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    Schlaue Küche:
    5 Tricks für Energiesparen & Nachhaltigkeit

    Intelligente Kühlschränke, solarbetriebene Küchenwaagen, steuerbare Steckdosen: Je smarter wir unsere Küche gestalten, desto nachhaltiger und energiesparender können wir leben. Hier kommen fünf Tipps.

    Foto: © Shutterstock

    1. Milch ist aus! Der intelligente Kühlschrank als Einkaufshelfer

    Statt früh morgens das Eisfach zu durchwühlen und Einkaufszettel zu kritzeln, lassen wir uns nach Feierabend vom Kühlschrank sagen, welche Zutaten für das Lieblingsrezept noch fehlen. Und wenn wir dann im Supermarkt rätseln, ob wirklich genug Crème fraîche da ist, checken wir über das Smartphone einfach die entsprechenden Kühlschrankfächer zuhause? Keine Zukunftsmusik, sondern die Wirklichkeit mit einer schlauen Küche! So sind die intelligenten Kühlschränke einiger großer Hersteller schon jetzt mit Innenraumkameras ausgestattet. Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür geöffnet und wieder geschlossen wird, nehmen die Kameras ein Bild auf. Dank einer App-Integration können die Fotos dann jederzeit und von überall aus mit dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Andere Modelle wissen genau, welche Produkte in welcher Menge noch vorhanden sind und listen sie uns entsprechend auf. Ist der intelligente Kühlschrank auch noch mit einer integrierten Rezeptdatenbank ausgerüstet, kann er uns sogar gezielt mitteilen, welche Zutaten bereits vorhanden sind und welche wir noch besorgen müssten.

    2. Lebensmittel-Apps: Smarte Wächter gegen Verschwendung

    „NoWaste“ ist eine iPhone-App, über die wir alle Lebensmittel im Haus katalogisieren können, dadurch permanent über vorhandene Mengen Bescheid wissen und mit einer entsprechenden Sortierung das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum im Blick behalten. Möglich ist mit der App auch, Gerichte bis zu drei Wochen im Voraus zu planen. Funktionierten tut das natürlich auch analog mit Papier, Stift und einem Klemmbrett am Kühlschrank – für die Übersicht. Wer in der Küche langfristig denkt, shoppt seltener, weniger und insgesamt smarter seine Lebensmittel. Dadurch entfallen auch Energie fressende Spontaneinkäufe mit dem Auto.

    3. Mit der Kraft der Sonne: Solarbetriebene Küchengeräte nutzen

    Eine Solaranlage auf dem Dach des Eigenheims ist eine Möglichkeit, umweltschonend warmes Wasser zu erzeugen und die Heizung bei der Wärmeproduktion zu unterstützen. Aber auch kleinere Projekte in der Mietwohnung oder bei schmalerem Budget tragen dazu bei, im Haushalt konventionelle Energie zu sparen – zum Beispiel, indem wir speziell konzipierten Küchenhelfern einfach mal ein ausgiebiges Sonnenbad gönnen. Ob Digitalwaage oder der täglich zum Einsatz kommende Milchschäumer: Inzwischen gibt es eine ganze Reihe an Kleingeräten, die über integrierte Solarzellen Energie tanken. Bei einem sonnigen Standort auf dem Fenstersims sind sie in der Regel sofort einsatzfähig und kommen ohne Batterie aus.

    4. Kaffee kochen – und Energie sparen!

    Die Küche ist das Zuhause zahlreicher energiebetriebener Haushaltsgeräte. Wer verhindern will, dass Helfer wie die Kaffeemaschine, der Mixer oder auch das Küchenradio im Standby-Modus unnötigerweise Energie verbrauchen, kann manuell den Stecker ziehen oder auf analoge Zeitschaltuhren setzen. Wesentlich smarter und flexibler wird es, wenn wir Steckdosen mit Funk-, Bluetooth- oder WLAN-Funktion nutzen – und die Verbindung bequem per Fernbedienung, Smartphone oder sogar Sprachbefehl kappen, zum Beispiel wenn die oder der Letzte das Haus verlässt oder alle schlafen gehen. Das funktioniert natürlich auch andersherum. So kann die Kaffeemaschine am Morgen bequem vom Bett aus gestartet werden und schon mal durchlaufen, während wir noch unter der Dusche stehen. Ist die Steckdose Teil eines Smart Homes, lässt sich über bestimmte Apps außerdem der Stromverbrauch tracken. Dadurch finden wir in der Küche leicht Stromfresser und nutzen unsere Geräte schlauer.

    5. Schlau kochen, gekonnt reinigen: Auf kleine Tricks mit großer Wirkung setzen

    Wer sich erst mal keine neuen technischen Geräte zulegen will: Energie sparen und dadurch nachhaltiger leben können wir auch, indem wir uns beim Kochen und Saubermachen in der Küche ein paar schlaue Tipps zu Herzen nehmen. Auch wenn viele Rezepte für Ofengerichte verlangen, den Backofen vorzuheizen – in der Regel ist das nur bei Pizza- und Biskuitteig nötig. Wer sich das Vorheizen ansonsten spart, spart also pure Energie, ohne beim Genuss Abstriche zu machen. Einen kostenlosen Energieschub bekommt der Kühlschrank, wenn die gefrorene Hühnerbrust für das Geschnetzelte über Nacht langsam im Kühlschrank aufgetaut wird. Für die Kälte, die das Geflügel abgibt, muss der Kühlschrank nämlich weniger arbeiten. Warme Speisen sollten deshalb auch nur gut abgekühlt in den Kühlschrank wandern. Kochendes Wasser – und dazu zählt auch das, das wir für Reis, Nudeln oder Kartoffeln brauchen – bekommen wir am energieeffizientesten aus dem Wasserkocher.

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