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    Es werde Licht! Richtige Beleuchtung im Homeoffice

    Arbeiten im Homeoffice geht in die dunkle Jahreszeit. Zu Hause arbeitet man vielleicht gemütlicher, allerdings sorgt schummriges Licht auch schneller für Müdigkeit. hallonachbar.de gibt Tipps, wie man für optimale Lichtverhältnisse am heimischen Schreibtisch sorgt.

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    Lange Tage im Büro? Flexibles Arbeiten sorgt bei den meisten Menschen für mehr Zufriedenheit. Durch Corona sind viele Arbeitnehmer im Jahr 2020 ins Homeoffice geschickt worden und haben es sich zu Hause eingerichtet. Die Umsetzung fällt dabei unterschiedlich aus: Manche Betriebe nehmen das Thema sehr ernst und richten sich nach der Bildschirmarbeitsplatzverordnung (ja, das Wort gibt es wirklich) und prüfen Licht- und Arbeitsplatzverhältnisse beim Mitarbeiter. In vielen anderen Firmen hofft man auf die Eigenverantwortlichkeit, frei nach dem Motto: Den Kollegen wird zu Hause schon ein Licht aufgehen. Dabei sollte man auf ein paar Dinge achten.

    Mischung aus künstlichem Licht und Tageslicht

    Grundsätzlich gilt: Eine Mischung aus Tageslicht und künstlichem Licht im Homeoffice ist das Optimum. Blöderweise sind die Tage im Winter kürzer, weshalb man einen Großteil der Arbeitszeit mitunter ohne natürliches Licht von draußen auskommen muss. Tisch- oder Standleuchten mit einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux gelten als Standard, dafür braucht man eine Quelle oder Glühbirne mit 1000 Lumen. Je näher der Arbeitstisch am Fenster positioniert ist, desto besser. Beim Einrichten aber unbedingt darauf achten, dass die Leuchten nicht direkt auf den Bildschirm leuchten, damit man blendefrei arbeiten kann.

    Im Gegensatz zu verschiedenfarbigen (LED-)Leuchten im Wohnzimmer oder Schlafbereich, wo man gerne gemütlich-schummriges Licht zum Einsatz bringt, sind Leuchten am Arbeitsplatz am besten in neutralweißem Licht gehalten. Produktivität und Konzentration bleiben am höchsten, je „angemessen“ auch die Lichtsituation ist. Viele Hersteller bieten daher auch intelligente Lampen an, die sich im Bereich der Lichtwärme steuern lassen und automatisch auf den Einfluss von Tageslicht reagieren und sich automatisch anpassen.

    Es kommt auf das richtige Lichtkonzept an

    Die eine richtige Homeoffice-Beleuchtung oder gar -Lampe gibt es nicht. Als besonders effektiv hat sich erwiesen, wenn man mehrere (kleine) Lichtquellen im Raum anbringt, um so für harmonische Lichtverhältnisse zu sorgen. Moderne LED-Lampen sind energiesparend, langlebig und sind in jeder Drogerie zu bekommen. Ein absolutes No-Go ist das Arbeiten in völliger Dunkelheit. Was für manche vielleicht Kino-Feeling bedeutet, ist für die Augen erhöhte Arbeit. Bei vielen Programmen und Apps lässt sich bereits der Dark-Modus aktivieren, bei dem die Grundflächen auf dem Bildschirm in Schwarz und nicht in hellem Weiß leuchten. Das schont die Augen und beugt vor Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche vor. Ein richtiges Lichtkonzept im Homeoffice lässt sich auch gut über verschiedene Smart-Home-Komponenten steuern. 

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