch eine gute Qualität zu liefern, die auch preislich im Rahmen liegt. Im Bereich Dekoration sind momentan in erster Linie organische Formen im Trend.

    Martin Buß: Die Reise wird noch stärker auf den Bereich „Ergonomie“ ausgelegt sein, was man ja insbesondere von Schlafmöbeln und Matratzen kennt. Wir erfahren hier seit längerem bereits eine Ausdehnung in andere Wohnbereiche – angefangen von Garnituren oder Esszimmermöbeln bis hin zur Küchenabteilung – deren Beschaffenheit oder Polsterung auch ergonomischen Anforderungen gerecht werden müssen. Vieles dreht sich darum, wie Möbel den menschlichen Körper unterstützen können und diese Entwicklung wird meiner Meinung nach auch noch zunehmen. Früher hat man beispielsweise auch nicht darüber nachgedacht, die Spülmaschine oder den Backofen auf Griffhöhe zu montieren, um sich nicht bücken zu müssen. Heute finden Sie diese Geräte in einer sehr viel rückenfreundlicheren Position vor.

    Das klingt ja schon recht smart. Haben Sie auch smarte Möbel in Ihrem Programm?

    Lienemann: Auch die Möbelhersteller müssen sich immer wieder neu erfinden, insofern kommen verstärkt smarte Möbel auf den Markt und auch in unser Möbelhaus. Auf der Internationalen Möbelmesse in Köln (IMM Cologne) findet man zum Beispiel USB-Steckvorrichtungen, die in der Wohnzimmergarnitur verbaut sind oder induktive Ladestationen, die in einem Tisch integriert wurden oder sogar Tische, die einen Bildschirm integriert haben, über den Surfen im Internet möglich ist. Aber häufig sieht man es den Möbeln gar nicht an, was in ihnen steckt, da sie so entworfen wurden, dass ihre „Cleverness“ nicht ins Auge fällt.

    Nutzen Sie selbst Smart Home-Geräte zu Hause?

    Buß: Bei mir scheitert sowas immer dann, wenn es anfängt, kompliziert zu werden. Da bin ich auch ganz ehrlich. Ich gehöre wahrscheinlich zu einer Hand voll Leuten, die immer noch Schallplatten gut finden. Ich hab ein Smartphone und das funktioniert.

    Lienemann: Wir beschäftigen uns zu Hause tatsächlich gerade mit dem Thema Smart Home, denn ich finde das eine oder andere smarte Gadget durchaus interessant. Zugegebenermaßen bin ich durch die Zusammenarbeit mit EWE bei dem Projekt „ Zuhause 18“ nun verstärkt mit dem Thema in Berührung gekommen. Ich könnte mir beispielsweise sehr gut vorstellen, dass ich Alexa morgens meinen Kaffee kochen lasse, damit ich noch fünf Minuten länger im Bett bleiben kann. Aber auch das Licht mittels Sprachsteuerung an- und ausschalten zu können finde ich sehr praktisch.

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