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    Unterwegs mit: Glasfaser-Spezialist Niels Graupe

    Er ist verantwortlich für IT und Telekommunikation bei der EWE-Tochter Telta Citynetz und sorgt dafür, dass seine Kunden superschnelles Internet haben. hallo nachbar hat ihn einen Tag in Strausberg und Umgebung begleitet.

    Foto: © Verena Brüning
    Niels Graupe Der IT-Spezialist
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    Niels Graupe leitet bei TELTA in Eberswalde den Vertrieb und die Technik. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und studierte neben dem Beruf BWL. „Meine Begeisterung für Telekommunikation und IT hat mit zwölf Jahren begonnen. Damals hat mir mein Vater den ersten Rechner gekauft“, erzählt er. Früher gehörten verschiedene ­Computerspiele zu seinen Hobbys, heute ist er viel mit seiner Familie unterwegs, am liebsten auf dem Fahrrad.

    08:00 Uhr: Ein Blick sagt mehr als tausend Daten

    Auf dem Weg zur Arbeit fährt Niels Graupe kurz rechts ran, er kann schlicht nicht anders. „Hier in Neuenhagen verlegen wir Hochleistungs-Glasfaserkabel in einem Neubaugebiet“, berichtet er. „Und wenn ich schon mal in der Nähe bin, muss ich einfach einen Blick auf die Baustelle werfen.“ EWE NETZ verlegt Gasleitungen, TELTA die Kabel für Internet, TV und Telefon. „Das ist die perfekte Synergie“, sagt Niels Graupe. Er ist stolz darauf, dass die 400 Familien, die hier demnächst wohnen, superschnelles Internet haben werden. „Wir investieren ins Netz: Die Glasfaserkabel liefern jetzt ein Gigabit Band­breite, schaffen aber auch bis zu zehn Gigabit. Damit sind unsere Kunden fit für die Zukunft!“ Zwanzig Kilometer weiter in Strausberg sorgt TELTA ebenfalls für eine schnelle Verbindung und übernimmt somit auch immer mehr die Wünsche der EWE-Kunden, die digital durchstarten wollen. Dort werden gerade 550 Haushalte auf die neueste DSL-Technologie mit Super-Vectoring umgerüstet, die Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde ermöglicht.

    11:00 Uhr: In der Keimzelle für den Glasfaserausbau

    Nach einer Besprechung in der Strausberger EWE-Zentrale checkt Niels Graupe noch kurz ein Herzstück „seiner“ Netze: die IP-Kopfstelle. Ein großer Raum voller Technikschränke, in denen es flimmert und blinkt. „Hier wird das TV-Signal, das wir mit einer Satellitenschüssel auf dem Dach einfangen, aufbereitet und über Glasfaserkabel an unsere Kunden geschickt“, erklärt der gelernte Systemelektroniker. „Wenn wir Wartungen am Netz vornehmen, bin ich auch schon mal um drei Uhr nachts hier.“ Denn er will, dass alles jederzeit störungsfrei läuft. „Zu unseren Kunden gehören auch Krankenhäuser, Stadtwerke und Rettungsdienste“, sagt Niels Graupe. „Die brauchen eine funktionierende IT, deshalb nehme ich das sehr ernst.“ Sein Diensthandy sei eigentlich nie aus, gibt er zu. „Ich bin mit Leib und Seele dabei!“

    Unterwegs mit IT-Spezialist Niels Graupe
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    14:00 Uhr: Auftanken in der analogen Welt

    „Im Moment habe ich so viel zu tun, dass der Tag gerne auch 48 Stunden haben könnte“, bemerkt Niels Graupe. „Die gesamte Technik wird immer komplexer, wir haben hochleistungsfähige Netze und Rechenzentren – da ist es wichtig, ab und zu auch mal durchzuatmen.“ Hin und wieder schafft er es in der Mittagspause kurz raus, in den Wald oder an einen See. „Dann denke ich für ein paar Minuten nicht an meinen Job.“ Niels Graupe hat die EWE-Tochter TELTA Citynetz in den letzten 19 Jahren mit aufgebaut. Inzwischen betreuen er und seine 27 Kollegen 19.000 Kunden. „Langweilig wird’s nie!“, sagt er mit einem Lächeln. Und ein wenig genießt er auch den Stress, denn er ist stolz auf seine Arbeit. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Was kann’s Schöneres geben?!“

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